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GreedFall

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StephanKo

StephanKo

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Irgendwie stehe ich auf dieses Setting. Vielleicht auch weil mir Filme wie "Vidocq" (mit Gérard Depardieu) oder "Der Pakt der Wölfe" gefallen.
Hoffentlich bleibt dieser erste Eindruck noch lange bestehen.
Das könnte durchaus sein. Ich mag diese Filme ebenfalls und ein gewisses französisches Setting spürt man da defintiv :)

Ich denke mal wenn dir der Anfang schon zugesagt hat, dann wird das Spiel dich auch weiter begeistern können :) Mich hatte es erst nach den ersten Missionen richtig gepackt, weil ich das Questdesign da durchaus interessant empfinde; es gibt halt fast immer mehrere Wege und Möglichkeiten, was auch damit zusammenhängt auf was du gesetzt hast. Die Quests sind bisher aber auch so umgesetzt das du bei einem Teil davon ruhig scheitern kannst; du musst dann halt nur "Umwege" gehen. Zudem sind sie meist gut in die Spielwelt aufgebaut und du bekommst recht früh schon die Möglichkeit dich mit der ein oder anderen Interessensgruppe gut zu stellen..oder halt versuchen diplomatisch neutral zu bleiben. Das passt gerade mit dem Talentsystem aber auch gut zusammen; ich setze meist meine Punkte zuerst auf Redegewandheit, hier habe ich mich aufs Schlössser knacken spezialisiert. Keine schlechte Wahl, Truhen gibts genügend zu finden. Dafür hatte ich dann Probleme beim Überreden einer gewissen Person und musste das ganze etwas undiplomatischer angehen, was mich erstmal Rufpunkte gekostet hat..nachvollziehbar.

Nicht alle Quests sind wirklich logisch; bei einer reichte es beispielsweise aus das ich mir ein Kostüm der jeweiligen Fraktion angezgogen habe, und konnte dann dank vorherigen Betrinkens der Wachen quasi ohne Probleme durch. Das ist okay, aber bei der Größe der Städte hätte mich in dem Bezirk wohl trotzdem jemand erkannt. Aber gut, da gibt es schlimmeres und das ist Meckern auf hohem Niveau. Alles in allem ist es - trotz der Schwächen die es zweifelsfrei hat - bisher mein Spiele Geheimtipp dieses Jahres. Ein Oldschool Action RPG, welches sich großzügig aus anderen Spielen wie Dragon Age, etc. bedient, dabei nichts wirklich perfekt, aber auch nichts wirklich schlecht macht, die Gesamtmischung stimmt hier einfach. Dazu preislich fair, ohne Mikrotransaktionen oder (bisher) größere Bugs :)
 
The Great Mepho

The Great Mepho

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Das könnte durchaus sein. Ich mag diese Filme ebenfalls und ein gewisses französisches Setting spürt man da defintiv :)

Ich denke mal wenn dir der Anfang schon zugesagt hat, dann wird das Spiel dich auch weiter begeistern können :) Mich hatte es erst nach den ersten Missionen richtig gepackt, weil ich das Questdesign da durchaus interessant empfinde; es gibt halt fast immer mehrere Wege und Möglichkeiten, was auch damit zusammenhängt auf was du gesetzt hast. Die Quests sind bisher aber auch so umgesetzt das du bei einem Teil davon ruhig scheitern kannst; du musst dann halt nur "Umwege" gehen. Zudem sind sie meist gut in die Spielwelt aufgebaut und du bekommst recht früh schon die Möglichkeit dich mit der ein oder anderen Interessensgruppe gut zu stellen..oder halt versuchen diplomatisch neutral zu bleiben. Das passt gerade mit dem Talentsystem aber auch gut zusammen; ich setze meist meine Punkte zuerst auf Redegewandheit, hier habe ich mich aufs Schlössser knacken spezialisiert. Keine schlechte Wahl, Truhen gibts genügend zu finden. Dafür hatte ich dann Probleme beim Überreden einer gewissen Person und musste das ganze etwas undiplomatischer angehen, was mich erstmal Rufpunkte gekostet hat..nachvollziehbar...
Ich habe mich gestern bei der Erstellung des Charakters für den "strategischen" Weg entschieden. Schlösserknacken usw..

Was Du im zweiten Absatz schreibst deckt sich mit den von mir bisher gelesenen Eindrücken/Reviews. Das war für mich auch ein Kaufgrund. (y)
 
Seb007

Seb007

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Die Neugier war mal wieder größer und so mußte ich um eine Minute nach Mitternacht noch kurz reinschauen. Ich habe nur den Charakter erstellt, den ersten Dialogen zugehört, die Bonuswaffen und Kleidung ausgerüstet und stand dann an einem Innenhof. Es hat mich sofort gepackt!
bitte aufhören, ich will doch standhaft bleiben 😇
 
The Great Mepho

The Great Mepho

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Gestern hatte ich leider nicht so viel Zeit zum spielen und bin überwiegend nur im Hafenbereich unterwegs gewesen. Ein paar Dialoge, ein paar Kämpfe, aber dafür großes "Sightseeing".
Ich bin von dem Setting total begeistert. Alles bisher in warmen Farbtönen, ausgeräumte Häuser, Möbel auf der Strasse, Feuer um Leichen zu verbrennen, Pfützen auf den Strassen, ein Himmel der die Stimmung noch weiter drückt usw., das ganze noch untermalt von einer spanisch angehauchten Gitarrenmusik, welche sich dezent im Hintergrund hält. Top.
Klingt jetzt sehr kitschig, aber manchmal hat man das Gefühl, in einem Gemälde zu stehen. Sehr schön.

Schön auch, dass man bei einer Auseinandersetzung mit üblen Gestalten nicht nur diese plündern kann, sondern auch noch deren Versteck irgendwo in der Nähe ist (dort darf weiter geplündert werden)

Bisher ein sehr schöner Einstieg!
 
StephanKo

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Frührentner
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Gestern hatte ich leider nicht so viel Zeit zum spielen und bin überwiegend nur im Hafenbereich unterwegs gewesen. Ein paar Dialoge, ein paar Kämpfe, aber dafür großes "Sightseeing".
Ich bin von dem Setting total begeistert. Alles bisher in warmen Farbtönen, ausgeräumte Häuser, Möbel auf der Strasse, Feuer um Leichen zu verbrennen, Pfützen auf den Strassen, ein Himmel der die Stimmung noch weiter drückt usw., das ganze noch untermalt von einer spanisch angehauchten Gitarrenmusik, welche sich dezent im Hintergrund hält. Top.
Klingt jetzt sehr kitschig, aber manchmal hat man das Gefühl, in einem Gemälde zu stehen. Sehr schön.

Schön auch, dass man bei einer Auseinandersetzung mit üblen Gestalten nicht nur diese plündern kann, sondern auch noch deren Versteck irgendwo in der Nähe ist (dort darf weiter geplündert werden)

Bisher ein sehr schöner Einstieg!

Es wird noch besser :) Ich bin jetzt auf der Hauptinsel ein wenig weitergekommen und da nimmt die Story auch gut Fahrt auf :) Die Quests machen einfach Spaß und sind größtenteils wirklich nachvollziehbar. Ein Beispiel: Ich sollte mit einer anderen Fraktion einen Friedensvertrag aushandeln. Soweit, so gut. Also zu der Fraktion, mit der geredet, wieder zurück; das klassiche von A nach B, aber hier verständlich, zumal man den Weg durch die Schnellreise auch abkürzen kann. Die beiden Herren unterhalten sich also erstmal, ich muss auf die Ergebnisse warten (das gibt es bei einer geringen Anzahl von Quests, die Zeit lässt sich aber in allen Lagern auch vordrehen und ist, meiner Meinung nach, gut gelöst). Das Gespräch verlief recht gut, aber da gibts noch eine weitere Fraktion, die Probleme bereitet... ohne jetzt zu viel zu verraten und wahrscheinlich auch meiner Spielweise geschuldet, das Ergebnis hat mich überrascht. Aber, es war nachvollziehbar.

Und das ist eigentlich das, was mich an dem Spiel so begeistert; ja, man rennt recht viel, aber das ist halt auch so gesehen unser Job, wir wollen ja (auch wenns da andere Möglichkeiten gibt) gute Verhältnisse aufbauen, wir sind ein Gesandter. Also laufen wir halt auch öfters mal von A nach B. Bisher sind aber auch halt die Gründe und das Verhalten der einzelnen Fraktionen, ich wiederhole mich, nachvollziehbar. Wir sind irgendwie mitten drin zwischen Streitigkeiten anderer Zivilisationen und müssen unseren Weg finden. Wie wir handeln, entscheiden wir im Endeffekt selbst mit unseren Taten. Ich finde das klasse umgesetzt, da ignoriere ich auch gern recht oft gleich aussehende Gebäude und nicht wirklich viele Gegenerarten. Das ist wohl dem Bugdet geschuldet. Dafür kommt einem das Spiel nie überladen vor, nie zu unübersichtlich. Bei AC: Odyssee beispielsweise, was ich als sehr gutes Spiel empfinde, war mir das irgendwann alles zu groß, zu viel. Alles Geschmackssache, aber ich finde Spiders haben mit ihrem Bugdet einen guten Job abgeliefert.

Und dank @The Great Mepho steht heute Abend auch erstmal Pakt der Wölfe wieder auf dem Filmplan :D
 
Eredon

Eredon

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Ich habe gestern vermutlich um die 12 Stunden gespielt und so richtig ist der Funke nicht übersprungen.
Greedfall spielt sich wie Gothic bzw mein erster Gedanke war "Ich spiele Gothic", dies lag wohl an dem Grafikstil und die Art wie die Figuren dargestellt werden. Die Story von Greedfall ist streckenweise echt spannend und man fühlt sich wie Ernst Gennat. Dies wird dann relativ schnell durch langweilig Missionen torpediert, besonders möchte ich hier die "Schleich dich wo rein"-Aufträge erwähnen, selten etwas so beknacktes gespielt. Für das Kampfsystem muss man ein wenig Feingefühl entwickeln, starke Gegner lassen sich nur mittels Hit&Run Taktik umlegen. Teilweise sind die Kämpfe recht unausgeglichen, man wird von einer Mobgruppe mit Totenköpfen angegriffen und liegt kurze Zeit später im Dreck. Diese Gegner wird man beim nächsten Durchgang umgehen und nicht erneut angreifen. Im Gegenzug habe ich gestern einige der schweren Gegner umgelegt und das mit meiner drittklassigen Ausrüstung. Das Crafting von Greedfall ist in Ordnung und funktionstüchtig, als Alchemist/Gelehrter kann man seine Magie- und Heiltränke selbst herstellen und eine Menge anderer Dinge. Als Alchemist kann man allerdings auch die Munition für die Gewehre/Pistolen bauen, weshalb der Handwerker dies nicht kann verstehe ich aber nicht. Der Aufbau der eigenen Figur geht relativ langsam voran, ich habe gestern z.B. einen legendären Degen gefunden welchen ich nicht verwenden kann. Weshalb? Weil ich bisher nicht genug Talentpunkte sammeln konnte um das notwendige "Beweglichkeit 4" freizuschalten. Meine restliche Ausrüstung liegt wohl zwischen grünem und blauem Ramsch, also nichts besonderes. Das Magiesystem, ich spiele den Magier, empfinde ich nicht als besonders herausfordernd. Wie bereits beschrieben wird man während des Kampfes möglichst schnell Distanz zwischen sich und dem Gegner aufbauen und mit Schattenblitzen werfen. Geht einem das Mana aus wechselt man zur Nahkampfwaffe oder fängt an mit dem Gewehr oder der Steinschloßpistole zu schießen. Hier kommen natürlich auch die NPC-Begleiter ins Spiel, diese kämpfen selbstständig die Gegner mittels Ihrer Fähigkeiten und der vorhandenen Angriffe. Besonders gefallen oder positiv hervorheben möchte ich die - Kampfpause - als Spieler kann man quasi den Kampf anhalten und besondere Befehle geben. Eigentlich ja ein klassisches "Pause" Feature aber es ist wirklich hilfreich und es funktioniert sehr gut. Die Kämpfe fühlen sich danach nicht weniger anspruchsvoll an.

Die Welt oder die Insel von Greedfall ist gut gestaltet, dies gilt vor allem für die Städte der großen Fraktionen. Alle drei Städte bieten ein besonderes Baustil an und dieser wirkt auch authentisch im Spiel. Die Aussenkarten sind ebenfalls schön gestaltet, besonders in der Abenddämmerung und in der Nacht sehen die Wiesen teilweise grandios aus. Ich habe mich schon erwischt wie ich an der Küste gestanden habe und die Sonne beobachtet habe. Leider verwurstet Spider einige der Innenräume mehrfach, dies finde ich persönlich nicht so toll. Die einzelnen Karten sind toll gemacht, leider sind es auch Schlauchlevel d.h. es gibt vorgefertigte Wege und von diesen kann man nicht abweichen. Ein freies "erforschen" ist nur bedingt möglich, erwartet hier nicht zu viel Elex oder Open World. Dies führt allerdings zu einem einfachen Questablauf, bisher habe ich jeden Questort gefunden (nicht wie bei Control) und konnte den Auftrag beenden. Auch hier habe ich mich beobachtet wie ich versucht habe Treppen zu verwenden die ich nicht verwenden konnte. Das Design der Gegner ist gut, es gibt alles von Fledermäusen bis Cthulhu-Tentakelmonster im Spiel und die Gegner sind optisch auch gut aus.

Die Musik und Klangkulisse von Greedfall ist toll geworden, im Hintergrund hört man immer typische Geräusche der Umgebung. In "gefährlichen" Ecken wird mittels der Musik wirklich Stimmung gemacht. Leider finde ich die englische Sprache relativ schwierig zu verstehen, dies liegt an dem Gossenslang den die Leute sprechen. Dies gepaart mit den deutschen Untertiteln ist so sehr gelungen. Hier hätte man gut in die komplette Übersetzung vom Spiel investieren können aber auch dies ist nur meine persönliche Meinung.

Fazit für mich:
Greedfall bietet eine solide Basis aber es bietet auch mehr Potential welches nicht genutzt wurde. Die Geschichte der Insel ist interessant und auch die Geschichte der drei Städte ist gut. Die Rollenspielelemente (Crafting & Talentsystem) hätte man mehr herausarbeiten können, leider wirkt dieser Teil eher wie ein Anhängsel, frei nach dem Motto: Eigentlich wollen wir dich nicht aber wir benötigen sowas. Die Geschichte selbst wirkt vollständig, bisher konnte ich keine inhaltlichen Lücken im Lore entdecken. Es gibt allerdings ein paar grobe Schnitzer die nicht hätten sein müssen. Erwähnen tue ich diese hier mal nicht. Mal sehen ob die Sachen jemand entdeckt ^^ Ich würde mit dem kaufen derzeit warten und auf einen Sale warten.
 
Morimo

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Bin zwar noch in der Anfangsstadt, aber was ich bisher gesehen habe gefällt mir sehr gut.

Bewährtes gepaart mit neuen Ideen aber vor allem finde ich die Spielwelt im 19. Jahrhundert kombiniert mit Fantasy klasse.

Wäre da nicht die vermaledeite Schriftgröße, Untertitel geht grad noch, aber die Menüs sind einfach zu klein, so dass ich die Couch wohl immer 1 Meter vorzerren muss.
Könnte sein, dass ich deshalb am 13.09. Borderlands den Vorzug gebe und hoffe, dass derweil was bei GreedFall bessert.
 
StephanKo

StephanKo

Frührentner
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Wer mag kann sich hier noch einen etwas längeren (10 Seiten) Test von 4players.de anschauen. Bringt meines Ermessens die Stärken und Schwächen des Spiels recht gut rüber :)
 
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