Passagiermission zum ca. 3.000 LJ entfernten Sternencluster "Cupid's Arrow" (Amors Pfeil).
Bereits kurz nach Verlassen der Bubble wird deutlich, wohin man sich bewegt. Wegen der vielen Klasse-O-Sterne, die dicht gedrängt vorherrschen, ist der Nebel durch seine enorme Leuchtkraft auch von der Erde aus zu sehen und wird auch gern (jedenfalls im Elite-Terminus) als "der wahre Polarstern" bezeichnet.
Was anfangs noch als kleiner Haufen (eher linker, oberer Teil des Bildes) erscheint, wird bei Annäherung zu einer ausgewachsenen, roten Gaswolke mit Dutzenden, sehr hell strahlenden Sternen.
Dieser Bereich ist nicht nur reich an Klasse-O-Sternen, sondern auch noch übersät mit Schwarzen Löchern.
Die Systemgröße ist teilweise atemberaubend groß, da hier viele kleinere Sonnen an den extrem großen Hauptsternen aufgehangen sind. Hier gibt es im näheren Orbit schon mal zehn bis 15 Sonnen.
Weitere Impressionen mit meiner Dolphin. Ich befinde mich damit aber bereits wieder auf dem Rückweg von "Cupid's Arrow":
Die Aussicht war atemberaubend. Schöner "Kurztrip". :top:
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Wer hofft, dort neue, unentdeckte Systeme vorzufinden, dürfte ziemlich enttäuscht werden.
Anscheinend ist dieser Teil der näheren Umgebung so ein beliebtes Reiseziel von Forschern, dass ich unterwegs vielleicht in einer Handvoll Sternensystemen das Fähnchen als Erster in den Sand gesteckt habe.
Vor allem, wenn man am Sternencluster selbst ankommt, sind bereits alle O-Klasse-Systeme bis auf den letzten Himmelskörper detailgescannt, selbst wenn die Planeten bis zu einer halben Million Lichtsekunden tief im System liegen.
Man sollte also eine Alternativroute wählen, die von oben oder unten kommt. Auf der "Hauptverkehrsader" sind schon viele Brummis die Autobahn entlang gefahren, wenn man es so sagen kann.
