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Donkey Kong Bananza

Donkey Kong: Bananza
Firmen
Nintendo, Nintendo EPD
Genres
Platform, Adventure

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Ja, habs vorhin gemerkt als ich irgendwelchen Sprengmeister bezahlen musste mir den Weg frei zu machen. Und bei so einem Speed-Level namens Dornenhügel musste ich auch jedes mal 500 Gold abdrücken wenn ich in den Abgrund fiel und starb, was leider auch ein bisschen öfters war als gewollt :D

Mit meinen Fossilien habe ich auch schon ein paar Outfits gekauft. Wofür diese Münzen da sind weiß ich aber noch nicht.
 

Kindra

Frührentner
Sponsor
So, bin dorsch!

Credits + Final Rehearsal
Die letzten 2-4 Stunden vor den regulären Credits sind fast durchgehend phänomenal. Das liegt m.E. vor allem daran, dass es einerseits mehr Level gibt, die deutlich stärkere Einschränkungen einführen - man kann etwa im letzten Burgerfabrik-Sublayer im Grunde gar nicht mehr frei graben, weshalb es sich wie ein relativ klassisches Level anfühlte (und nette Kleinigkeiten mit der Säure macht), auch wenn es leider etwas kurz war - und andererseits eben daran, wohin die Reise mit der Story ging. Die Atmosphäre in den Levels vor dem Twist ist super geil. Die Bedrohung stieg langsam an und ich hatte stellenweise das Gefühl, ich bewege mich hier auf irgendeine Art Eldritch Horror zu, statt auf irgendne Bananen-Ader. Die Idee mit dem sich selbst erschaffenen Terrain, wenn man einen Stein oder so wirft, ist auch super cool. Generell sind die letzten paar Stunden gekennzeichnet von einer gewissen Dichte an guten kleinen Ideen.

Abgesehen davon, dass ich mir vll ein paar mehr versteckte Hinweise auf die Tatsache, dass King K. Rool dort unten "gebannt" ist (vll hab ich die aber auch verpeilt) gewünscht hätte, ist seine Implementierung und sowieso der ganze Abschnitt vor dem ersten Bosskampf gegen ihn absolut grandios.

Auch der letzte Bosskampf gegen den Void-Typen ist super. Sicher immer noch viel zu anspruchslos - das gilt für alle Bosse -, aber inszenatorisch und von der "Größe" cool.

Dann folgt ein sehr unterhaltsamer Bosskampf gegen King K. Rool, der sich über 3 lange Kämpfe erstreckt. Nach den Fake-Credits geht es endlich Richtung Oberfläche. Der Kampf dort gegen King K. Rool ist ein reines style over substance, aber die Inszenierung und die geniale Musik von früher sind so grandios, dass man darüber nicht nachdenken braucht. An der Oberfläche angekommen, schließt sich der Kreis zu Mario Odyssey. DK Bananza ist nicht nur "im Geiste" eine Prequel von Odyssey, sondern in Reinform. Ich war nun nie ein Fan von New Donk City, aber Pauline mochte ich auch in Odyssey, weshalb diese Origin-Story hier mir natürlich sehr gefällt. Es ist erstaunlich, mit was für einer Leichtigkeit Nintendo hier so etwas Tolles erzählt.

Der letzte Bosskampf ist dann eine Variation des ersten King K. Rool-Bosskampfes mit ein paar wunderbaren Reminiszenz an Attacken von ihm aus DKC2.

Der Abschied der beiden wirkte etwas holprig und Heart of Gold in voller Länge nur in den Credits zu hören, war mir irgendwie etwas wenig. Hätte man glaub ich auch etwas besser machen können.

Roll Credits

Das Spiel endet hier aber natürlich nicht so ganz. Es gibt post game content, der nicht 100% verlangt und noch etwas Story hinten dranhängt.

Die Quest fand ich direkt interessant. Pauline kommt zurück in den Untergrund, um Inspiration für ein neues Lied zu suchen. Auch cool: Nach den Credits geht das Spiel auf der Anfangsinsel wieder los, was jetzt ein "richtiges" Level ist.

Glücklicherweise erfüllte ich die Voraussetzungen für die Quest bereits nahezu komplett. Ich hatte ca. 550 Bananen. Für den letzten Elder braucht es 600, also kein Problem.

Ich will mich jetzt eigentlich nicht über diesen Post Game Content beschweren, eigentlich find ich das schon recht nice so, allerdings sind der Kern dieses Contents ja diese finalen Challenges bei den Elders. Und auch wenn die insofern nett sind, als sie aus den Mechaniken der Transformationen so gut wie alles rausholen, konnte ich folgendes Gefühl nicht loswerden: Dieser Post Game Content fühlt sich an, als hätte man ihn auch als relativ billigen DLC verkaufen können, der "schwierigere" Extra-Challenges bringt. Wäre vll besser gewesen, als den Scam, den dieser echte 1. DLC darstellen soll.

Die Challenges waren unterhaltsam und teils sehr clever. Beim Zebra hatte ich so meine Schwierigkeiten - ich hasse es, das Viech zu steuern. Sicherlich ein me-Problem, aber ich war froh, als ich da durch war.

Hat man das geschafft, bekommt man eine letzte Challenge beim Planet Core. Das typische "finale superschwere Level", ein Konzept, das Nintendo ja immer wieder so nutzt (Galaxy, Odyssey, Wonders etc.). Ich hatte durchaus ein paar Startschwierigkeiten, fand das Level insgesamt aber etwas zu kurz. Der 2. Teil des Levels endet ziemlich abrupt. Als das "THANK YOU" auftauchte, dachte ich, ich guck nicht richtig.

Leider kommt daraufhin ne Enttäuschung, denn irgendwas Cooles bekommt man für seine Mühen nicht. In bester Nintendo Extra- oder 100%-Belohnungen-Manier wird man mit einem Bildchen, das durch die 100% noch minimal aufwertbar ist, "belohnt".

Es ist jetzt nicht so, als würde ich bei Nintendo bei sowas mehr erwarten, aber ... hier irgendwie schon. Das liegt an der Quest: Pauline sagt ja selbst, dass sie jetzt eine Idee für einen neuen Song hat, und ich hab mich ehrlich drüber gefreut jetzt - ob nun in den Credits oder noch als Extra-Cutscene - ein neues Lied zu hören. Aber nein, in den Credits, in denen man jetzt hochfliegt, läuft erneut Heart of Gold und danach gibt's besagtes Bildchen. Ich bn mir im Klaren darüber, dass dieser "neue Song" storytechnisch einfach Jump Up, Superstar aus Mario Odyssey sein könnte, wobei da fraglich wäre, wieso sie in der Zwischenzeit keine neuen Songs gemacht haben soll, aber weiß nicht, ich hätte einfach gern noch nen cheesigen Disney-ähnlichen Song als Belohnung bekommen, das wäre ne richtig geile Sache gewesen!

So bleiibt mir unter'm Strich zu sagen, dass ich doch ziemlich zufrieden mit dem Spiel bin. Deutlich zufriedener, als ich es mir hätte erträumen können. Der große Vorteil von DK Bananza ist, dass es durchaus immer besser wird (hat zwar nochmal kleine dips nach unten, aber nichts ist mehr so öde wie die ersten paar Stunden). Ich fand die ersten paar Level teilweise echt nicht so prickelnd. Da war ich bereits schon drum und dran zu sagen, jop, das ist halt ne 6/10. Nett, aber braucht man wirklich nicht spielen. Aber es wird besser und kann sich durchaus auf ne 7-8 hocharbeiten.

In meinem Spielerlebnis war das Sumpflevel so die erste positive Wende. Bis dahin dachte ich, dass es eben immerhin spielbar ist, aber bspw. im Bereich der Bosse buchstäblich eine Frechheit ist, denn die ersten paar Bosse sind mit das Schlechteste, was ich in dem Bereich in den letzten Jahrzehnten gesehen habe. Es wirkte so, als hätten die Designer keine "Antwort" auf die Spielmechaniken des Spiels. Zum Boss laufen, transformieren, Augen zu und draufschlagen, fertig ... aber das Spiel fängt sich! Es wird in dem Bereich nie wirklich gut - dafür bleiben die Bosse insgesamt zu anspruchslos -, aber sie werden epischer und besser und wenn es Richtung regulärer Credits geht, dann bekommen die auch eine Epicness hin. Leider wiederholen sich einige Bosskämpfe auch, teils immerhin mit guter Variation.

Anfangs hatte ich so meine Probleme mit der Steuerung. Sie ist definitiv überladen und manchmal ist es etwas fummelig, wenn es um Doppelbelegungen (bspw. ZR drücken vs. ZR halten) geht, aber nach einigen Stunden ist man natürlich so drin, dass alles gut funktioniert. Dann lässt sich das durchgeknallt-geniale Movement und einige Tricks mit dem Surfen und Abspringen wunderbar ausnutzen. Da kommt man in den Flow. Und immer, wenn das Core Gameplay anfängt, sich jetzt mal endlich abzunutzen und langweilig zu werden, fängt Nintendo an, es mit kleinen Ideen aufzufrischen und neuen Wind in die Sache zu bringen. Das moment-to-moment-Gameplay ist grandios. Man merkt, dass das Team spätestens seit Odyssey extrem hohen Wert darauf legt. Deswegen ist das Movement auch so insane. Für die Transformationen hätte ich nen Radial Menu gebastelt und nicht dieses durchschalten.

Was ich vielleicht noch negativ anführen musst, ist die Musik. Ja, nicht die ganze Musik, aber ich fand, dass viele der Hintergrundstücke der Levels an sich viel zu zurückhaltend waren. Ich glaube, ich kann mich nur an ein einziges Stück am Anfang erinnern. Die Songs von Pauline sind aber klasse und stecken seit Tagen als Ohrwurm in meinem Kopf. Gleiches gilt für alle alten Musikstücke, die wunderbar eingesetzt werden.

Das Spiel ist zu lang. Ein paar Level könnte man einfach streichen und niemand würde irgendwas merken, glaub ich.

Naja, bevor ich jetzt anfange, nur noch rumzuramblen, wiederhol ich einfach nochmal: Ich finde, das Spiel fängt schwach bis sehr schwach an, nimmt dann aber immer mehr Fahrt auf, um dann in den letzten 2-4 Stunden richtig auf die Kacke zu hauen. Der nette Post Game Content hält am Ende nicht die gewünschte Belohnung bereit, ist aber an sich ganz nett für eine zumindest kleine Herausforderung. Allein für das reguläre Finale lohnt sich es, das Spiel doch mal zu spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Stark wäre es halt gewesen den DLC nicht zu machen und das als Postgame-Content zu geben, so wie Odyssey mit dem Schloß. Dann hätte man die Insel selbst auch interessanter gestalten können. Befürchte sowas wie das Schloss wäre heute auch DLC.

Zum Twist
Ist jetzt schon her, aber man kämpft doch stets gegen Kremlinskelette, also ich habe das nach dem ersten Level vermutet, wenn überhaupt fand ich blöd das die Affen quasi nichts mit irgendwas zu tun hatten, da hätte ich irgendwelche Bezüge gewünscht.

Übrigens wird impliziert das die Pauline aus Odyssey die Grandma von Pauline ist, was auch eher Sinn macht, denn Diddy und Dixie sagen ja eh das die ganzen Country-Sachen zurückliegen und es gibt Cranky, der ja eh Original DK ist
....jaja Mario Timeline. :poop:
 

Kindra

Frührentner
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Ja, wenn die DLC-Insel wie in Odyssey das Schloss der post game content gewesen wäre, statt ein fragwürdiger nostalgia bait DLC, dann hätte das ordentlich geknallt.

Stimmt, jetzt, wo du es sagst, fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Die Skelette sehen schon sehr nach ihnen aus ... war wohl zu sehr in my face . Und auch mit Pauline hast du recht ...

Aber ja ... who cares. Kontinuitäten sind da nun wirklich in keiner Weise relevant für mich, haha.

Ich fands nicht nur blöd, dass die Affen nichts mit nichts zu tun hatten, sondern auch, dass DK überhaupt nicht auf King K. Rool reagiert. Vielleicht, weil er ihn im Gegensatz zu Old DK, Cranky Kong, nicht kennt, aber so wie Cranky in diesem Spiel immer wieder am rumranten ist, wird er seinem DK doch sicher von den Kremlings erzählt haben. Wie auch immer ... eigentlich unwichtige Kontinuitäten.

Mal allgemeiner gesprochen, bin ich doch recht froh, dass dieses Spiel existiert. Das letzte DK-Abenteuer ist schon wieder ewig her und war zudem 2D. DK64 war zu Release zwar sehr beliebt und ich habs auch gern gespielt, aber in der Retrospektive würde ich das Spiel eher kritischer sehen. Da kam das collect-a-thon-Genre m.E. schon an seine Grenzen. Auch wenn ich nicht der größte Fan von Bananza bin, hat es DK verdient, endlich wieder in 3D rumhampeln zu dürfen.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Ich hab an der Abzweigung die Schneewelt gewählt und bin jetzt auf Ebene 500 mit 81 Bananen. Und soweit ich es sehe ist das nur ein Drittel der Bananen die ich eigentlich haben könnte, was absurd ist weil ich gefühlt alle paar Sekunden eh über eine stolper und ich bleibe dabei, dass die völlig Inflationär sind. Sonar habe ich bereits ausgemaxt, das hilft natürlich auch.

Gameplay macht generell Spaß aber insgeheim frage ich mich schon warum ich das überhaupt mache. Durch die Masse an Bananen hinterfragt man insbesondere in den Bonuslevel warum genau ich jetzt eigentlich mein Leben (d.h. mein Gold) riskiere für eine etwas einzelne, schwierigere Banane, wenn mich auf der Oberwelt eh direkt wieder fünf auch so beim Buddeln finde.

Bosskämpfe waren bisher... verdammt schnell vorbei. Das mit der Lorenfahrt wo man Bomben auf den Boss schmeißen muss war dabei noch das witzigste, aber auch das halt direkt wieder vorbei. Das finde ich ein bisschen Schade, so kommt man gar nicht in den Genuss den Kampf überhaupt zu genießen. Bei allen anderen weiß ich gar nicht was die Bosse überhaupt konnten, weil die alle direkt down waren. Eben hab ich so ein Riesenvieh gebattelt, das sah super tough aus, aber einmal hingerannt, die Brust getrommelt und Ende. Ahm, ja.
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Wie gesagt....Gold wirst du schon ausgeben können. Bananensammeln ist halt wie bei den Marios....nur um weiterzukommen brauchst du signifikant geringere Zahl als du mehr oder weniger automatisch kriegst. Das ist nur Alibi und Belohnungstrigger. Nintendo halt bzw. es ist da sehr wie Odyssey, nur noch stumpfer würde ich sagen.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Ja, das ich mein Gold ausgeben kann hab ich schon verstanden. Mache ich bereits fleißig. Darüber habe ich doch gar nix gesagt?
 

krismopompas

Jungspund
Das gameplaysystem mit den vielen bananen in dkb oder den vielen monden in smo oder auch 999 krogs in botw ist perfekt für das kurze, zwischendurch mal unterwegs im hh modus spielen, um da schnell ein kleines erfolgserlebnis zu habe.
Zudem holt man so auch viel mehr gamer ab, die nur wenig skill haben aber trotzdem im Spiel vorankommen wollen.
Darüber hinaus lohnt sich so auch noch ein 2ter und dritter besuch in den levels, um weitere dinge zu suchen.
Also ich finde das alles schon sehr sinnig und vor allem machts mir spaß🥰
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Ja, das ich mein Gold ausgeben kann hab ich schon verstanden. Mache ich bereits fleißig. Darüber habe ich doch gar nix gesagt?
Stimmt, hatte das mit dem Gold riskieren falsch gelesen. Naja, wie gesagt kommt es halt dann drauf an wie wichtig dir das komplettieren wirklich ist. Auch ohne durchzurushen ist es ja mit sehr viel weniger Bananen möglich durchzukommen als man so sammeln kann.
 
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