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Die geplante Übernahme von Activision/Blizzard durch Microsoft

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
In dem ganzen Mobile-Kontext könnte man sich übrigens das hier mal durchlesen, wenn englische Texte kein Probem darstellen:
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Es mag sicherlich grade in unseren Kreisen gewisse Vorurteile gegen Mobile - und Free2Play-Spiele geben. Aber die kommen halt auch nicht von ungefähr, wenn man sich solche Lektüre und ähnliches regelmäßig liest, weil man sich für Spielehobby über das reine Spielen hinaus interessiert.

Mir war schon lange klar, dass die Mobile-/F2P-Entwickler nach sogenannten Walen jagen, aber das Ausmaß, das in diesem Artikel beschrieben wird, hat mich dann schon erschreckt.

Alleine der Gedanke, dass man für ein einzelnes Spiel einen persönlichen Account Manager haben kann, der einen auf der einen Seite mit Geschenke und Teilnahmen an Verlosungen überhaupt, aber einen dann auch regelmäßig anruft, um zu fragen, wass den nicht Ordnung ist, wenn man mal weniger Geld ausgibt, jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken.

In dem Artikel sind Sätze drin, die ich zweimal lesen musste, um sie glauben. Ich habe die der Einfachheit halber mal übersetzt.

"Wir haben bei Zynga so viel mit dem VIP (Anm.: Programm) experimentiert. Wir wissen, was die Kontakfrequenz ist. Wir wissen, zu welchen Zeiten wir anrufen müssen. Wir wissen genau, wen wir anrufen müssen und wann. Wir wissen, wer eine höhere Neigung hat, für unsere Anrufe anfälliger zu sein."

"Sie (Anm: Zynga) identifizieren außerdem Spieler, die ihre Spielzeit verringert haben. Zum, Beispiel einen Pokerspieler, der normalerweise 50 Hände pro Tag spielt, dies aber zuletzt auf 20 Hände verringert hat. Diese bekommen einen Anruf von einem Account Mananger, der einem Skript folgt, um sie "zurück auf die Strecke zu bringen"."

Das ist halt in einem Maße manipulativ und aggressiv, das ich mir bisher nicht vorstellen konnte.
 

Zäpp

Moderator
Team
Deswegen auch mein Einwurf, der Konsolenmarkt werde da auch langfristig landen wo Mobile Games heute schon sind. :)
Was ja erstmal voraussetzt, dass die Behauptung die Qualität wäre bedeutend schlechter stimmen würde. Dass die Qualität gesunken ist, kommt ja nun mal nicht von irgendwo. Man mag es nicht mehr hören wollen, aber die Pandemie ist da vermutlich nicht unschuldig.
Vermutlich hat aber der ständige Ruf nach besser und mehr der Spieler*innen auch damit zu tun.

Diese Form des Spielens machte allerdings auch mal annähernd 100% des Marktes aus. Das wird gerne vergessen.
Nein, das wird nicht vergessen. Es ist nur irrelevant. Es gibt mittlerweile einfach mehr Möglichkeiten zu spielen.

Wir sind es auch, wegen denen Dislike Buttons heute versteckt werden, eben weil wir den Großen beachtlich weh getan haben.
Ich würde mich nicht damit brüsten wollen. Glaube bei diesem Downvoting war/ist genug toxicity dabei.
Denn wir sind es auch, die dafür gesorgt haben das Indies und Retro erfolgreicher denn je wurde.
Ja und es sind auch die gleichen Leute, die ständig über Indies lästern und statt Retro Hochglanz fordern.
Ohne uns wäre der Videospiele-Markt längst ein zweiter Mobile Markt. Deswegen ist es auch nicht egal, wenn man darüber spricht oder aktiv wird. Jedes bisschen zählt!
Das ist eine steile These und negiert die Unterscheide der beiden Märkte und überhöht die Rolle wieder. Ich würde meinen, dass nicht nur ambitionierte Spieler*innen von Konsolen und PC Spielen etwas anderes erwarten als von mobile Games, sondern ein Großteil der Spielerschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Savoreth

Altenpfleger
Sponsor
In dem Artikel sind Sätze drin, die ich zweimal lesen musste, um sie glauben. Ich habe die der Einfachheit halber mal übersetzt.

"Wir haben bei Zynga so viel mit dem VIP (Anm.: Programm) experimentiert. Wir wissen, was die Kontakfrequenz ist. Wir wissen, zu welchen Zeiten wir anrufen müssen. Wir wissen genau, wen wir anrufen müssen und wann. Wir wissen, wer eine höhere Neigung hat, für unsere Anrufe anfälliger zu sein."

"Sie (Anm: Zynga) identifizieren außerdem Spieler, die ihre Spielzeit verringert haben. Zum, Beispiel einen Pokerspieler, der normalerweise 50 Hände pro Tag spielt, dies aber zuletzt auf 20 Hände verringert hat. Diese bekommen einen Anruf von einem Account Mananger, der einem Skript folgt, um sie "zurück auf die Strecke zu bringen"."

Das ist halt in einem Maße manipulativ und aggressiv, das ich mir bisher nicht vorstellen konnte.

Ja, das ist durchaus erschreckend. Man muss allerdings berücksichtigen, dass es sich hier nur um Online-Spiele handelt. Auch ist Zynga eine der Firmen, die auch unter Onlinespielern einen schlechten Ruf haben.

Was wir hier diskutieren, wird auch unter Mobilspielern immer wieder diskutiert, mit gleichem Ergebnis. Auch dort stören sich viele massiv an den IAP-Spielen, die in schöner Regelmäßigkeit von den immer gleichen Firmen veröffentlicht werden. Es gab hierzu auch schon andere Interviews, in denen die Firmen regelmäßig auf die immensen Serverkosten verweisen. Wir reden da allerdings nicht von Servern für Egoshooter, sondern von Servern, die im Grunde nix anderes tun als in einem Spielerprofil Zahlen zu verschieben.

Diese Spiele sind jedoch nur eine Facette des Mobilmarkts. Die andere besteht aus klassischen Offlinespielen, die für 2-10 Euro ohne IAPs zu haben sind. Seit Erscheinen der Switch stellt sich selbige für diese Sparte allerdings als die "bessere Alternative" dar. Gleiches Format, aber die Spiele haben keine IAPs und mehr Substanz als die Mobilspiele.

Bedauerlicherweise fällt es den Entwicklern aber auch schwer, für Mobile "komplette" Spiele zu veröffentlichen. Die Kundschaft ist daran gewöhnt, entweder "kostenlose" Online-Spiele oder Offline-Spiele für nen Heiermann (salopp ausgedrückt) zu bekommen. Als man dann für Civilization über 20 Euro (wenn ich mich recht entsinne) haben wollte, stieß das auf wenig Verständnis.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ach ja, falls ihr wollte... dürft ihr diese Diskussion auch gerne in einen eigenständigen Thread auslagern. Hat mit der Activision-Übernahme ja eigentlich nichts mehr zu tun. :ugly:

Tendenziell schon, aber andererseits auch nicht, weil Microsoft zwar nicht Zynga haben will, aber eben King, um sich im Mobilemarkt stärker aufzustellen.

Wir betrachten hier fast immer nur die AB-Seite von ABK, weil Activision und Blizzard für uns halt relevanter sind, aber King ist für Microsoft halt auch ein enormer Faktor.
 

Khorny

Moderator
Team
Nein, das wird nicht vergessen. Es ist nur irrelevant. Es gibt mittlerweile einfach mehr Möglichkeiten zu spielen.
Unter dem heutigen Mobile Markt finden wir allerdings genug Spiele, die eben nicht aus dem klassischen "Videospiele" Segment kommen, sondern eher Nachfolger von klassischem Glücksspiel und Automaten-Kram sind, was (meiner Meinung nach) schon grundsätzlich etwas anderes ist, als Spiele die unter kreativen Gesichtspunkten entstanden sind. (klassisch, weil jemand eine Geschichte oder Spielerfahrung erschaffen möchte) Natürlich darf man an der Stelle nicht gänzlich unterschlagen, das auch klassische Videospiele oft Umsetzungen von Automaten gewesen sind, wo es vornehmlich drum ging, Münzgeld in eine Maschine zu werfen.
Darum sind Lootboxen z.B. auch in vielen Ländern bereits stand heute verboten, bzw. viele Praktiken nicht gerne gesehen

Dennoch kann ich für mich (bezogen auf heutige Spiele) eine sehr klare Trennlinie zum klassischen monetarisiertem Spiel / Glücksspiel und dem eigentlich Videospiel (PC, Konsole, und auch vereinzelt Mobile) ziehen. Während Arcade-Spiele früher noch weitgehend identisch zu Konsolenspielen aufgebaut waren (nur oftmals deutlich schwerer), ist der monetarisierte Mobile-Markt halt nochmal komplett anders aufgebaut als "echte" Videospiele. Es gibt auch hier teilweise fließende Übergänge, aber bei vielen Mobilen Titeln merkt man halt sofort, dass es nur ums Geldausgeben geht.

Meine Hoffnung ist schlicht, das seitens der Politik nicht nur engere Grenzen für diese Monetarisierung definiert werden, sondern sie langfristig auch manche Praktiken komplett verbieten - die einfach nötig sind, zumal sich dieser Markt ja sehr oft an Jüngere Menschen richtet, um die jungen Menschen schamlos auszunehmen. Das würde dem Videospiel als klassisches Medium jedenfalls zu Gute kommen. Soweit ich verstanden habe, ist man da auf EU-Ebene auch längst dran, auch wenn noch nichts konkret vom Gremium verabschiedet wurde. Hier sehe ich den politischen Eifer jedenfalls auch sinnvoller angelegt, anstatt irgendwelche Übernahmen innerhalb der Branche mit dem Holzhammer zu blockieren.

Worauf ich hinaus will. Diese "Möglichkeiten zu Spielen", werden halt schon arg dadurch verzerrt, das es sich bei der Vielzahl (mobiler) Spiele eben um keine klassischen Spiele mehr handelt, die einfach nur Spiele sind - welche auf einem anderen Medium gespielt werden, sondern das es sich oftmals um als Spiele getarnte Slotmaschinen / Einarmige Banditen handelt. Selbst ursprüngliche Arcade-Spiele waren da bei weitem nicht so schlimm, und hatten oftmals trotz aller Anreize zum "Insert a Coin", noch eine ordentliche Portion Spieldesign zu bieten, und waren im Kern echte Spiele.
 
Zuletzt bearbeitet:

douggy

Pförtner des Altenheims
Sponsor
Wir reden da allerdings nicht von Servern für Egoshooter, sondern von Servern, die im Grunde nix anderes tun als in einem Spielerprofil Zahlen zu verschieben.
Also bei einem Egoshooter werden auch nur Positionsdaten berechnet.
Und bei Mobilespielen hast du da bei Millionen Spielern teils nen Haufen Daten, die in Echtzeit verarbeitet werden.

Ob das Argument mit den hohen Serverkosten stimmt (ob Mobile oder Classic), wissen meist nur die Publisher selbst.
 

Zäpp

Moderator
Team
Unter dem heutigen Mobile Markt finden wir allerdings genug Spiele, die eben nicht aus dem klassischen "Videospiele" Segment kommen,
Das ist zum einen ein anderes Thema (vorher ging es um die Spieler*innen, nun geht es um die Spiele) und auch nur eine Behauptung. Worauf stützt sich das? Ja, es gibt bekannte und 'erfolgreiche' Spiele, auf mobilen Endgeräten die gelinde gesagt unangenehm monetarisiert sind. Aber wie viele sind das eigentlich wirklich, gemessen an der Gesamtheit?
Und wie du schon erwähnt hast; Die Monetarisierung gab es lange vor den den Mobile Games. Und ich finde es sehr nostalgisch verklärt diese Form schön zu reden.
 

Scaramanga

The Man with the Golden Gun
Das ist zum einen ein anderes Thema (vorher ging es um die Spieler*innen, nun geht es um die Spiele) und auch nur eine Behauptung. Worauf stützt sich das? Ja, es gibt bekannte und 'erfolgreiche' Spiele, auf mobilen Endgeräten die gelinde gesagt unangenehm monetarisiert sind. Aber wie viele sind das eigentlich wirklich, gemessen an der Gesamtheit?
Und wie du schon erwähnt hast; Die Monetarisierung gab es lange vor den den Mobile Games. Und ich finde es sehr nostalgisch verklärt diese Form schön zu reden.
Worauf sich das stützt?
Vielleicht solltest Du mal einen Blick in den entsprechenden Store werfen. Dazu braucht es kein Studium oder eine lange Forschungsreihe. Das sieht man mit ganz nüchternem Auge auch selbst.

Und die Spiele und die User, ganz wichtig, gehören zusammen. Mobile Spieler sind von Haus aus (ich spreche immer von Mehrheiten) ein anderes Klientel. Das fängt beim Alter an und endet meistens bei den Ansprüchen. Folglich entwickelt man für die jeweiligen Märkte auch mit einem ganz eigenen Konzept.
Da der Mobilemarkt weitaus mehr potenzial hat als der Klassische macht auch die Art der monetarisierung dort viel mehr Sinn. Wie sagt man: Kleinvieh macht auch Mist. Beim Mobile Spieler sitzt das Geld irgendwie viel lockerer.

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Generell sollte man den Mobile Markt und den klassischen Markt im Sinne von Heimkonsolen nicht miteinander vermischen oder vergleichen. Das sind NOCH zwei verschiedene paar Socken.
Auch wenn es Spiele gibt die in beiden Welten gleichermassen funktionieren und erfolgreich sind.
 

Zäpp

Moderator
Team
Ich sehe das nicht wenn ich mal einen Blick in den entsprechenden Store werfe. Wie auch? Es gibt so viele Spiele, dass ich die nicht alle erfassen kann. Schon gar nicht mit einem einfachen Blick. Mich würde tatsächlich mal interessieren, ob das ein Fakt ist, oder darauf beruht, dass man von gewissen Titeln einfach mehr mitbekommt und diese die Wahrnehmung überschatten.

Und auch wenn Spieler*innen und Spiele zusammen gehören, ging es hier ursprünglich nur um die Spieler*innen. Es ging ja um Casual- und eher ambitionierte Menschen die Spiele spielen.
 
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