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Eirulan

Frührentner
Der PC hat ne CPU von 2013 (Xeon 1231v3) und ne Geforce 980, bin mir nicht sicher, ob der irgendein Spiel, das die letzten paar Jahre rauskam, überhaupt starten würde :)
Ich spiel auf dem Amiga-Emulatoren ^^
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Mad Max

Da man bei diesem Spiel so richtig schön (oder, je nach Geschmack, nicht so schön) vor sich hin daddeln kann, hatte ich über einige Dinge nachgedacht, die hier im Text untergebracht werden könnten. Aber grad bin ich kein bisschen in Form, also versuch ich mich mal auf Betriebstemperatur zu schreiben ...

Unterm Strich stehen da 156,5 Stunden Spielzeit, was abzüglich der 65 für den ersten (unvollendeten) Durchgang gute neunzig Stunden macht, die nun ins Game gewandert sind. Bilanz: So ziemlich alles erledigt, alle Vogelscheuchen und Sniper weggeputzt, alle Lager geleert, alle Kolonnen hochgejagt, alle Minenfelder geräumt, und, ja, alle einhunderteinundneunzig Schrottspots abgegrast. Weiterhin alle Ödland-Missionen erledigt (wobei eine zwar beendbar war, aber nicht im Questlog auftaucht, was allerdings nicht so schlimm ist, weil das entsprechende Achievement vor acht Jahren erlangt wurde) und alle Begegnungen abgeschlossen.
Das macht übrigens ein paar weitere Achievements in der Sammlung, wobei immer noch fünf fehlen, was u.a. daran liegt, dass ich NICHT alle Todesfahrten - also Rennen unter verschiedenen Bedingungen - gefahren bin. Von den gut dreißig Fahrzeugen, die man im Spiel, meist durch Todesfahrten, erhalten kann, fehlen mir noch drei, und dann wären da noch die Rennen mit den Erzengeln, also den verschiedenen Iterationen des Magnum Opus ...

Na ja, ich mach einen Haken dran, der sehr wahrscheinlich auch dort bleiben wird. Insgesamt, und jetzt im Nachhall, war es eine sehr schöne Spielerfahrung, aber man sollte sein Erwartungshaltungsmanagement im Griff haben, wenn man das Projekt "Mad Max" angeht, denn die Devise "eigenverantwortliches Spielen" wird hier großgeschrieben.

Persönlich ist mir der Spieldesign-Stil des Games während des Laufs ans Herz gewachsen, aber man muss wirklich aktiv und mit Bock an dieses Spiel herangehen, weil man andernfalls schnell unter einer scheinbar generischen Flut an Beschäftigungströdel begraben wird, was sich am besten darin zeigt, dass man wieder mal einen der fast zweihundert "Scavenge Spots" besucht und hier sieben, dort vier Schrott aus Kisten angelt, während eine Einblendung erscheint, "verbündete Lager haben 500 Schrott eingebracht". Hier zeigen sich eklatante Probleme beim allgemeinen Balancing, bei dem nie klar ist, was der vorgesehene Spielstil ist. Soll ich alles abarbeiten, sobald ich ein Gebiet auf der Karte - übrigens per ubisoftschem "Turm" a.k.a. Heißluftballon - erkundet hab, oder führt mich der Weg im weiteren Spielverlauf noch mal in diese Spielecke, oder - ganz wild - muss etwa eine (Neben-)Mission in einem der Lager abgeschlossen werden?
Well, Spoiler: NEIN.

Hier fehlt halt massiv einigermaßen durchdachtes "Handholding" von der guten Sorte, das die Spielwelt vielleicht sukzessive öffnet, indem hier und da Hindernisse freigeräumt werden müssen oder kleinere Erkundungsreize geschaffen werden. Tatsächlich versucht das Spiel halbherzig, das (RIESIGE) Ödland einigermaßen kohärent ins Spielerlebnis einzubinden, indem etwa Rauchfahnen auf "interessante" Orte hinweisen. Aber meist bestehen diese Orte eben - siehe oben - nur aus einem Erdloch, in dem man zehn Schrott aufsammelt und anschließend ein Haken meldet, dass der Ort abgeschlossen ist.
Und hier liegt vielleicht auch der Knackpunkt: Wer nichts mit Spieldesign anfangen kann, das massiv auf das repetitive "Abarbeiten" von sich wiederholenden und teilweise nur leicht variierenden Herausforderungen ausgelegt ist, damit am Ende eine "einhundert Prozent" unterm Strich steht, ist hier (übrigens ähnlich wie beim in dieser Beziehung gleichen Ghostwire: Tokyo) wahrscheinlich falsch.

Wer sich auf das Spiel einlässt - Erwartungshaltungsmanagement -, bekommt ein wirklich toll gestaltetes und mit einigen richtig guten Ideen und Kniffen aufwartendes Action-Adventure, in dem geschossen und gefahren und gerätselt, aber ausnahmsweise mal nicht geklettert wird, weil Max eine ziemlich flügellahme Ente ist.
Die einzelnen Locations, von denen es VIELE zwischen den (über-)langen Autofahrten durchs Wasteland gibt, sind alle mit viel Liebe zum Detail gestaltet und machen fast ausnahmslos Spaß, wobei die Scrotus-Lager hier herausstechen, in denen sich spektakulär gegenseitig auf die Mütze gegeben wird, dass die Zähne fliegen, und - natürlich - Dinge aufgesammelt werden wollen.
Das Kampfsystem macht wirklich Laune und man erlebt durchs Spiel hindurch einen angenehm gleichmäßigen Anstieg des SKG-Graphen, wo man auch im späteren Spielverlauf trotz mannigfaltigen freischaltbaren Movesets nicht übermächtig wird. Und anders als im sehr offensichtlichen Vorbild der Arkham-Spiele von Rocksteady ist Max eben nicht Batman und prügelt sich auf deutlich bodenständigere, wuchtigere, brutalere Art durch die Gegnergruppen. Entsprechend entstehen keine Kombozähler von 50, aber wo Max hinhaut, besonders im "Wutmodus", wächst kein Gras mehr, und entgegen dem Dunklen Ritter hat der "Dunedrifter" absolut keine moralischen Probleme mit Tötungen.

Sowieso muss Avalanche attestiert werden, dass sie die Atmosphäre der (alten) Mad-Max-Filme ausgezeichnet einfangen und mit "ludonarrativen" Ideen aufwarten, die Gameplay, Setting und Erzählung sinnvoll verbinden. Chumbucket bspw.: Der "Hunchback" dient nicht nur als Handlungsvehikel, sondern übernimmt an Bord des Magnum Opus auch spielerische Aufgaben, die andernfalls schwer zu implementieren gewesen wären, wie das Abfeuern der Waffen.
Leider mangelt es dem grundsätzlich gut gemeinten Survival-Ansatz an Konsequenz: Während des Spiels musste ich mein Fahrzeug wenn's hochkommt fünfmal per in der Umgebung aufgesammeltem Kanister betanken. Und auch das Trinken aus der Feldflasche wird schnell obsolet. Warum? Weil man, wenn man das Spiel strukturiert angeht und Schrottspots fleißig abgrast, schnell die Festungsausbauten in den vier Hoheitsgebieten freigeschaltet hat, die (quasi) bei jedem Besuch sämtliche Ressourcen auffüllen. Hinzu kommt eine sehr komfortable Schnellreisefunktion, die einen praktisch immer innerhalb Sekunden und ohne Strafe über die komplette Karte transportieren kann.
So werden vielleicht mitunter beschwerliche Reisen zum nächsten Ziel, wo man unterwegs nach Sprit Ausschau halten muss und ähnliches, schnell im Keim erstickt, und zu keiner Zeit kommt das (auch dort schon stark eingekochte) Survival-Lite-Gameplay eines Days Gone zum Vorschein.

Was die Handlung angeht: Genau hab ich nicht mehr aufm Plan, was in den MM-Filmen so passiert, finde aber, dass die seltsam märchenhafte Atmosphäre um den Gibson-Max gut eingefangen wird, indem es eben nicht darum geht, die Welt zu retten, sondern eine kleine Geschichte über einen gebrochenen Mann erzählt wird, der im Ödland Hoffnung (;)) findet.
Das Pacing Erzählung ist gewöhnungsbedürftig, weil im mehrere Dutzend Stunden langen Mittelteil praktisch nichts passiert, außer dass man von Festung zu Festung geschickt wird, um einen narrativen Unterbau fürs Abgrasen der Points-of-Interest zu liefern. Aber hintenraus nimmt die Story Fahrt auf und röhrt schließlich mit dem überaus fetten Knurren des V8 ins Finale - buchstäblich.

Jau, dieser Text ist viel zu lang geworden, und garantiert hab ich noch hundert Dinge, die mir während des Daddelns in den Kopf kamen, nicht erwähnt, will hier aber auch keine Romane zu einem zehn Jahre alten Spiel, das wahrscheinlich heute niemand mehr hinterm Ofen vorlockt, tippen.

Daher, honorable Mentions:

Das Minenfeld-Räumen macht KEINEN Spaß, weil es vom sonstigen Bereisen des Wastelands entkoppelt ist, indem man ein eigenes (mit Schnüffelhund bestücktes) Fahrzeug benutzen muss. Und hat man das Minenfeld gefunden, wartet ein Minispiel, das ALLE 31 Mal gleich ist und schon beim dritten Spielen anödet.

Die "Schnellreparatur" von Fahrzeugen, die nicht der Magnum Opus sind, per Klick wirkt nachträglich ans Spiel geflanscht, weil das eine ziemlich übermächtige Funktion ist.

Einige der Todesrennen sind brutal schwer, während andere ein Spaziergang im Lustgarten sind.

In einer Zahl ausgedrückt, ist dieses Spiel eine (niedrige) 4/5 für mich, oder vielleicht eine 75 Prozent. Wie gesagt, der springende Punkt dürfte die Erwartungshaltung sein - die übrigens anno 2018 eine andere als heute bei mir war, weswegen ich dem Spiel nicht die Anerkennung zukommen lassen konnte, die es sich (manchmal durch harte Arbeit) verdient.
 

sabienchen.banned

Frührentner
Warriors: Abyss
So heute nun endlich die Platin abgestaubt. :)
War ein ziemlicher Grind, da Endboss mit 20verschiedenen Helden besiegt werden muss.
Hab allerdings nur die ersten 3 "Schwierigkeitsgrade" gespielt.
Die höheren werd ich bei Gelegenheit angehen, ist ein nettes Spiel für Zwischendurch. :)

Mehr zum Spiel... aus nem anderen Thread, aber an meiner Meinung hat sich nichts mehr geändert. :)
Bei mir als Happen für zwischendurch Warriors: Abyss kürzlich gekauft, und schon einige Stunden mit verbracht.
Rogue-Lite, 100 spielbare Character, Warriors Basiskampfsystem... macht Spaß. :)

Zu Beginn etwas zäh, da meta-progression sehr wichtig ist (freischalten neuer Charaktere erhöht basis-stat-werte), aber nach 4-5Runs kommt man recht gut voran.
Story ist zu vernachlässigen.. gibt einem nen Grund warum man in der Hölle ist, und wer der große böse Boss ist... mehr nicht.. aber mehr brauche ich hier auch nicht..^.^''

Grafik ist recht hässlich was Levels angeht, und auch die Figuren/Gegner sind relativ simpel.. aber das Chaos und Effektgewitter, das sich im Laufe des Spiels entwickelt ist hervorragend.
Habe Frameratetests auf Youtube gesehen.. auf Switch fällt es in den ersten Gebieten bereits unter 20fps.. will nicht wissen, wie das im späteren Spielverlauf aussieht... würde ich eher von abraten darauf zu spielen.


Anyways.. Spiel ist ziemlich genau das was ich mir von erwartet habe. Es ist low budget.
Es hat an vielen Stellen einiges an Verbesserungspotential aber das Grundprinzip "Warriors"-Gameplay mit Rogue-Elementen ist vielversprechend. Hoffe wirklich, dass die da noch etwas weiter dran feilen, und entweder via DLC oder aber als neues Spiel das Spielprinzip ausbauen. :)


Der einzige wirkliche Wermutstropfen an dem Spiel für mich ist die DLC-Politik.
Spiel kostet 25€ ... will man den kompletten DLC dann kommen da nochmal 80€ drauf.. oder man kauft direkt die "Ultimate" für 80€.. :/
Sind "nur" Cosmetics.. 3xOutfit-Pakete für alle Charactere .. wenigstens eines davon hätte wenigstens InGame erspielbar sein sollen find ich. idk..
Kann man komplett ignorieren, aber ärgert mich tatsächlich etwas..
 

Ultrasphinx

Jungspund
Amnesia - The Bunker (PC)

Ist im Prinzip schon der vierte Teil der Amnesia-Reihe (die anderen drei waren The Dark Descent, A Machine for Pigs und Rebirth). The Bunker ist wieder ein richtig gutes Amnesia geworden (A Machine for Pigs und Rebirth fand ich nicht ganz so nervenaufreibend). Fühle mich vorzüglich gegruselt.

Spiele übrigens die PC-Download-Version von GOG. Steam meide ich, nachdem ich dort mehrmals gehackt wurde.

The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.

8/10 Punkten
Wie kann man Steam Hacken??
 

Ultrasphinx

Jungspund
Star Wars Outlaws (+ "Wildcard"-DLC) - 1.200 / 1.200 G
Da stehen nun 114 Stunden auf der Uhr und das letzte große Syndikatsschiff ist gefallen. Kurz zuvor hatte ich noch den "Wildcard"-DLC erledigt, der zwar kurz, aber auch ziemlich cool war.

Jo, Star Wars und Open World in einem Setting, das komplett anders ist, als man es zuletzt von den "Jedi"-Spielen kannte. Am Anfang musste man sich etwas eingrooven und die größten Probleme hatte ich dann noch mit der Protagonistin Kay Vess, die ein völlig unbeschriebenes Blatt war, und ähnlich durch die Story geschubst wurde wie Jyn Erso in "Rogue One: A Star Wars Story" - der fehlte es komplett an Tiefgang und Background, aber damit die Geschichte passieren kann, wird sie halt von Pontius zu Pilatus geschickt und muss dann am Ende über allem triumphieren.
Wir haben aber dann dankenswerterweise keinen Girlboss à la Rey aus der neuen Filmtrilogie, sondern eine total unbedeutende Person, die mit Hilfe einer Crew und einer Menge Vertrauen in ihre eigentlich nicht vorhandenen Fähigkeiten in die Welt losgelassen wird. Vor allem wegen der ganzen Syndikatsgeschichten ist das ja manchmal auch nicht ganz ungefährlich. Dann wird ihr aber der Kampfdroide ND-5 als Aufpasser an die Seite gestellt, aber schnell entwickelt sich zwischen den beiden ein Band, das im späteren Verlauf noch wichtig wird.
Vor allem im zweiten Teil der Geschichte, wenn die Crew dann zusammensteht und das "große Ding" geplant wird, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und da wird es dann wie nach Shakespeare großstilig und eine krasse Familienfehde kommt ans Licht - das fand ich mal richtig stark gemacht. Vor allem auch, wie Kay dann da plötzlich mit reingezogen wird, stellt klar: Du hast hier nichts zu melden, aber wir brauchen dich trotzdem und aus dem einen Grund, den wir dir erst ganz spät eröffnen.
Zum Glück kann sich Kay die ganze Zeit auf ihren Meerqual Nix verlassen - den eigentlichen Star von "Outlaws". Wie sie dieses Knuffelviech ins Spiel integriert haben, verdient höchsten Respekt. Natürlich hat man jetzt nie Angst um ihn, aber man merkt doch mal an einigen Spielszenen, wie es ist, wenn man nicht auf ihn zurückgreifen kann.

"Star Wars Outlaws" hat einen beachtlichen Umfang.
Auch wenn man erstmal "nur" vier Planeten bereisen kann, von denen drei eine offene Welt haben und einer mehr oder weniger eine Instanz ist, hat man sich doch große Mühe gegeben, die vier Welten stark voneinander unterscheidbar zu machen. Mir gefiel auch, dass ein großer Teil der späteren Handlung auf Tatooine stattfindet, den man zwar aus den unzähligen Filmen und Serien schon zur Genüge kennt, ihn aber selbst zu bereisen (und das in so einer Edeloptik), ist dann schon etwas besonderes. Viele Easter Eggs findet man da, die cool gemacht sind, eins davon betrifft eine Feuchtfarm.
Die Aufgaben sind zwar weitestgehend gleich aufgebaut (infiltriere Basis A, finde Item B, und bringe es zu Person C), aber das Spiel lässt einem ziemlich freie Hand, wie man die Aufgaben angehen will. Die Stealthkomponente ist in "Outlaws" immens wichtig und stellte sich während meines Playthroughs auch als tadellos heraus. Vermeintliche Bugs oder komisches Gegnerverhalten wurde komplett gefixed. Trotzdem ist das noch die weitestgehend gefahrloseste Vorgehensweise, auch Dank des gnädigen Auto-Speichersystems.
Zudem kann man seine Ausrüstung immer weiter verbessern und gelangt so auch in den Besitz von Rüstungssets mit starken Boni auf leises Vorgehen. Da sollte man schon mal etwas Zeit hinein investieren, auch Nebenquests zu machen.

Eben, "Outlaws" ist, wie jedes Open World-Spiel, natürlich in Haupt- und Nebenaufgaben eingeteilt, wobei letztere natürlich auch wichtig sind, da sie durch verbesserte Ausrüstung und Fraktionenrufsteigerung das Endgame stark vereinfachen. Die vier im Spiel vorkommenden Verbrechersyndikate bieten auch Boni für guten Ruf und zeigen sich so im Kampf schon mal als Unterstützung. Deren Fraktionen-Hauptaufgaben sind fluffig inszeniert und fügen sich gut ins Spiel ein.
Ich habe schon gesehen, dass Spieler innerhalb von 50 Stunden komplett durch das Spiel durchgerauscht sind. Ich habe jetzt mehr als doppelt so viel Zeit auf der Uhr, bin aber relativ sicher, dass ich 98 bis 99% aller Haupt- UND Nebenaufgaben erledigt habe. Entsprechend gut stehe ich ausrüstungstechnisch und finanziell da. Wenn man erstmal den höchsten Fahndungslevel des Imperiums genießt und das Death Trooper-Event in einer Minute durchrauschen kann, dann ist die Ausrüstung schon ganz vernünftig.

"Outlaws" gefiel mir erstaunlich gut und fühlte sich auch nach 100 Stunden nie öde oder repetitiv an, weil es dann doch immer noch was neues zu entdecken gibt. Noch kurz was zu den Editionen:
Für die Komplettisten ist das Hauptspiel schon eine tolle Basis, denn darin verbringt man die meiste Zeit. Wer noch darüber hinaus ein bisschen zusätzlichen Fun haben will, legt sich die DLCs noch zu, die man allerdings auch ohne weiteres ins Hauptspiel hätte integrieren können. Der Aufpreis zur Gold Edition ist schon happig, da fährt man bei den neueren "Assassins's Creed"-Spielen deutlich besser, denn da gibt's deutlich mehr Inhalt (und Spielzeit) fürs Geld.
Der größte Quatsch ist aber die Ultimate Edition, bzw. das Ultimate-Upgrade. Da gibt's für teuer Geld nur optische Spirenzchen in Form von Ausrüstungsgegenständen, OHNE irgendwelche Boni, die für das Spiel relevant werden. Effektiv bringt einem der optische Zinnober nichts, denn man ist auch später auf die Setboni angewiesen. Der Ultimate-Content bietet einem hier keinerlei Mehrwert für's Geld. Finger weg davon.

Ansonsten gefiel mir "Star Wars Outlaws" richtig gut, weil es mich über die komplette Dauer von 110 Stunden prima unterhalten hat. Ich wollte auch gar nicht schneller damit fertig werden, weil es mir einfach Spaß gemacht hat, die vier Welten komplett zu erkunden. Story und Atmosphäre passten auch. Einzig bei der Protagonistin wäre mehr drin gewesen und die Weltraumkämpfe in der Trailblazer passen irgendwie gar nicht zum Spielprinzip. Ist zwar "okay" umgesetzt, aber absolut kein Gamechanger.
Darum gibt's von mir für das Gesamtkunstwerk 8/10, und ich freue mich auf weitere Abenteuer mit der Crew.
Empfehlenswert!
Hallo, habe mir nach deiner Rezension das Spiel gegönnt. Freue mich schon, der Download läuft!!
 

Mister Blue

Pförtner des Altenheims
Hollow Knight

Gekauft eigentlich schon in 2018/19 ... oder so, auf jeden Fall kurz nach VÖ der Switch-Version . Nach einigen Jahren Abstand und mehreren Anspielversuchen hat es mich letztendlich doch noch gepackt. Vorher hat mich die Ankündigung und Endlosverschiebung von Silkworm eher kalt gelassen. Jetzt bin ich aber heiß drauf wie Frittenfett.

Im Zuge dessen hatte ich direkt wieder Bock auf Nachschub. Also wieso nicht direkt das Original? Wodurch ich mit einigen Jahren Abstand noch mal Metroid Dread gestartet habe. Seinerzeit direkt bdei Release gekauft aber irgendwie bin ich wohl nicht weiter gekommen. Wie ich vermuten würde, weniger aufgrund des Schwierigkeitsgrades, sondern eher wegen des doch sehr verschwubelten Level-Designs. Was mir so in der Form auch noch nicht untergekommen ist. Alles in allem aber ein schönes Spiel. Wo ich schon dabei war, kam davor und weil eh dieses Jahr der neue Teil fällig ist, direkt noch mal Metroid Prime dran.

Und um Monty Python zu zitieren, von wegen "kommen wir nun zu etwas völlig anderem", spiele ich einige Monate vor der VÖ von Rune Fanctoy: Guardians mit Teil 4 erstmals einen Teil der Reihe. Die Grafik hätte man sicher besser ein wenig besser aufpolieren können aber sonst geht das Spiel als solches schon in Ordnung.



 

Krulemuk

Frührentner
Hell Pie
Das Spiel wurde mir von qpadrat empfohlen und was soll ich sagen - Hell Pie ist einer der besten Indi-3D-Platformer, die ich bisher gespielt habe. Das Moveset ist auf Mario Odyssey Niveau und erinnert mit der Möglichkeit in der Luft zu schwingen entfernt an Spider Man. Ansonsten ist Hell Pie ein klassischer Collectathon der wirkt, als hätte man Conker's Bad Fur Day mit A Hat in Time gekreuzt.

Es gibt sicherlich auch Kritikpunkte: Die Musik ist schwach, es gibt kaum Bosskämpfe und beim Pipi-Kaka-Humor hat bei mir auch nicht jeder Gag gesessen. Darüber hinaus merkt man dem Spiel halt an, dass es ein Indispiel ist - es kommt hier und da etwas ungelenk daher und es fehlt insgesamt ein bisschen an Polishing. Der Metascore des Spiels ist auch deswegen ziemlich schwach, weil Hell Pie zu Release viele Bugs, Framdrops und Abstürze hatte, die mittlerweile aber alle gefixt sind, jedenfalls habe ich davon nicht viel gemerkt.

Summa Summarum kann ich nur jedem empfehlen, der ein Herz für 3D-Platformer hat, diesem kleinen Indispiel aus Deutschland eine Chance zu geben. Das Moveset ist überragend und die Gebiete und Situation herrlich absurd. Ein großartiges Spiel mMn 9/10
 

Krulemuk

Frührentner
Hast du 100% gemacht?
Man braucht einige dieser Winkekatzen, um ein richtig schönes Easteregg zu sehen.
Nein keine 100%, ich habe nur alle Zutaten + Hörner gemacht. Bei den Dosen fehlt mir noch eine Fähigkeit für Nugget (die, die nichts bringen soll [wahrscheinlich reines Achievement]. Auf die Katzen und den Rest der Lämmer habe ich verzichtet. Den Katzenraum habe ich in der Mitte des Spiels irgendwann mal ziemlich weit freigeschaltet, aber habe jetzt nochmal >10 Katzen, da kann ich nochmal hingehen. Weiß aber nciht, ob das ausreicht, um das Easteregg zu sehen...
 
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