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cM0

Moderator
Team
Ist nun zwar schon wieder einige Tage her, aber ich habe Age of Mythology: Retold durchgespielt. Es macht mir noch immer mindestens so viel Spaß wie damals das Original. Das Gameplay wurde sinnvoll angepasst, sodass man Götterfähigkeiten nun mehrfach nutzen kann, wobei diese Gunst verbrauchen und die Kosten dafür immer höher werden. Gunst ist eine neue Ressource, die sich je nach Volk unterschiedlich gewinnen lässt.
Die Völker spielen sich schön unterschiedlich, wobei mir die Griechen, die sich am klassischsten spielen (verglichen mit AoE) am meisten zugesagt haben.
Die Kampagnen haben mir jedenfalls viel Spaß gemacht und haben abwechslungsreiche Missionsziele. Mal muss man nur klassisch den Feind besiegen oder eine Stellung halten, mal mit einer begrenzten Einheitenzahl gewinnen, aber es gibt auch ausgefallenere Ziele wie bestimmte Artefakte erobern und in die Basis bringen, oder bestimmte Punkte auf der Karte erobern und halten. In der Hauptkampagne spielt man nach und nach alle Völker, wobei in der Titankampagne noch die Atlanter als neues Volk dazukommen.
Alles in allem noch immer sehr empfehlenswert für RTS-Fans und es gibt massig mehr Neuerungen, als ich hier aufgezählt habe, nur will ich keinen Roman verfassen. 34 Stunden habe ich es gespielt, man kann es allerdings auch deutlich schneller schaffen. Ich habe (soweit die Missionen das zulassen) immer versucht, möglichst große Armeen aufzubauen und alles zu erforschen, bevor ich angreife, aber das ist eigentlich nicht notwendig.

Ich freue mich jedenfalls auf die (bisher) 2 angekündigten Erweiterungen, auch wenn man noch nichts über diese weiß.
 

Eirulan

Frührentner
Road 96
Das Spiel hat mich wirklich sehr überrascht, es hat eine ganz eigene Funktionsweise, die zumindest ich so in der Form bei anderen Spielen im Genre noch nicht gesehen habe. Ziel ist es, als Jugendlicher / junger Erwachsener aus seinem korrupten und oppressiven Heimatland zu flüchten. Dazu muss man die schwer bewachte Grenze erreichen (1.000-2.000 Meilen entfernt) und diese dann möglichst zum Schluss noch unbemerkt überqueren... Es stehen einem verschiedene Methoden wie Hitchhiking, Autos klauen, Bus, Taxis o.ä. zur Verfügung und die einzelnen Roadtrips werden unterbrochen durch verschiedene Episoden, bei denen man über den Verlauf des Spiels auf die immer wieder gleichen Nebencharaktere stößt und deren Geschichte miterlebt und beeinflusst. Hat man mit einem Jugendlichen das Land verlassen (oder wurde gefangengenommen, oder ist gestorben...), geht es mit dem nächsten Charakter weiter. Entscheidungen, die man mit den vorherigen Charakteren getroffen hat, wirken sich auf die darauffolgenden aus.
Besonders positiv überrascht hat mich die große Varianz an Episoden und Settings, es kam immer wieder was Neues, nichts hat sich wiederholt. Die Musik fand ich auch große klasse und die Technik war fehlerfrei.
Habe insgesamt bis zum "Finale" 9 Charaktere gespielt, 3 davon haben es nicht geschafft (gestorben/verhaftet), mit 6 habe ich es geschafft.
Wertung für's Spiel: 8,5
Spielzeit: ca. 8h
 

Batsi

Altenpfleger
Das gab s damals zum Release Day 1 im PS-Katalog.
Hatte daher mal reingeschnuppert.. aber für mich feststellen müssen, dass ich diese Art von FPS nicht mehr spielen kann.. idk..
Schnetzeln, Gegner in Fallen kicken, one liner.. stupide story.. alles Sachen, die mich begeistern können.. aber in First-Person wollte der Funke nicht überspringen.
Selbiges galt bspw. auch schon für Doom .. und noch mehr Doom Eternal.. ich kann s einfach nicht spielen.. gibt mir nichts.
Prinzipiell sind mir FPS wie "Shadow Warrior" oder "Doom" spielerisch auch zu monoton, da man streng genommen nur von Arena zu Arena geschickt wird.
Aber ähnlich wie bei den beiden letzten Ablegern von "God of War" kann mich das Setting dann doch motivieren.

Deswegen mag ich auch Titel wie "Borderlands 3" oder "Cyberpunk 2077" lieber, weil sie mehr Tiefgang und Abwechslung bieten.
 

Zombie_Snack

Aushilfe der Essenausgabe
Dead Rising Deluxe Remastered
Das Remaster eines fast 20 Jahre alten Spieles. Ich habe es damals auf der 360 geliebt und liebe es immernoch.
2x Durchgespielt. Beim ersten mal die Story verkackt und danach zigtausend Zombies in der Tiefgarage gekillt. Beim zweiten mal das echte Ende erreicht und alle Psychopathen gekillt. Jetzt nochmal alle Überlebenden retten und dann in den unendlich Modus.
Durch die Nostalgiebrille für mich ne 8,5/10
 
G

Gelöschtes Mitglied 9045

Guest
Astro Bot

Ein wunderschönes und ruhiges Jump'n'Run, das sich ganz einfach in mein Herz gespielt hat, aber allen voran ein würdiger Konkurrent für Mario. Die knappen 18 Stunden, sind vergangen wie im Flug und ich gucke etwas wehleidig zurück, denn irgendwie vermisse ich den kleinen PlaysiRoboter von jetzt

Nobody wants to Die

Ein Grafik- und Storykracher der Extraklasse, gerade für Fans von Noire und Detectivespielen/Stories. Schade dass es schon nach kanppen 4,5 Stunden vorbei war. Zwar sind die Mechaniken etwas repetitiv und man hat sie so schon dutzende Male gesehen, doch machen sie Spaß und unterhalten. Für den kleinen Pfennig auf jeden Fall einen Blick wert.
 

Kindra

Frührentner
Sponsor
(Da es sich um ein gerade erst erschienenes Spiel handelt, kann dieser Beitrag Spuren von Spoiler enthalten - je nachdem, wo für einen die Toleranzgrenze ist. Ich versuche, nicht zu konkret zu sein. Lesen auf eigene Gefahr!)

The Legend of Zelda Echoes of Wisdom
Meine Befürchtung für EoW war von Anfang an, dass wir hier eine "BOTWisierung" der 2D-Zeldas vor uns haben. Der letzte Trailer nahm mir das bereits ein wenig, und ich ging davon aus, einen gesunden Mix aus alt und neu zu bekommen. Genauso sollte es dann auch werden.

Zeldas erstes eigenes Abenteuer ... seit dem CDi :ugly:
Diesmal ist es absolut nicht so ein Autounfall wie damals. Grezzo, der Co-Entwickler von EoW, hat sich über das letzte Jahrzehnt hinweg etablieren können. Von Remakes wie OoT3D, MM3D, LA und dem Multiplayer-Spinoff Tri Force Heroes über das erste eigenständige Spiel EoW dürften Nintendo und Grezzo eine rosige Zukunft zusammen haben. Einzig die Probleme aus Link's Awakening trüben das ein wenig, denn EoW hat genau die gleichen Performance-Probleme. Die können besonders in der Open World anstrengend sein, weil die Sprünge zwischen 30 und 60FPS heftig sind (aus irgendeinem merkwürdigen Grund geht das Spiel sofort auf 30 runter, sobald es die 60 nicht mehr halten kann oder so).

Das neue Gimmick mit den Echos bestimmt das ganze Spiel und ist vor allem für die Puzzle sehr toll. Es wird allerdings überraschend viel gekämpft, und das wirkt zumindest anfangs noch etwas ungewohnt, passiv und langsam (die Kämpfe dauern erstmal). Ich fand jedoch, dass sich das legt, je mehr Echos man hat, je mehr Fähigkeiten man hat und desto besser man mit den Systemen umzugehen lernt. Ich bin mir sicher, dass man in den Kämpfen sehr viele kreative Dinge machen kann, doch unkreative Dusselköppe wie ich kommen ebenfalls gut durch. Mit den Fähigkeiten, die man im Spielverlauf bekommt, fühlt sich das Spiel irgendwann gar nicht mehr so anders an wie ältere 2D-Zeldas, fand ich. Das liegt wahrscheinlich obendrein am eher klassischen Aufbau und den damit einhergehenden Dungeons, die hier wirklich sehr gut gelungen sind. Sie stellen für mich die Highlights des Spiels dar (zusammen mit den durchweg gelungenen, wenngleich etwas einfachen Bossen). Es gibt echt einige nette Puzzles, die sich, angelehnt an der neuen Zeldaformel, auf unterschiedliche Weisen lösen lassen. Einerseits mag ich es ja nicht "zu offen", andererseits hatte ich hier mehrmals das Gefühl, mich schlau angestellt zu haben, da ich so manchmal sogar Teilaspekte der intendierten Lösungsart skippen konnte. Qualitativ sind die Dungeons nicht alle gleichauf. Einer war gefühlt vorbei bevor er anfing und ein anderer nutzt das Potential seines Gimmicks nicht aus.

Kleine Wermutstropfen gibt es in den Dungeons: Für mich ist es unverständlich, wieso es da drin jetzt mehrere Teleporter geben muss. Ja, ich weiß, dass der an Link's Awakening erinnernde Aufbau der Dungeons mit seinen Räumen und Sidescroller-Abschnitten nie in der Weise mit Abkürzungen und Loops aufwarten kann wie Dungeons der 3D-Reihe ... dadurch werden 4 Teleporter in einem Dungeon nicht plötzlich nötig. Ein weiteres Makel ist, dass die Dungeons alle in der "still world" vorkommen, sich stilistisch zumindest von außen also sehr ähneln.

Generell ist die "still world" eine kleine Schwäche. Man muss in ganz Hyrule Risse schließen. Das läuft jedes Mal exakt nach dem gleichen, nicht gerade berauschenden Prinzip ab. Da wäre mehr Abwechslung in der Gestaltung der Aufgaben geboten gewesen. Zum Glück gibt es von diesen Rissen gar nicht so viele ... man macht hier nicht den gleichen Fehler wie die neuen 3D-Spiele. Kurzweilig sind die Risse trotzdem, weil es ein bisschen Platforming mit reinbringt, was eher ungewöhnlich für Zelda ist (man kann direkt springen, was ja erst seit Botw Usus ist).

Die Open World ist ... eine Open World, I guess. Ich fand die Welt ein bisschen größer als erwartet. Die Welt zu erkunden macht durchaus Spaß (es spielt sich alles auch sehr fluffig), weil es etwa einige Höhlen o.ä. mit kleinen Rätseln gibt. Die haben manchmal sogar ordentliche Headscratcher und kleine Mini- oder Gimmickbosse als Sähnehäubchen oben drauf. Sowas ist toll. Dazwischen gibt es aber leider viel unnötiges Sammelzeugs und respawnende Moblin-Camps, deren Truhen bei mir wirklich nie was brauchbares ausspukten.
Man findet etwas zu früh einen Echo, mit dem man alle Wände hochklettern kann. So wird der Aufbau der Welt früh aufgeweicht. Dadurch kann man sich immerhin viel umgucken ... was mich zu Belohnungen führt.

Eine der wenigen Dinge, die sich wirklich belohnend anfühlen, ist beim Erkunden der Open World früh auf starke Gegner zu stoßen, die man sich dann merken kann. Danach marschiert man wie ein Bulldozer durch schwächere Gegner! Ansonsten fühlen sich viele Belohnungen aus Truhen, von Minispielen und von Sidequests eher bescheiden an, denn der Großteil gibt nur die Items zum Mixen von Smoothies. Das habe ich kaum genutzt (zum Heilen hab ich was anderes gemacht). Rubine gibt es für Sidequests und in Truhen natürlich auch. Die kann man wenigstens für neue Accessories und Upgrades nutzen. Neben starken Echos ist das Upgrade-Material am besten, darüber freute ich mich jedes Mal. Damit lässt sich einiges machen.

Von den Minispielen hat mich wenig gehalten außer eins. Ich weiß nicht so ganz, was ich von den Accessories halten soll. Irgendwie sind viele Effekte viel zu gering oder egal und ich weiß auch nicht, ob ich diese ganzen Möchtegern-RPG-Elemente in einem Zelda wirklich brauche. Es ist sicher ganz nett, dass man sie situativ ändert (schnelleres Schwimmen in Wassergefilde z.B.), aber so den Unterschied macht’s jetzt nicht. Ein paar positive Ausnahmen habe ich allerdings gefunden.

Die bereits erwähnten Sidequests schwanken von belanglos zu süß bis "wow, das ist ja ein Minidungeon mit einzigartigem Boss!". Mehr von Letzterem wäre toll gewesen! Es gibt in einem Dorf eine Challenge-Aktivität, die mir Spaß gemacht hat.

Bei all dem sieht das Spiel sehr hübsch bzw. niedlich aus. Ich bin wirklich kein Fan des Grafikstils, aber das, was mir am Wenigsten in LA gefallen hatte, haben sie hier weggelassen. Tolle Grafik mit vielen niedlichen Details und Animationen, durch welche die Figuren sehr lebendig wirken. Die reagieren z.B. darauf, wenn Zelda Echos beschwört, sie verschwinden lässt oder Krüge durch die Gegend fliegen. Es ist schön, bestimmte Zelda-Rassen zum ersten Mal in einem isometrischen Teil anzutreffen.

Story und Lore sind überschaubar bis nicht vorhanden. Trotzdem: Man hat ein klares Ziel und dieses hatte, zumindest für mich, aufgrund der neuen Situation seinen Reiz. Ich war auf einen Aspekt tatsächlich die ganze Zeit über gespannt. Ein paar kleine "Twists" gibt's, aber am Ende des Tages wird mit den angerissenen Motiven (z.B. dem des Doppelgängers) nicht genug gemacht. Auch der Antagonist ist völlig belanglos und dürfte das langweiligste Design ever haben. Dafür gehört der Endkampf wohl zum besten des gesamten Franchises (wenn wir den recency bias rausrechnen, wäre der Kampf immer noch sehr weit oben!). Das, was das Spiel dort macht, schreit wirklich sehr laut nach einem gewissen Modus oder nach einem weiteren Spiel in dem Stil ... hat mir gut gefallen.

Was Nintendo nicht losgeworden ist, neben den paar Open World-Schwächen, sind 2 Lasten, die man sich aus BOTW rüberholt: Die Steuerung mag für den ein oder anderen am Anfang etwas überladen wirken. Außerdem ... und das kann ich einfach nicht fassen, ist EoW nun das DRITTE Spiel mit diesem vollkommen beschissenen horizontalen Menü. Man hat also ein horizontales, ewig scrollendes, nur einreihiges (!!!) Menü zum Auswählen hunderter Echos. Wieso macht man nicht mehrere Reihen (unterteilt in Kategorien, vll)? WIeso gibt es keine Möglichkeit, Echos zu favorisieren? Als ob es da keine bessere UI-Lösungen für gibt, come on. Es ist sicher kein Weltuntergang und durch die Sortiermöglichkeiten bekommt man das meiste schnell, aber in speziellen Situationen oder bei Rätseln, für die ich viel rumprobierte, kommt es immer wieder mal vor, dass ich "diesen einen Echo" jetzt in dieser ellenlangen Liste suchen muss. Das geht besser. /rant

Nochmal gesondert erwähnen muss ich die Musik von EoW. Die ist wirklich phänomenal und viel besser, als ich erwartet hätte, weil die Musikrichtung eigentlich nicht so meins ist (vgl. Link's Awakening Remake). Hier knallt es aber heftig!

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Ein wunderbarer Kompromiss aus neuer und alter Formel. Aber auch nix weltbewegendes, das ich noch unzählige Male durchspielen werde.

Was ich lustig finde: Eine der ersten Echos im Spiel ist ein ramponiertes Bett. Ich sage: Es ist in den Top 5 der besten Echos im Spiel :ugly: Cool ist übrigens, dass man den Hero Mode von Anfang an immer ein- und ausschalten kann wie man will.

8/10
 
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