Aktuell haben wir das Problem dass Mail an GoogleMail nicht ankommen. Wenn du dich registrien möchtest gib bitte keine GoogleMail an.
Euer Forenteam
Herzlich Willkommen bei den Konsolen-Senioren!
Wir sind eine deutschsprachige Community, die Spielern über 30 Jahren seit 2007 ein Zuhause im Internet bietet, in dem sie sich mit gleichgesinnten und erwachsenen Spielern über ihr Hobby austauschen und zu gemeinsamen Aktivitäten verabreden können.
Entstanden aus den Xbox-Senioren (früher: XBL-Senioren) und den PSN-Senioren bieten wir mittlerweile eine konsolenübergreifende Diskussions- und Verabredungsplattform, bei der das respektvolle Miteinander und der Spaß am Hobby im Vordergrund stehen.
Neben konsolenspezifischen Unterforen und Multiplattform-Spielethreads bieten wir auch eine Retro-Ecke und einen Bereich, in dem sich für die immer größer werdende Anzahl Spielen, die Cross-Plattform-Play unterstützen, verabredet werden kann.
Egal, ob Du einfach nur über Spiele diskutieren möchtest, Dich mit anderen Spielern verabredet willst oder einfach nur Deine Spielerfahrungen mit anderen teilen möchtest, bist Du bei uns herzlich willkommen.
Natürlich kannst Du auch einfach weiter passiv bei uns mitlesen, aber warum schnappst Du Dir nicht einfach Deine Tastatur, registrierst Dich bei uns und gestaltest die Community durch Deine Teilnahme aktiv mit?
Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder ein alternativer Browser verwenden.
Ich fand den Soundtrack damals (beim Original) schon klasse und die Story echt genial. Für mich hats halt nen großen Nostalgiebonus, deswegen hatte ich es mir auch wieder geholt. Mal sehen wie es jetzt (in '24) für mich rüberkommt - wenn ich mal bei all den anderen Spielen (die auch noch gespielt werden wollen) dazu komme.
Hab es seit Sonntag durch. Ja, 25 Stunden in nur 4 Tagen ist ne Hausnummer, aber da ich diese Woche wenig Zeit habe, wollte ich das auf jeden Fall vorher durchballern.
Es ist mir nahezu unmöglich, unbiased an dieses Spiel heranzugehen, verbinde ich damit doch ganz explizite Kindheitserinnerungen. Als Kind schon kam mir an einer Stelle die dt. Übersetzung nicht ganz koscher vor. Damit will ich nicht sagen, sie sei schlecht, aber da ich englisch und deutsch in der neuen Version ab und zu vergleichend sehen konnte (meine Schwester spielt es auf deutsch, ich auf englisch), ziehe ich die englische Fassung mittlerweile deutlich vor. Nicht nur wegen des damals vorhandenen und heute endgültig ausgebesserten (Deliberate) Lost in Translation-Teils, sondern weil die englischen Texte deutlich mehr Schärfe haben und mit besseren Wortwitzen daherkommen. Fantastisch geschrieben!
Als erstes springt die Grafik ins Auge. Paper Mario 2 dürfte eines der schönsten Switch-Spiele sein. Ich habe keine Ahnung, ob das alles wirklich überraschend hochaufgelöste Texturen sind und warum jede Oberfläche reflektiert, aber verdammt, sieht das geil aus! Das neue Lighting lässt Innenräume und viele Situationen viel atmosphärischer rüberkommen. Der Haken bei der Sache ist, dass es – im Gegensatz zum Original – nur mit 30FPS läuft, aber daran gewöhnt man sich schon. Es ist ja kein schnelles Action-Spiel. Ein Wermutstropfen …
Neu ist auch die Musik! Komplett neu eingespielt mit echten Instrumenten (oder es klingt echt). Für mich war das ein Grund zur Freude, als ich das hörte, aber recht früh sollte sich zeigen, dass die neue Musik nicht immer überzeugt. Gerade am Anfang (Chapter 1,2) klangen viele Neuinterpretationen wie lauter Lärm, in dem die Grundmelodie untergeht. Ein Charakteristikum des Soundtracks, das ich glaub ich nicht wirklich in Worte fassen kann, geht mit der neuen Musik oftmals flöten. Man kann über einen billigen Orden die alte Musik wieder zurückholen! Da ich die neuen Tracks alle hören wollte, hab ich das aber nicht gemacht – zum Glück! Ab Chapter 4 trifft die Musik deutlich eher meinen Geschmack (eigentlich schon ab Chapter 3) und kann im letzten Drittel sowie im gesamten letzten Part mit atmosphärischen Highlights punkten. Super ist, dass die Kampfmusik in jedem Chapter ein eigenes Theming untergejubelt bekommt, gerade die Schneelevel-Variante ist ein absoluter Banger! Beim Endboss mag ich zwar, was sie damit gemacht haben, aber das Original hatte einen Punch, an den man hier nicht rankommt. Während viele der neuen Tracks „übertreiben“, wirkt der zu „zahm“. So ist die neue Musik für mich am Ende eine mixed bag mit einigen Fehltritten und vielen Highlights.
Spielerisch hat sich nicht so viel getan. Gefühlt sind einige Action-Kommandos extrem erleichtert bzw. der benötigte Input nach hinten verlegt worden (?, oder das Fenster ist größer, besonders bei Inputs wie diesem Sternjuwel-Beben, oder ich bilds mir nur ein). Netterweise gibt es einige Orden, mit denen man die Action-Kommandos wahlweise schwieriger oder noch leichter machen kann. Auch der erlittene Schaden lässt sich erhöhen. Diesen „Autsch“ (DMGx2 für Mario) genannten Orden habe ich benutzt, um zumindest stellenweise sowas wie Anspruch zu finden, denn das Spiel ist unfassbar leicht. Ich hatte es eigentlich als einigermaßen moderat in Erinnerung, aber ich war als Kind wohl nur sehr viel dümmer. So machten mir Gegner doppelten Schaden, was sehr heikel wird, wenn man nur 20 HP hat, der Gegner aber +20 Schaden macht. Ich habe bis kurz vorm Ende mit folgender „Skillung“ gespielt:
0x HP gelevelt (+ HP Plus Orden auf 20)
1x BP gelevelt (+ BP Plus Orden auf 20)
Der Rest ging in Ordenpunkte. Auf diese Weise konnte ich mir ein Powerhouse bauen, das alles bis zum letzten Dungeon ummähte. Bei einem Boss dort wurde es dann aber knackig und beim Endgegner sah ich damit überhaupt gar kein Land mehr, also dachte ich mir: Okay, dann tausche ich ein paar OP für HP ein (man kann umskillen). Doch dann fiel mir ein, dass es ja den Danger-Mario gibt, also warum nicht all in gehen? HP runter auf 5 HP und Close Call etc. stacken. Ich kann so gut wie nicht mehr getroffen werden und mach völlig absurden Damage. Damit war der Endboss dann natürlich trivial und ich habe – zum ersten Mal überhaupt! - die Pit of 100 Trials geschafft. Der dortige Boss hat mich tatsächlich doch mal getroffen und getötet. Hatte zufällig einen Wiederbelebungspilz dabei, Gott was war ich nervös da unten!
Einerseits ist das Balancing vom Spiel im negativen Sinne wild (Spiel zu einfach, Mario unendlich stark), andererseits ist es schon irgendwie cool, so völlig kaputte Sachen machen zu können. Dass es ein eher leichtes Spiel ist, hat mich doch etwas überrascht, aber dass man es anpassen kann, ist super.
Quality of Life ist das große Stichwort für dieses Remake. Die Veränderungen sind allesamt eher klein, aber aufgrund ihrer Fülle läppert sich das. Klasse ist bspw. das Partner Wheel, mit dem man durch Halten von L den Partner wechseln kann, ohne durch’s Menü navigieren zu müssen. Das spart, vor allem gegen Ende, wo man für Rätsel- und Geschicklichkeitseinlagen oft den Partner wechseln muss, einiges an Zeit, obwohl nur wenige Inputs pro Wechsel wegfallen. Bei der nicht existenten Laufgeschwindigkeit von Mario hat man leider nichts gemacht, weswegen das ewige Hin und Her-Gelaufe immer noch nervig sein kann. Nur Yoshi hilft da etwas aus. Trotzdem muss gesagt sein, dass die schrecklichste Zwischenmission im letzten Drittel des Spiels, in der man vollkommen unnötig und nervig durch die ganze Welt geschickt wird, im Remake deutlich angenehmer ist und schneller vonstatten geht, weil das Quick Travel-System verbessert wurde. Statt eines ewig langen Korridors mit Röhren, von denen man kaum weiß, wo sie hinführen, gibt es jetzt einen großen Raum mit den Röhren zu allen Leveln mit eindeutigen Hinweisen, wo sie hinführen. Dieser Raum bekommt zudem eine Abkürzung von Rohlingen nach unten, was das Hin und her reisen enorm verbessert. Das öde Hin und her-Gerenne plagt das Spiel also noch heute, aber es ist erträglicher. Eine Schnellreisefunktion per Karte hätte trotzdem nicht geschadet. Das recht beschränkte Item-Inventar nervt immer noch, obwohl es von 10 auf 15 Plätze erweitert wurde. Es hört nie auf, dass man ein neues Item bekommt, weshalb man etwas wegwerfen muss. Die Handhabe davon ist immerhin verbessert worden. Das Inventar kann zudem auf 20 Plätze erweitert werden. Ich könnte sicher ewig so weiter machen und jedes kleine QoL-Feature aufzählen oder erzählen, dass die Bubus im 2. Dungeon jetzt endlich nicht mehr bei jeder Kurve irgendwo runterfallen, aber das soll es gewesen sein!
Kommen wir mal zu dem wichtigeren Aspekt: Story und Charaktere. Was ist das alles toll! Ich brauch niemandem erzählen, dass die Geschichte des Spiels simpel und kindgerecht ist. Man kann sich nicht mal vom typischen Woman in Distress lösen, denn Peach wird selbstverständlich entführt – immerhin mal nicht von Bowser! Trotzdem werden diese altbekannten Erzählungen mit neuen, interessanten (ebenso alten) Erzählungen verknüpft. Es geht um eine alte Ruinenstadt, die vor tausenden Jahren untergegangen war und der dortige Schatz entpuppt sich womöglich nicht als das, was man erwartete. Auch wie das alles erzählt wird, ist interessant, denn Peach wird hier aktiv: man spielt sie, so dass sie Lösung der Probleme aktiv beiträgt, indem sie Mario – wie auch im ersten PM – mit Informationen versorgt. Ihr Companion, TEC, ist ebenfalls ein Beispiel für einen tollen Charakter in diesem Spiel! Bowser versucht Peach zu retten, weil nur er sie entführen darf. Das ist teilweise sehr witzig, aber ansonsten nicht so pralle. Die klassischen 2D-Passagen wirken teils sehr random und bringen höchstens ein kleines Schmunzeln hervor.
Die Story ist wie gesagt zwar simpel (McGuffins in Form von Sternjuwelen hinterherrennen), aber durch die mehreren ineinandergreifenden Ebenen und dadurch, dass die unterschiedlichen Fraktionen (Crucionen / X-Naut, Mario, Bowser, der Endgegner) in Kombination mit einer Hintergrundgeschichte für die Katakomben verhandelt werden, wird ein für ein Mario-Spiel beachtliches Story-Maß erreicht. Vor allem die Interaktionen zwischen den Figuren tragen dazu bei, dass die öde Prämisse nicht langweilig wird.
Die einzelnen Settings sind ebenfalls der Hammer. Ob es die verdreckte Verbrecherstadt Rohlingen ist, die Kampfarena in den Wolken, das Unheimliche im Düsterdorf, das Romantische im Piratenlevel, ob es das Bedrohliche im letzten Dungeon ist, es ist eine einzige Wonne. Für Abwechslung ist ebenfalls gesorgt, denn später spielt man in einem Zug Detektiv. Ein Downer stellen hin und wieder die Aufgaben dar, die zu den jeweiligen Kapiteln führen. Die größte Frechheit ist hier der Weg zum
Mond,
bei dem man durch die ganze Welt geschickt wird.
Jedes Chapter erzählt eine nette, kindgerechte, aber immer charmante Geschichte. Vor allem Chapter 3 (Falkenheim) und Chapter 4 (Düsterdorf) sind faszinierend! Die Motivationen und Geschichten der einzelnen Partner sind mal mehr und mal weniger interessant: Da hätten wir mal was zu Mobbing, Identität und Akzeptanz mit Vivian / Barbara, aber auch Langweiliges wie ein alter Theaterstar mit Aerone / Madame Flurrie (wobei selbst das in der neuen Version zumindest im post game nochmal lustig aufgegriffen wird). Ich will die Story hier in keinster Weise überhöhen, aber da steckt schon ein bisschen was drin!
Gibt es sonst noch Kritikpunkte? Das Spiel ist strikt linear, aber ehrlich gesagt finde ich das zur Abwechslung mal ganz gut. Rohlingen als Hub funktioniert zudem ganz gut, was der Linearität etwas entgegenkommt. Was man leider nicht verbessert hat, ist das System für die Nebenquests. Obwohl es im Journal anscheinend sowas wie ein Questlog gibt, kann man wieder nur einen einzigen Job gleichzeitig annehmen. So macht das keinen Spaß, weshalb eigentlich nur die von Nagerine / Ms. Mouz zu empfehlen ist (geht aber nicht über hin und her laufen hinaus).
Paper Mario 2 ist und bleibt das beste Paper Mario und einer der besten GameCube-Spiele, das jetzt völlig zurecht in neuem Lichte erstrahlt mit super Aktualisierungen, modernisierenden QoL-Features, Abkürzungen, die die größten Schwachstellen zumindest eindämmen, neuer und alter Musik, einem neuen Post Game und allem drum und dran. Abzüge gibt es nur aufgrund des ewigen Hin und her-Gelatsches und des recht niedrigen, aber mit Orden individuell einstellbaren Schwierigkeitsgrades. Unbedingt zocken!
Zusammen mit @Erzgebirgskind den letzten Teil der Dark Anthology durchgespielt, Devil in me. Das war mit Abstand der absolut schlechteste Teil der Reihe. Eigentlich haben wir beide nur noch das Ende herbeigesehnt, um den Teil durch zu haben.
Technisch mies, komische Handlungssprünge und einfach nur langweilig. Da haben uns die anderen drei Teile sehr viel mehr gepackt.
Lang erwartet und nun endlich da: das zweite Abenteuer von Senua ist seit wenigen Tagen im Game Pass und soeben flimmert der Abspann über den Bildschirm. Lt. Xbox Statistik habe ich 9h18min mit dem Spiel verbracht. Weiß aber auch nicht, ob da nun die Zeiten dabei sind, wo man mal im Pausemenü war bzw. ob durch Quick Resume da wieder was verfälscht ist.
Von der gesamten Inszenierung ist das Spiel überragend und ich würde sagen grafisch ist es das beste Spiel der aktuellen Konsolengeneration. Obwohl es nur 30 fps hat, läuft es durchweg flüssig und man muss Ninja Theory dafür extrem loben. Noch nie haben sich 30 fps so gut angefühlt wie hier - eine Option auf 60 fps habe ich kein bisschen vermisst. Wäre natürlich nett, aber ich weiß hier diesmal wirklich nicht, ob es das Spielerlebnis entscheidend verbessert hätte, denn das Gameplay steht - so blöde es für ein Videospiel klingt - hier gar nicht mal so im Vordergrund.
Die meiste Zeit läuft man relativ ruhig durch lineare Level, sucht hier und da nach kleineren Geheimnissen wie versteckten Symbolen, aber folgt ansonsten den Vorgaben des Spiels. Geändert hat man die Kämpfe - während man im ersten Teil noch der recht hakeligen Steuerung des Öfteren mal Tribut zollen musste, wenn Gegner sich von hinten genähert haben, gibt es diesmal nur noch Kämpfe gegen einen Gegner. Dabei kann man blocken / parieren, ausweichen und schnell oder hart zuschlagen bis man den Kampf gewonnen hat. Die Kämpfe wirken dabei durch Motion Capturing immens realistisch, wenngleich sich die Animationen auch hin und wieder mal wiederholen. An Gegnertypen an sich hat das Spiel ein bisschen gespart, das wäre so der größte Kritikpunkt, dass sich einfach die meisten Gegner an sich auf gleiche Art bekämpfen lassen und nur wenig Variation bieten.
Es gibt im gesamten Spiel kein HUD und das tut dem Gesamterlebnis wirklich richtig gut. Stellenweise merkt man gar nicht, was Gameplay und was Videosequenz ist und es gibt im Spiel nicht eine sichtbare Ladesequenz, die allesamt durch Kamerafahrten o.ä. Stilmittel kaschiert wurden. Try & Error Passagen, von denen ich in anderen Tests gelesen hatte, habe ich keine feststellen können. Auch wenn man mal das Zeitliche segnet, weil man einen Moment nicht weiß was man gerade tun soll, erklärt sich das wirklich ganz fix von selbst und die Checkpoints sind extrem fair gesetzt.
Audiotechnisch ist das Spiel ebenfalls bombastisch, obwohl ich es nur per TV-Lautsprecher gespielt habe. Sowohl die Stimmen im Kopf von Senua als auch die Musikuntermalung und Umgebungssounds passen ins Gesamtbild perfekt rein.
Ja, an wen richtet sich Senua's Saga nun: jedenfalls nicht an diejenigen, die dauerhafte Action wollen, komplexes Gameplay brauchen und bei denen alles schnell, schnell gehen muss. Es ist ein visuelles und audiotechnisches Erlebnis, mehr ein spielbarer Film denn ein "richtiges" Videospiel. Ich verstehe, wenn man das nicht mag, aber wenn man den Vorgänger gespielt hat, wusste man eigentlich, dass einen sowas erwartet. Es bleibt mehr oder weniger ein Nischenprodukt und vermarktet sich auch nicht als Systemseller. Technisch aber die Messlatte, die die heutige Generation auf die Bildschirme bringen sollte.
Sherlock Holmes Chapter One ist beendet. Alle Rätsel gelöst, alle Schätze gesammelt und die Open World komplett erkundet. War echt nicht einfach auf dem höchsten Grad. Da hat öfters der Kopf geraucht.
Habe die Kampagne in der aktuellen Season 4 mit Ancaria (meiner ️gescheiten Nahkampf-Zauberin) nun durchgespielt und bin jetzt wohl im Endgame (aka Schnetzelfest) gelandet.
Was die Kampagne angeht packe ich ein paar Gedanken in einen Spoiler, da hier ja aktuell noch ein paar User die Geschichte zum ersten Mal durchspielen.
Ich möchte nicht sagen oder sage nicht, dass ich enttäuscht bin. Aber rein erzählerisch wäre da einfach wesentlich mehr drin gewesen, ohne sich "einen Arm oder ein Bein rauszureißen".
Die Geschichte ist der klassische Kampf von Gut gegen Böse, diesmal mit einer neuen Antagonistin im Diablo-Universum: Lilith. So eindrucksvoll und bedrohlich ihre Auftritte in den Cutscenes dargestellt werden, so machtlos und beliebig (im Sinne von austauschbar) ist sie unterm Strich aber dann doch leider.
Die Kampagne wird leider sehr linear erzählt, keinerlei großartige Plot Twists (Storywendunden) oder echte WTF-Momente. Oder Momente die wirklich berühren, die einem noch nachgehen. Schade, das ist definitiv verschenktes Potenzial.
Dass es in so gut wie jedem Akt zwei Hauptquest-Stränge gibt, sorgt eher für Verwirrung finde ich. Diese Idee oder Umsetzung kann leider nicht über die arg lineare Struktur des Abenteuers hinwegtäuschen.
Auch denke ich mir, dass dieses Ende gradezu nach einer Fortsetzung noch innerhalb von D4 schreit. Womöglich gibts dann ja noch irgendwann Story-DLCs, in denen dann aufgedeckt wird, das alles sich doch nochmal ganz anders verhält, als es den Anschein hat. Wo z.B. auch geklärt wird was mit Neyrelle geschieht. Wobei man sich das fast schon denken kann...
Jedenfalls so wie die Kampagne jetzt vorhanden ist, finde ich sie - trotz der Länge - einfach unvollständig oder...unbefriedigend beliebig.
Rein spielerisch - also spielmechanisch - und auch vom Craften her hat sich mit dem neuen großen Patch, der gleichzeitig mit der 4. Season live ging, einiges getan. Das Schnetzeln, Brutzeln oder wie auch immer man die Gegner im Spiel am liebsten fachgerechnet zu verarbeiten gedenkt - das läuft flüssig von der Hand und macht mittlerweile auch echt Spaß.
Das Craften - grade in Bezug auf die Aspekte - ist vereinfacht worden und generell bietet D4 jetzt - von der Lernkurve her - einen etwas flacheren Einstieg. Und D4 fühlt sich jetzt etwas bedienungsfreundlicher und (noch) mehr casual an, was in diesem Fall aber für ein ARPG etwas positives ist, finde ich.
Nichtsdestotrotz darf man sich in Bezug aufs Endgame in jedem Fall im Netz etwas schlau machen bzw lesen, z.B. bzgl verschiedener Skillungen, wie bestimmte Dinge von der Mechanik her funktionieren und so. Habe da selbst auch bei Weitem noch nicht alles erfasst, denke ich. Und nur weil man mit nem bestimmten Build stellenweise nicht weiter kommt, heißt es nicht dass es auch nicht wirklich weiter geht. Ist dann halt der übliche Grind nach sogenannten Key Items, die den jeweiligen Build erst richtig rund machen und/oder zum Laufen bringen.
Stelle auch wieder mal bei meiner Zauberin fest, dass es wirklich von Vorteil ist sich selbst Gedanken zu machen und sich die Zeit zu nehmen, verschiedene Dinge/Skills einfach mal auszuprobieren. Also anstatt quasi blind 1:1 irgendetwas aus dem Netz nachzuspielen. Grade das "Theorycraften" bringt mir in solchen Spielen oft ne Menge Freude, grade auch weil ich es mag, wenn verschiedene Dinge und Aspekte ineinandergreifen und Synergie ergeben.
Werde jedenfalls bestimmt noch viele Stunden mit diesem wortwörtlich schönen Spiel verbringen. Wortwörtlich übrigens im Sinne von dass sich D4 optisch wirklich sehen lassen kann. An manchen kleineren Punkten trifft es nicht ganz meinen persönlichen Geschmack oder ich denke, dass manche Dinge noch etwas besser oder anders umgesetzt werden könnten, aber Diablo IV ist eine detailverliebte Augenweide. Auch vom Sound fühlt es sich voll an und macht einfach Spaß. Wie eben schon gesagt, ich denke ich werde noch viele schöne Stunden mit diesem Spiel verbringen. Und womöglich dann irgendwann auch mal wieder im HC spielen.
Habe die Kampagne in der aktuellen Season 4 mit Ancaria (meiner ️gescheiten Nahkampf-Zauberin) nun durchgespielt und bin jetzt wohl im Endgame (aka Schnetzelfest) gelandet.
Was die Kampagne angeht packe ich ein paar Gedanken in einen Spoiler, da hier ja aktuell noch ein paar User die Geschichte zum ersten Mal durchspielen.
Ich möchte nicht sagen oder sage nicht, dass ich enttäuscht bin. Aber rein erzählerisch wäre da einfach wesentlich mehr drin gewesen, ohne sich "einen Arm oder ein Bein rauszureißen".
Die Geschichte ist der klassische Kampf von Gut gegen Böse, diesmal mit einer neuen Antagonistin im Diablo-Universum: Lilith. So eindrucksvoll und bedrohlich ihre Auftritte in den Cutscenes dargestellt werden, so machtlos und beliebig (im Sinne von austauschbar) ist sie unterm Strich aber dann doch leider.
Die Kampagne wird leider sehr linear erzählt, keinerlei großartige Plot Twists (Storywendunden) oder echte WTF-Momente. Oder Momente die wirklich berühren, die einem noch nachgehen. Schade, das ist definitiv verschenktes Potenzial.
Dass es in so gut wie jedem Akt zwei Hauptquest-Stränge gibt, sorgt eher für Verwirrung finde ich. Diese Idee oder Umsetzung kann leider nicht über die arg lineare Struktur des Abenteuers hinwegtäuschen.
Auch denke ich mir, dass dieses Ende gradezu nach einer Fortsetzung noch innerhalb von D4 schreit. Womöglich gibts dann ja noch irgendwann Story-DLCs, in denen dann aufgedeckt wird, das alles sich doch nochmal ganz anders verhält, als es den Anschein hat. Wo z.B. auch geklärt wird was mit Neyrelle geschieht. Wobei man sich das fast schon denken kann...
Jedenfalls so wie die Kampagne jetzt vorhanden ist, finde ich sie - trotz der Länge - einfach unvollständig oder...unbefriedigend beliebig.
Rein spielerisch - also spielmechanisch - und auch vom Craften her hat sich mit dem neuen großen Patch, der gleichzeitig mit der 4. Season live ging, einiges getan. Das Schnetzeln, Brutzeln oder wie auch immer man die Gegner im Spiel am liebsten fachgerechnet zu verarbeiten gedenkt - das läuft flüssig von der Hand und macht mittlerweile auch echt Spaß.
Das Craften - grade in Bezug auf die Aspekte - ist vereinfacht worden und generell bietet D4 jetzt - von der Lernkurve her - einen etwas flacheren Einstieg. Und D4 fühlt sich jetzt etwas bedienungsfreundlicher und (noch) mehr casual an, was in diesem Fall aber für ein ARPG etwas positives ist, finde ich.
Nichtsdestotrotz darf man sich in Bezug aufs Endgame in jedem Fall im Netz etwas schlau machen bzw lesen, z.B. bzgl verschiedener Skillungen, wie bestimmte Dinge von der Mechanik her funktionieren und so. Habe da selbst auch bei Weitem noch nicht alles erfasst, denke ich. Und nur weil man mit nem bestimmten Build stellenweise nicht weiter kommt, heißt es nicht dass es auch nicht wirklich weiter geht. Ist dann halt der übliche Grind nach sogenannten Key Items, die den jeweiligen Build erst richtig rund machen und/oder zum Laufen bringen.
Stelle auch wieder mal bei meiner Zauberin fest, dass es wirklich von Vorteil ist sich selbst Gedanken zu machen und sich die Zeit zu nehmen, verschiedene Dinge/Skills einfach mal auszuprobieren. Also anstatt quasi blind 1:1 irgendetwas aus dem Netz nachzuspielen. Grade das "Theorycraften" bringt mir in solchen Spielen oft ne Menge Freude, grade auch weil ich es mag, wenn verschiedene Dinge und Aspekte ineinandergreifen und Synergie ergeben.
Werde jedenfalls bestimmt noch viele Stunden mit diesem wortwörtlich schönen Spiel verbringen. Wortwörtlich übrigens im Sinne von dass sich D4 optisch wirklich sehen lassen kann. An manchen kleineren Punkten trifft es nicht ganz meinen persönlichen Geschmack oder ich denke, dass manche Dinge noch etwas besser oder anders umgesetzt werden könnten, aber Diablo IV ist eine detailverliebte Augenweide. Auch vom Sound fühlt es sich voll an und macht einfach Spaß. Wie eben schon gesagt, ich denke ich werde noch viele schöne Stunden mit diesem Spiel verbringen. Und womöglich dann irgendwann auch mal wieder im HC spielen.
Ich probiere auch lieber selbstständig Builds aus, als sie blind aus dem Internet zu kopieren. Das macht viel mehr Spaß und das Build formt sich dann von selbst aus dem eigenen Spiel heraus