ToshBe
Senior
Nachdem ich am Freitag ca. 12 Stunden mit 3 weiteren Senioren durch Bolivien gezogen bin, am Samstag nochmals ca. 4 Stunden meine 3 KI-Kumpels gequält habe und am Abend wiederum mit [MENTION=1339]Bull[/MENTION] zu zweit unterwegs war, hier nun mein Bericht:
Den eigenen Charakter kann man sehr umfangreich von Kopf bis Fuß gestalten, wenn auch nicht so umfangreich wie in GTA, aber deutlich individueller als in TD.
Meine Befürchtungen das die Grafik nicht dem heutigen Standard entsprechen haben sich nicht bewahrheitet. Es sieht einfach klasse aus und alles ist sehr detailreich. Der Blick über die Bergketten von Bolivien ist enorm und wenn man so in die Weite schaut, bekommt man schon ein bisschen Fernweh.
Die Wettereffekte sind beeindruckend und wenn es so blitzt und donnert, möchte man schon am liebsten dem strömenden Regen entkommen und sich irgendwo am Kamin einkuscheln. Die Effekte sind auch nicht nur ein netter Grafik Gag, sondern es beeinflusst direkt das Spielgeschehen. Man selbst kann schlechter sehen, wird aber selbst auch nicht so schnell entdeckt wie bei strahlendem Sonnenschein. Die Fahrzeuge kommen auf nasser Straße ebenfalls schneller ins schlittern.
Alles wirkt sehr atmosphärisch wenn auch nicht ganz so „Dicht“ wie in TD, was aber wohl dem dunkleren Großstadt-Setting von TD geschuldet ist. In Wildlands ist eben alles „offener“ und das spürt man eben auch.
Man kann alle Fahrzeuge benutzen, wenn es auch ein wenig sparsam anmutet, dass alle Autos, ob nun LKW, PKW oder Geländewagen, gleich klingen. Eventuell wird das aber noch angepasst? Auch das man mit den Fahrzeugen über Stock und Stein hobeln kann ohne größeren Schaden zu erleiden ist wenig realistisch, aber ggf. ebenfalls der Beta geschuldet. Hubschrauber kann man auch fliegen, jedoch ist hier die Steuerung sehr gewöhnungsbedürftig insbesondere wenn man versucht mit einem Bordgeschütz ein Ziel zu treffen. Da sind Opfer unter der Zivilbevölkerung vorprogrammiert.
Die Bevölkerung ist zahlreich, wenn auch manchmal etwas seltsam. Da rennen einen schon mal welche vor die Kühlerhaube, sowie sie sich auch gegenseitig gerne mal über den Haufen fahren.
Neben den Missionen die die Story vorantreiben gibt es zahlreiche Nebenmissionen welche einen u.a. Erfahrungspunkte bringen mit denen man seine Fähigkeiten/Ausrüstung ausbauen/verbessern kann, Ausrüstungsstücke finden wie Visiere für die Waffe, oder auch bessere Waffen selbst. Auch wird die Unterstützzug der Rebellen bei entsprechenden Missionen verbessert. So erhält man z.B. die Möglichkeit von den Rebellen einen Mörserschlag anzufordern, wenn es mal etwas heftiger wird oder man die Gegner ablenken möchte.
Die Möglichkeiten die eigenen Fähigkeiten als auch die Ausrüstung zu verbessern und an die persönlichen Vorlieben anzupassen sind enorm und lassen keine Wünsche offen.
Bei den unterschiedlichen Missionen kommen dann auch die verschiedenen Vorgehensweisen zum tragen. Soll z.B. ein Hubschrauber aus einem Lager des Kartells geklaut werden, kann man leise einen nach dem anderen ausschalten wenn man deren Laufwege beobachtet, so das im günstigsten Fall die letzten 4 Gegner durch einen Simultanabschuss erledigt werden. Vorteil – es wird keine Verstärkung angefordert weil der Alarm nicht ausgelöst wurde. Nachteil – Es kann schon mal etwas länger dauern bis man die optimale Vorgehensweise findet um leise die Gegner auszuschalten und ein gewisses Maß an Geduld ist hierbei nicht jedermanns Sache.
Hier zeigt sich dann auch der Vorteil der KI Kumpels, denn diese treffen immer und Sie werden nie von den Gegnern entdeckt. Simultanabschüsse sind mit diesen Jungs ein Kinderspiel.
Die brachiale Methode geht natürlich auch und durch ev. nachrückende Verstärkung kann man ein heftiges „Gemetzel“ entfachen. Die Überlebenschancen sind hierbei natürlich geringer.
Bei Missionen wo man z.B. einen Konvoi aufhalten soll, ist die Holzhammer Methode angesagt. Hier sind die KI-Kumpels etwas überfordert, auch wenn sie aus allen Rohren feuern und unendlich auf die Begleitfahrzeuge ballern bis diese explodieren. Das ganze dauert aber sehr lange und die Chance auf Kollateralschaden (man selbst explodiert ggf. mit) ist nicht unerheblich. Hier sind echte Kameraden im Vorteil, da gezielt auf die Insassen und Reifen geschossen werden kann.
Wie sich die Schwierigkeiten Einstellung auf das Spiel auswirkt habe ich noch nicht im Detail herausgefunden. Ob nun einfach nur die Menge an Gegner erhöht wird, die Treffergenauigkeit sich ändert oder tatsächlich die KI noch intelligenter vorgeht?
Was mich gewundert hat ist, dass man alleine mit 3 KI-Kumpels startet, jedoch mit einem „echten“ Kameraden die freien Plätze nicht mit KI-Kameraden aufgefüllt werden. Habe ich da etwas falsch verstanden?
Fazit für mich – Der Traum eines reinen Koop Spiels in einem realistischem Setting welches man mit bis zu 3 Kameraden spielen kann hat sich für mich erfüllt. Es ist nicht so kompliziert wie TD, aber anspruchsvoll genug um nicht Gefahr zu laufen nach kurzer Spielzeit langweilig zu werden. Es stecken definitiv sehr viele aufregende, spannende und lustige Seniorenabende in diesem Spiel! :top:
Den eigenen Charakter kann man sehr umfangreich von Kopf bis Fuß gestalten, wenn auch nicht so umfangreich wie in GTA, aber deutlich individueller als in TD.
Meine Befürchtungen das die Grafik nicht dem heutigen Standard entsprechen haben sich nicht bewahrheitet. Es sieht einfach klasse aus und alles ist sehr detailreich. Der Blick über die Bergketten von Bolivien ist enorm und wenn man so in die Weite schaut, bekommt man schon ein bisschen Fernweh.
Die Wettereffekte sind beeindruckend und wenn es so blitzt und donnert, möchte man schon am liebsten dem strömenden Regen entkommen und sich irgendwo am Kamin einkuscheln. Die Effekte sind auch nicht nur ein netter Grafik Gag, sondern es beeinflusst direkt das Spielgeschehen. Man selbst kann schlechter sehen, wird aber selbst auch nicht so schnell entdeckt wie bei strahlendem Sonnenschein. Die Fahrzeuge kommen auf nasser Straße ebenfalls schneller ins schlittern.
Alles wirkt sehr atmosphärisch wenn auch nicht ganz so „Dicht“ wie in TD, was aber wohl dem dunkleren Großstadt-Setting von TD geschuldet ist. In Wildlands ist eben alles „offener“ und das spürt man eben auch.
Man kann alle Fahrzeuge benutzen, wenn es auch ein wenig sparsam anmutet, dass alle Autos, ob nun LKW, PKW oder Geländewagen, gleich klingen. Eventuell wird das aber noch angepasst? Auch das man mit den Fahrzeugen über Stock und Stein hobeln kann ohne größeren Schaden zu erleiden ist wenig realistisch, aber ggf. ebenfalls der Beta geschuldet. Hubschrauber kann man auch fliegen, jedoch ist hier die Steuerung sehr gewöhnungsbedürftig insbesondere wenn man versucht mit einem Bordgeschütz ein Ziel zu treffen. Da sind Opfer unter der Zivilbevölkerung vorprogrammiert.
Die Bevölkerung ist zahlreich, wenn auch manchmal etwas seltsam. Da rennen einen schon mal welche vor die Kühlerhaube, sowie sie sich auch gegenseitig gerne mal über den Haufen fahren.
Neben den Missionen die die Story vorantreiben gibt es zahlreiche Nebenmissionen welche einen u.a. Erfahrungspunkte bringen mit denen man seine Fähigkeiten/Ausrüstung ausbauen/verbessern kann, Ausrüstungsstücke finden wie Visiere für die Waffe, oder auch bessere Waffen selbst. Auch wird die Unterstützzug der Rebellen bei entsprechenden Missionen verbessert. So erhält man z.B. die Möglichkeit von den Rebellen einen Mörserschlag anzufordern, wenn es mal etwas heftiger wird oder man die Gegner ablenken möchte.
Die Möglichkeiten die eigenen Fähigkeiten als auch die Ausrüstung zu verbessern und an die persönlichen Vorlieben anzupassen sind enorm und lassen keine Wünsche offen.
Bei den unterschiedlichen Missionen kommen dann auch die verschiedenen Vorgehensweisen zum tragen. Soll z.B. ein Hubschrauber aus einem Lager des Kartells geklaut werden, kann man leise einen nach dem anderen ausschalten wenn man deren Laufwege beobachtet, so das im günstigsten Fall die letzten 4 Gegner durch einen Simultanabschuss erledigt werden. Vorteil – es wird keine Verstärkung angefordert weil der Alarm nicht ausgelöst wurde. Nachteil – Es kann schon mal etwas länger dauern bis man die optimale Vorgehensweise findet um leise die Gegner auszuschalten und ein gewisses Maß an Geduld ist hierbei nicht jedermanns Sache.
Hier zeigt sich dann auch der Vorteil der KI Kumpels, denn diese treffen immer und Sie werden nie von den Gegnern entdeckt. Simultanabschüsse sind mit diesen Jungs ein Kinderspiel.
Die brachiale Methode geht natürlich auch und durch ev. nachrückende Verstärkung kann man ein heftiges „Gemetzel“ entfachen. Die Überlebenschancen sind hierbei natürlich geringer.
Bei Missionen wo man z.B. einen Konvoi aufhalten soll, ist die Holzhammer Methode angesagt. Hier sind die KI-Kumpels etwas überfordert, auch wenn sie aus allen Rohren feuern und unendlich auf die Begleitfahrzeuge ballern bis diese explodieren. Das ganze dauert aber sehr lange und die Chance auf Kollateralschaden (man selbst explodiert ggf. mit) ist nicht unerheblich. Hier sind echte Kameraden im Vorteil, da gezielt auf die Insassen und Reifen geschossen werden kann.
Wie sich die Schwierigkeiten Einstellung auf das Spiel auswirkt habe ich noch nicht im Detail herausgefunden. Ob nun einfach nur die Menge an Gegner erhöht wird, die Treffergenauigkeit sich ändert oder tatsächlich die KI noch intelligenter vorgeht?
Was mich gewundert hat ist, dass man alleine mit 3 KI-Kumpels startet, jedoch mit einem „echten“ Kameraden die freien Plätze nicht mit KI-Kameraden aufgefüllt werden. Habe ich da etwas falsch verstanden?
Fazit für mich – Der Traum eines reinen Koop Spiels in einem realistischem Setting welches man mit bis zu 3 Kameraden spielen kann hat sich für mich erfüllt. Es ist nicht so kompliziert wie TD, aber anspruchsvoll genug um nicht Gefahr zu laufen nach kurzer Spielzeit langweilig zu werden. Es stecken definitiv sehr viele aufregende, spannende und lustige Seniorenabende in diesem Spiel! :top:
