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Stadia - Allgemeiner Thread

GismoX

Foren-Gremlin
Was wäre denn wenn das Gaming nur das Leckerlie ist um uns anzufixen. Wenn die Virtualisierung der Games dann da ist. Gibt’s noch sooo viele Dinge die Google über diese Infrastruktur Schleusen kann :).

Vieleicht ist das dann auch so präsent wie der Netflix Knopf auf neuen TV Fernbedienungen ;)

Ich seh das nur von der Technik und den weitern Möglichkeiten her.

Ist wie mit dem Handtuch aus @Erzgebirgskind signatur.

Geht auch dafür:
5. Wenn es nass ist, ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe
6. Bei Gefahr kann man das Handtuch auch als Not-Signal verwenden
...
8. Und natürlich kann man sich damit abtrocknen, wenn es noch sauber genug zu sein scheint

:D
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ich stelle mir jetzt halt vor was möglich wäre. Wenn es wirklich alle Spiele als Stream gäbe und auch nichts weg gehen würde wie bei Netflix oder Game Pass.

Das Problem ist nur, dass sowohl bei Netflix/Amazon Prime als beim Xbox Game Pass jeden Monat Inhalte aus dem Programm entfernt werden. Die einzigen Inhalte, die davor weitestgehend geschützt sind, sind die Inhalte von Netflix, Amazon und Microsoft selbst.

Ich kann da auch mal ein ganz hübsches Beispiel geben. In Amazon Prime ist ja Prime Music enthalten, das vom Umfang her wesentlich eingeschränkter ist als Music Unlimited. Als der Dienst damals auf den Markt gekommen ist, hab ich mir mal so 50 der Prime-Alben zur Bibliothek hinzugefügt und, tja, als ich vor ein paar Tagen mal meine Bibliothek aufgeräumt hab, um zu sehen, ob ich alle AutoRip-Käufe runtergeladen hatte, musste ich feststellen, dass bis auf 2 Stück sämtliche Alben, die ich nicht gekauft, sondern über Prime hinzugefügt hatte, nicht mehr für mich verfügbar waren, obwohl Amazon sie immer noch im Programm hat. Und das, obwohl Prime zwischendurch nicht ausgelaufen ist. Die gekauften Alben wiederum waren weiterhin alle verfügbar, selbst wenn sie wie in einigen Fällen mittlerweile delisted sind.
Aber gut, Prime ist halt mittlerweile auch so ein Dienst, der anfangs echt wunderbar war, aber im Laufe der Zeit immer schlechter wird, so dass ich hier auch schon überlege, den Stecker zu ziehen.

So ist das halt mit Lizenzen und Verträgen. Die laufen irgendwann aus. GTA IV kann man auf der Xbox oder dem PC nur noch weiterhin kaufen, weil ganze Radiosender aus lizenzrechtlichen Gründen rausgepatcht wurden. Alan Wake konnte man eine ganze Zeit lang nicht kaufen, weil die Musikrecht ausgelaufen waren und neu verhandelt werden musten. Und die Forza-Spiele verschwinden in aller Regelmässigkeit nach 2-4 Jahren vom Marktplatz, weil die Lizenzen für die Autos auslaufen.

Sicher, man die Spiele weiterhin spielen, wenn man den Download oder die Disc gekauft hat. Aber wird das in der Streamingzukunft genauso sein? Müssen dafür nicht eventuell Lizenzverträge abgeschlossen werden, die viel langfristiger angelegt sind und dementsprechend viel teurer ausfallen? Können Streaminganbieter wirklich garantieren, dass meine Käufe dauerhaft verfügbar bleiben?

Das sind Fragen, die sich nicht nur die Industrie und die Plattformbetreiber stellen müssen, sondern auch die Konsumenten.

Hier wird gerade wieder ein typisches Verhalten aus der Gamingwelt an den Tag gelegt.

Da kommt eine neuen Technologie, ein neuer Hersteller, ein neues Genre und schon gehen alle in Abwehrhaltung weil sie Angst haben das ihnen was weggenommen wir. Wer sagt den das PC und Konsolen verschwinden werden wenn Google einen Streaming Plattform auf dem Markt bringt? Es gibt immer noch Konsolen obwohl der Mobile-Markt mehr Kohle macht. Es gibt immer noch DVD/BluRays ob wohl es Netflix und Co. gibt. Statia ist ein neues zusätzliches Angebot und nicht der Vernichter der Welten.

Es geht ja nicht darum, etwas prinzipiell zu verdammen. Die Streamingtechnologie kann sicherlich eine interessante Alternative sein.

Aber um für Konsumenten eine interessante und vor allem gute und faire Alternative zu sein, muss sichergestellt sein, dass daraus nicht eine Kundenentrechtungsmaschinerie wird. Die Streamingtechnologie erfordert, dass man als Kunde ein großes Maß an Kontrolle über Hard- und Software abgibt, da Vieles, das heute noch in den eigenen vier Wänden geschieht, künftig auf irgendwelchen Serverfarmen von Plattformbetreibern und Publishern/Entwicklern kontrolliert wird.

Deswegen ist es unsere Aufgabe als Konsumenten, nicht einfach willenlos jede neue Technologie zu umarmen, sondern sie auch kritisch zu hinterfragen, um unsere Rechte und Ansprüche als Kunden zu wahren.

Wenn das nicht passiert wäre, dann wäre die Xbox One heute eine Konsole, die alle 3 Tage nach Hause telefonieren müsste, damit die Spiele überhaupt starten, und eine, die ein dauerhaft aktives Kinect benötigen würde. Und vermutlich hätten wir auch immer noch iTunes (und ähnliche Dienste), deren Musikdownloads mit DRM und niedrigen Bitraten versehen wären. Aber da die Kunden das nicht mitmachen wollten, ist DRM bei Musikdownloads mittlerweile Geschichte und es gibt zudem diverse Anbieter, die auch FLAC- und WAVE-Files verkaufen.

Spaßige Anekdote am Rande übrigens: Ich hab vor Tagen eine Gebraucht-CD (glücklicheweise nur für 1,90€) gekauft, weil es die Sachen da drauf nirgendwo als Download zu kaufen gibt. Und da ich normalerweise keine Musik von Major-Labels kaufe, hab ich nicht drauf geachtet, dass das eine Warner-CD aus dem Jahr 2000 ist, was nämlich bedeutet, dass die nicht dem Red Book-Standard entspricht und verdammt viele Geräte dementsprechend die Zusammenarbeit verweigern. Glücklicherweise ist zumindest noch ein einziges meiner Geräte überhaupt in der Lage, das Ding abzuspielen. Und dass man solche CDs (oder noch schlimmer die DRM-Malware von Sony, die sich ungefragt auf Rechner installiert hat) nicht mehr serviert bekommt, liegt auch daran, dass die Konsumenten sich dagegen massiv gewehrt haben.

Und von daher halte ich es für wichig, sich nicht nur von dem ganzen Glitzerkram, der zweifelsohne beeindruckend ist, blenden zu lassen, sondern auch genau hinzuschauen und die unangenehmen Fragen zu stellen, bevor es dafür zu spät ist.
 

zen

Sherlock Holmes
Sponsor
Alles Konzerne, die zwischendurch mal kundenunfreundlichen Mist bauen und dann entsprechend mal wieder einen vor den Latz brauchen! Deswegen sage ich ja immer wieder: Treue gibt's von mir keine. Jedenfalls nicht für Großkonzerne.

Hm... ich verstehe schon aber so eine große Auswahl hat man gar nicht. Sony baut Mist. Du gehst zu Microsoft. Dann bauen die Mist und du kaufst wieder eine PS oder ein Nintendo Produkt bis die wieder Mist bauen. :unsure:
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Phil Harrison von Google (zu Zeiten der PS3 mal bei Sony, dann zur Einführung der XB1 bei Microsoft) ist übrigens der Meinung, dass Game-Streaming ein "unvermeidbarer und unumkehrbarer" Schritt weg vom bisherigen Konsolen-/Hardware-Modell ist, auch wenn diese Entwicklung nicht über Nacht kommen wird.
Quelle:
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Das lasse ich hier jetzt einfach mal so stehen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4440

Guest
Denke auch, Streaming wird die Zukunft. Eben ähnlich wie bei Netflix und Co. Irgendwann nicht mehr weg zu denken, und keiner wird mehr wissen, was man genau dagegen hatte. Aber genau wie bei Netflix wird es leider die Quantität sein, die sich durchsetzt. Mal ehrlich, ich nutze schon sehr lange die Streamingdienste.. und es ist einfach das meiste selbstgedrehte Scheiße aus irgendwelchen Ländern. Das ist kaum zu ertragen. Man wird mit Müll erschlagen.

Am Ende sehen die Kinos in die Röhre.. manchmal glaube ich es gibt nur noch Mist da draußen.. aber halt.. es gibt sie noch die Kinofilme. Die finden nur noch kaum Beachtung, weil man die in keinen Streamingdienst inkludiert hat.

Mir gefällt die neue Welt nicht. Ich habe mittlerweile bei einigen Anbietern gekaufte Videos auf den Servern liegen. iTunes, Amazon oder Sony. Alles dezentral.. keine Sau weiß mehr was ich wo für Videos habe.

So sieht es bei den Games eigentlich auch aus. Meistens Retail, dank Angeboten oder Play Anywhere doch mal oft digital gekauft. Find ich furchtbar.

Der Reiz geht für mich langsam gegen Null. Ich kapituliere quasi vor dem ganzen digitalen Müllhaufen. Also entweder steig ich irgendwann komplett aus, oder ich konzentriere mich rein nur noch auf eine Konsole. Was mir schwer fallen wird. Es ist zum kotzen. Nichtmal Streaming ansich, sondern das damit verbundene verhunzte Konsumverhalten.

Auch mein PC ist eine Zumutung. Steam, Uplay, Origin, Windows Store... es ist nicht auszuhalten. Denke ich unterstütze die echten Konsolen so lange es geht. Danach.. wars das. Rosen züchten?
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Hm... ich verstehe schon aber so eine große Auswahl hat man gar nicht. Sony baut Mist. Du gehst zu Microsoft. Dann bauen die Mist und du kaufst wieder eine PS oder ein Nintendo Produkt bis die wieder Mist bauen. :unsure:
Mir ist es bedeutend lieber wir haben Sony, Nintendo und MS, als irgendwann nur noch Google (und MS) oder so ähnlich. Deswegen sehe ich diese Entwicklung zum Streaming teilweise eben auch sehr kritisch, weil es andere Marktteilnehmer wahrscheinlich wegfegen wird.
 
G

Gelöschtes Mitglied 2396

Guest
@Baumzebra : exakt. Bücher, DVDs LPs, CDs usw. gibt es nach wie vor, obwohl der digital Trend immer größer wird. Smartphone Spiele haben unsere geliebten Konsolen auch nicht verdrängt.
Konsolen und der PC waren schon etliche Male tot. Wie gut die aktuellen Konsolen verkauft werden, kann man monatlich über die NPD und Media Create Charts lesen. Die Steam Plattform vermeldet ebenfalls einen kontinuierlichen Zuwachs an Mitgliedern.

Immer optimistisch bleiben. ;)
Ja es gibt noch physische Medien, aber schaue Dir an, wieviel kommt bereits jetzt nur noch digital raus. Es sind bereits jetzt Auswirkungen gut zu erkennen, gerade bei Spielen und Serien. Bei Serien gibts auch bereits länger den Trend, dass die HD Fassung nur via Streaming verfügbar ist und physisch nur noch DVD Fassungen erscheinen. Oder eine Serie fängt mit Blu Ray an und neue Staffeln gibts plötzlich nur noch als DVD. Mir gefällt diese Entwicklung nicht, wird aber auf Grund des Konsumverhaltens der Masse immer mehr. Weil viel haben wollen, aber wenig zahlen, ein furchtbarer Trend. Musik, Filme, Serien oder Spiele genießen, quasi nicht mehr vorhanden, weil man muss ja das Maximum fürs Geld raus bekommen.
 

ZuluFrancinho

Altenpfleger
Für gute Kunst, ob Film, Serie, Videospiel, Musik, etc...wird es immer einen Markt geben. Ich bin da nicht so kulturpessimistisch. Ich bin ein mündiger Konsument und mir fiel auch schon auf, wie bei Netflix durch Masse die Qualität nachließ und so brauche ich ein Abo nur noch ganz selektiv. Der Markt ist nun mittlerweile diversifizierter und Qualität lässt sich halt nicht nach oben unbegrenzt skalieren. Für mich sind Streamingdienste nur ein Angebot unter vielen. Mal nutze ich es und mal nicht. Produkte, die mir wichtig sind, kaufe ich weiterhin. Und die Beobachtung, dass bestimmte Serien bspw. nur noch als DVD erscheinen, habe ich bisher noch nicht gemacht. Meine BluRays waren immer zu kaufen und manchmal auch in UHD. Und wenn es so wäre, dass eine Serie hinter einer Streamingpaywall verschwindet, dann kaufe ich es halt nicht und fertig. Davon hängt ja nicht mein Wohl und Wehe ab. Gebe ich mein Geld halt lieber für teure Automatikuhren aus. Eine Alternative gibt es ja immer.
 

Zäpp

Moderator
Team
Die Frage ist eben auch wie viel noch auf den physischen Medien ist (bei Spielen) an denen teilweise so vehement festgehalten wird.

Und was man auch beobachtet: Es gibt immer mehr Studios die selber einen Streamingdienst für Videos anbieten wollen. Der Konsument wünscht sich aber, dass möglichst alles bei einem Dienst verfügbar ist. Bei Stadia hat man aber Angst, dass es nur einen großen Player gibt, der den Markt bestimmt. Irgendwie schizophren.
Ich bin absolut für Diversität und glaube auch daran, dass es genug Firmen gibt, die nun was vom 'Googlekuchen' abhaben wollen und somit versuchen werden einen USP zu bieten. Das finde ich sehr gut. Es wird auch weiterhin noch Angebote für Leute geben, die nicht auf Streaming setzen wollen. Auch das finde ich gut. Am Ende sollen von mir aus gern alle Leute da und so spielen wollen wo und wie sie möchten. Und solange es eine Nachfrage gibt, wird diese auch befriedigt werden.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Und was man auch beobachtet: Es gibt immer mehr Studios die selber einen Streamingdienst für Videos anbieten wollen. Der Konsument wünscht sich aber, dass möglichst alles bei einem Dienst verfügbar ist. Bei Stadia hat man aber Angst, dass es nur einen großen Player gibt, der den Markt bestimmt. Irgendwie schizophren.

Die Idee hinter dem "alles bei einem Dienst verfügbar haben" ist ja nicht, nur noch einen einzigen Dienst zu haben, der alles anbietet, sondern mehrere Dienste zu haben, die alles anbieten, so dass die Unternehmen miteinander konkurrieren und der Kunde die Wahl hat, den Anbieter aufgrund von Preis, Leistung, Qualität und anderen Kriterien zu wählen und im Zweifelfall den Anbieter auch zu wechseln.
 
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