Es gibt auch immer irgendwo ein Haar in der Suppe.
Die letzten beiden Trials waren, rückblickend betrachtet, eigentlich halb so wild.
Bei "Aftermath" muss man halt die Scout-Trucks finden. Sie werden zwar auf der Map angezeigt, nachdem man den Wachturm geöffnet hat, aber man muss eben mal reinzoomen, weil es nicht eindeutig ist. Den Scout, den man eigentlich als letzten finden und bergen soll, habe ich beispielsweise beim ersten Versuch als ersten gefunden.
Komischerweise schlagen sich die beiden Trucks jetzt gar nicht so schlecht. Der Untergrund sieht viel schlimmer aus, als er letztlich zu befahren ist. Man darf einfach keine Angst haben, sondern auf sein Können vertrauen.
Bei "Tumannaya Pass" besteht die größte Schwierigkeit in zwei Dingen: Man muss einen reißenden Fluss insgesamt dreimal überqueren und nach und nach gehen einem die Windenpunkte aus.
Dann muss man das Ding mit drei unterschiedlichen Fahrzeugen spielen, einem Scout 800 mit "Sommerreifen", einem International PayStart 5070 mit Slicks und dann einem halbwegs annehmbaren Chevy Kodiak, der zu allem Überfluss einen hohen Sattel und einen Heavy Lowboy-Trailer mit drei Frachtslots zieht. Der ist auch mit einem Renngetriebe bis zu acht Gängen ausgerüstet, was die Sache etwas seltsam gestaltet. Aber man hat den H-Gang, und den sollte man auf festerem Untergrund auch unbedingt nutzen, da der dann doch ordentlich Traktion auf die Straße bringt und einige der steilen Steigungen hinaufsprintet.
Unterwegs sollte man mit den wenigen, verfügbaren Tankanhängern haushalten und diese strategisch wichtig abstellen. Sprit ist Mangelware, er reicht aber trotzdem aus.
Ja, man spielt pro Trial bei guter Übersicht etwa 45 Minuten pro Aufgabe. Das ist alles kein Hexenwerk. Zur Not gibt es Videotutorials. Keine Angst davor.