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Post Trauma

Post Trauma
Firmen
Raw Fury, Red Soul Games
Genres
Puzzle, Adventure, Indie

Khorny

Moderator
Team
Auf den Game Awards wurde das Horror-Spiel Post Trauma vorgestellt.

Sieht nach einem interessanten, japanischen Horror Titel aus. Angekündigt für PC und Konsolen.

Trailer gibts auch:

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Khorny

Moderator
Team
Neuer Trailer mit grobem Release-Zeitpunkt. Herbst soll es soweit sein. Finde es sieht immer noch sehr gut aus.

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Khorny

Moderator
Team
Nach inzwischen 4 Stunden ist es Zeit für ein kleines Zwischen-Fazit.

Erstmal ist es technisch schon definitiv verbesserungswürdig. Bezogen auf den PC und selbst das Steam Deck läuft es eigentlich rein von der Performance wunderbar. Ich kann wirkliche Ruckler oder Stottern eigentlich kaum fühlen. Je nach Plattform sieht es auch ziemlich gut aus, besonders das Artdesign schlägt hier eine mögliche, bessere Grafik.

Auf dem Steam Deck wirkt alles sehr klein, und es ist nicht wirklich die Plattform wo ich Post Trauma bevorzugt spielen wollte. Einzig in Verbindung mit der Docking Station macht es auch auf dem Deck eine gute Figur. Dreht man die Regler etwas runter, leidet das grafische Erlebnis fühlbar - und man fühlt sich wirklich an die PS2 Ära erinnert. Grundsätzlich würde ich den Aufbau dieses Spiels aber ohnehin genau dorthin einordnen. Es fühlt sich an wie ein moderneres PS2-Spiel.

Im Groben und Ganzen wirkt Post Trauma vom Aufbau wie eine waschechte Fortsetzung der Silent Hill Reihe, zieht man mal ab, dass es zu keinem Zeitpunkt versucht in einem Szenario Silent Hill zu spielen. Doch alles was man aus Silent Hill 2+3 so kennt, inkl. der fixierten Kamera-Perspektiven, Rätselkost und Levelaufbau, so entspricht das vieles Konamis Klassikern. Das gilt natürlich auch für die Kämpfe. Die Kämpfe fühlen sich unbeholfen und manchmal sehr träge an. Schmerzlich vermisse ich besonders für Schusswaffen aber eine Anvisieren-Funktion, den grob schießt man hier wirklich in Blickrichtung.

Der erste Bosskampf den ich inzwischen machen durfte, war hierbei auch ein ziemlicher Krampf. Nervig ist auch, dass man für das Gegenstandsmenü nicht pausiert, sondern alles in Echtzeit auswählen muss, was normalerweise nicht problematisch ist, während der Bosskämpfe jedoch absolut tödlich.

Die Rätsel, so viel habe ich im Was zockt ihr gerade? Thread schon andeutet, sind hier aber der eigentliche Star, und absolut nichts für Menschen, die bei genannten Silent Hills den Knobellevel auf Easy gestellt haben. Eine ausgefeilte Kombinationsgabe und regelmäßiges um die Ecke denken sind hier absolute Pflicht. Zum Glück sind Gegner relativ selten, und so hat man meist ausgiebig Zeit und Ruhe, verschiedene Räume und deren Mechanismen zu lernen.

Erst wenn man sich einzelnen Rätseln erfolgreich stellt, tauchen gerne mal mehr Gegner auf. Diese kann man dann bekämpfen oder umlaufen. Je nach Lokation nicht immer ganz einfach. Was hier ein bisschen stört ist das fehlen einer Karte. Es gibt Karten, jedoch nur an ausgewählten Punkten in den Schauplätzen. Hat man ein gutes, fotografisches Gedächtnis, bzw. räumliches Vorstellungsvermögen, ist das alles recht okay - im Zweifel macht man beim 1. Blick auf die Map sowieso einen Screenshot.

Storytechnisch ist es bisher durchaus verwirrend, und im weitesten Sinne psychologischer Horror wie man ihn kennt. Die Schauplätze waren weitgehend bis hierher recht gut und ausgewogen. Rein aus künstlerischer Perspektive, lädt Post Trauma ohnehin zum Erkunden ein, da hier wirklich viele Umgebungsdetails für eine dichte Atmosphäre sorgen.

Bis hierher ziehe ich ein überwiegend positives Zwischenfazit. Die Kritik von vielen Reviewern, wonach es an Survival-Horror mangelt kann ich nicht komplett teilen. Für mich müssen solche Spiele nicht aus überwiegend Kämpfen bestehen. Wer Adrenalin treibende Scharmützel und hohen Action Anteil sucht, spielt ohnehin besser Resident Evil 4.
 
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