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Epic: Softwarepiraterie Schuld an Konzentration auf Konsolen

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einauge

Guest
Quelle: spieletipps.de

Epic: Softwarepiraterie Schuld an Ausrichtung des Studios

Habt ihr euch gefragt, warum vor allem PC-Spieler bei neuen Games öfter in die Röhre schauen? Oftmals gibt es Neuentwicklungen nur für Konsolenzocker und Umsetzungen für den PC kommen gar nicht oder erst später. Das Entwicklungsstudio Epic nennt als Ursache dafür die Softwarepiraterie.
Die Schöpfer der Unreal Tournament-Serie konzentrierten sich einst komplett auf den PC-Markt, doch nun stehen die Konsolen an erster Stelle. Der Präsident der Gesellschaft, Mike Capps, erklärt wie es dazu kam: "Wenn man vor sechs Jahren durch unsere Büros marschierte, war Epic ein PC-Entwicklungsstudio. Wir produzierten einen Titel für die PS2 und alles andere war für den PC. Heute fragen uns die Leute 'Was habt ihr gegen PC-User? Ihr arbeitet nur für die Konsolen''". Capps bringt die Antwort auf den Punkt: "Das Geld gewinnt man auf den Konsolen. [...] Wir entwickeln immer noch für den PC, ja, wir lieben den PC, aber wir sahen auch die Auswirkungen von Piraterie: es zerstörte viele großartige und unabhängige Entwickler und änderte damit unser komplettes Geschäftsmodell." Abschließend erklärt er: "Vielleicht rettet ja facebook das PC-Gaming, aber es wird dann nicht wie Gears of War aussehen."

(/fba)​
 
knusperzwieback

knusperzwieback

Rat der Weisen
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Oh, ich dachte schon es sind die Gebrauchtspieleverkäufer. *g*
 
X30 Rockstar

X30 Rockstar

Frührentner
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Haha, netter Seitenhieb auf Facebook-Gamers.. Und dabei vergisst er, dass man inzwischen heute ja schon auf der XBOX seine Facebook Seite ansehen kann. Bis man über XBL dann seine FB-Spielchen (Mafia Wars, uvm.) spielen kann, ist es vielleicht auch nicht mehr weit, wer weiß?

Wenn das einträglich ist, wird es nicht mehr lange dauern.

Nachtrag:
Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr hat doch der PC verloren als "Gaming" Objekt. Und den Sprung ins Wohnzimmer hat er nicht geschafft; die Idee war sicher richtig, aber nun kommen die Konsolen immer stärker und auch die Fernseher rüsten unheimlich auf. Youtube, Internet-Apps kann ich heute auf fast jedem Gerät sehen (inkl. iPad), da brauche ich keinen PC mehr. Und wenn es keine Blockbuster-Spiele auf dem PC mehr gibt, muss man halt mich Facebook-Games Vorlieb nehmen. Es steht und fällt doch mit dem Gewinn, den man macht - wenn ich mal zusammenrechne, was ich schon alles für die XBOX ausgegeben habe, ist das deutlich mehr, als in meinen 13 Jahren PC.
 
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X30 Steppenwolf

Guest
wenn ich mal zusammenrechne, was ich schon alles für die XBOX ausgegeben habe, ist das deutlich mehr, als in meinen 13 Jahren PC.
WAS Bitte hast Du alles für die Box gekauft? Oder Du warst niemals nie ein PC Gamer. Wenn ich bedenke was ich allein in Grafikkarten investiert habe sehe ich keine Chance das mit der Box zu toppen - selbst wenn ich mir das Fanatec Lenkrad zulege??
 
F

FaiR Volkmar

Guest
PC Gaming ist hardwaretechnisch / kostenmässig ein Fass ohne Boden....fast jedes Jahr braucht man eine neue Grafikkarte oder neuen Prozessor oder beides...für mich ist der PC schon seit dem Kauf der XBox als Spieleplattform endgültig gestorben

:ugly:
 
X30 Rockstar

X30 Rockstar

Frührentner
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WAS Bitte hast Du alles für die Box gekauft? Oder Du warst niemals nie ein PC Gamer. Wenn ich bedenke was ich allein in Grafikkarten investiert habe sehe ich keine Chance das mit der Box zu toppen - selbst wenn ich mir das Fanatec Lenkrad zulege??
Hmm, lass mich mal überschlagen:

Für die XBOX:
- WLAN Adapter 80 EUR
- 12 Games je ca. 25 EUR = 300
- 2. Controller 25 E
- XBOX Live bislang 60 EUR
- MS Punkte ca. 40 EUR
Macht in Summe ca. 500 EUR

Und die Box besitze ich seit ca. 2 Jahren.

Für PC habe ich
- ein G-Force Pro Joystick ca. 90 EUR
- Eine Grafikkarte neu, ca. 90 EUR
- 1 GB RAM , ca. 50 EUR

zusätzlich ausgegeben; allein fürs Gaming eigentlich nur der Joystick (und den habe ich wieder gut verkaufen können).

Vielleicht ist Euch ein Punkt bei der Liste aufgefallen, der fehlt: PC-Games.. (sagt ja alles, oder)

Und ich bin weder auf der Box noch auf dem PC ein intensiver Gamer gewesen..
 
Axelent

Axelent

Sonntagsfahrer
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Du beschreibst es selber... du warst kein richtiger PC Spieler!
 
X30 Rockstar

X30 Rockstar

Frührentner
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Gut zu wissen! :) Das beruhigt mich.
 
Thommysoft

Thommysoft

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Du beschreibst es selber... du warst kein richtiger PC Spieler!
Sehr schön auf den Punkt gebracht.

Ich war mal richtiger PC-Spieler und auch wenn die Kosten pro Spiel auf der Box natürlich höher sind, so waren sie die Hardware anteilsmäßig eingerechnet auf dem PC am Ende sicher doch deutlich höher. Hier eine neue CPU, da eine neue Grafikkarte... Hier mehr RAM, da eine neue Soundkarte, eine größere Festplatte, eine Gamer-Tastatur, eine Gamer-Maus....... Das ist eine Spirale ohne Ende, da sie spätestens nach X Monaten wieder von vorne anfängt. Und wenn Du Pech hattest, lief doch nicht alle so, wie es laufen sollte.

Das ist auch ein Kern des Problems. Wenn man so viel Kohle in die Hardware investiert, bleibt am Ende halt nicht mehr so viel übrig für die Software. Und da ist wohl der eine oder andere gerne mal dabei und nimmt die per Raubkopie für lau mit, da die Hürden auf dem PC so viel geringer sind.

Insofern ist es verständlich, dass die Entwickler mehr und mehr auf Plattformen wechseln, auf denen sie etwas mehr Planungssicherheit haben. Und selbst für den Spieler an sich ist diese Lösung mehr und mehr die attraktivere. Auch wenn die Konsolen als Systeme deutlich reglementierter sind als der PC, so kann man hier wenigstens sich sein, dass sein Zeug (meist) auch läuft und nicht durch Hardware-Inkompatibilitäten oder DRM-Systeme andauerend Probleme entstehen.

Die schöne PC-Welt der 10 Jahre zuvor ist halt in den letzten 2-3 Jahren ziemlich zusammengebrochen. Auch durch den technischen Fortschritt sind die Entwicklungskosten mehr und mehr in die Höhe getrieben worden, wodurch sich immer mehr Hersteller zu rigideren Kopierschutzmaßnahmen gezwungen gesehen haben. Und das führt vor allem zu zwei Problemen:
1. Mehr und mehr Inkompatiblitäten zu anderer Software. Selbst ich hatte den Fall, dass bei mir Spiele nicht liefen , weil sie irgendeine Emulationssoftware gefunden hätten, die so gar nicht vorhanden war. Das Einzige war eine abgespeckte Nero-Installation, die keine Probleme hätte machen dürfen, da die überhaupt keine Laufwerks-Emulationen installiert hatte. Und so sitzt man dann da und hat sein Geld einfach so rausgeschmissen.
2. Die alternativen Systeme zum klassischen Kopierschutz. Also entweder DRM mit Aktivierung, Onlinezwang etc. oder halt der reine Online-Kauf, bei dem man letztlich nichts in der Hand hat. Und bei beidem gibt man mehr und mehr Kundenprivilegien auf.

Perspektivisch bleiben einem als PC-Gamer da nur noch wenige Möglichkeiten:
1. Man findet sich mit der Entwicklung ab und versucht, sich irgendwie durch die ganzen Probleme durchzufrickeln. Vor allem neben den Problemen, die neue Hardware manchmal sowieso macht.
2. Man wechselt zu den Konsolen.
3. Man hört ganz auf mit dem Spielen.
4. Man meint, dass sich die ganze Publisherschaft gegen einen verschworen hat und fängt an, immer mehr Produkte zu boykottieren oder geht gar dazu über, es den Publisher zeigen zu wollen und sich grade die Produkte mit rigiden DRM-Systemen auf nicht legalen Wegen zu beschaffen, obwohl man eigentlich ein zahlender Kunde wäre, sich aber zu sehr gegängelt fühlt.
5. Oder man gehört sowieso zu der Fraktion, denen schon immer alles egal war und kopiert fröhlich alles weiter. Nach dem Motto "Früher oder später wird eh schon alles geknackt".

Letztlich buddelt sich die gesamte PC-Szene so nach und nach ihr eigenes Grab, auch wenn es zwischendurch immer wieder auf Aufschwünge gibt. Denn wenn man heutzutage mal in die PC-Foren guckt, liest man im Gegensatz zu vor 5 Jahren z.B. immer mehr Meinungen, die in die Kategorien 4 und 5 fallen. Und so sehr man auch sowas wie den Boykott nachvollziehen kann, so wenig förderlich ist das alles für die PC-Szene.

Als Bioshock damals erschien, war ich auch noch PC-Spieler und habe das Spiel auch boykottiert, weil ich auf das DRM-Zeug keine Lust hatte, ebenso wenig wie auf Lösungen der Marke Steam (weswegen ich Half-Life 2 auch verweigert hab). Als dann auch noch wieder neue Hardware nötig gewesen wäre, bin ich halt auf den Trichter gekommen, dass die von mir lange Zeit so verteufelten Konsolen vielleicht doch nicht so schlecht sind. So bin ich dann zur 360 und somit doch noch zu Bioshock und Half-Life 2 gekommen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklung, die die PC-Plattform in den letzten Jahren genommen hat, nicht auch noch hier so massiv rüberschwappt. Denn ganz ohne Probleme sind auch die Konsolenplattformen nicht.
 
S

Symmos

Altenpfleger
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Ich glaube der PC-Spiele Markt ist schlicht nicht mehr Zeitnah. Lange Jahre war es so das Konsolen grafisch und auch spieltechnisch den PCs hinterher hinkten. Das hat sich mit der neuen Generation schlagartig gewandelt. Die Spiele sehen ähnlich oder zumindest nur minimal schlechter aus als auf dem PC. Ein Pluspunkt der mit der Zeit weggebrochen ist. Die Eingabegeräte - also der Kontroller etc. funktionieren so raffiniert das die 3-D Shooter nicht nur mehr eine Frage von Maus und Keyboard sind. Wer sich erinnert, das war immer eines der großen Standbeine von PC und Co (incl. Strategietitel) Und ja, da gebe ich meinem Vorredner recht, der ständige Upgradewahn ist und bleibt eines der großen Nachteile vom PC und Ultimativ auch der Hemmschuh.

Aber da ist eben mehr. Es gibt z.B. keine rigerose Qualitätssicherung wie auf der Konsole. Jeder Vollpfosten kann ein Spiel programmieren und veröffentlichen. Für Konsolen ist das nicht der Fall (ok, Ausnahmen gibt es auch hier) und du hast nie das Gefühl ein Spiel in einer frühen Betaversion zu "testen" anstelle zu zocken. Hinzu kommt die nahtlose Einbindung von Service und Patches - nicht wie beim PC wo der Entwickler sich schon mal 1-2 Wochen (oder länger) Zeit lässt ein kritisches Problem zu fixen.

Der liebe Kopierschutz... tjaja. Da gibt es ja unterschiedliche Meinungen über Sinn und Unsinn aber am Ende kommt es auf genau EINE Variable raus. Der Preis. Retail PC Spiele werden mittlerweile schon längst nicht mehr für den gleichen Preis verkauft wie Konsolentiteln. Zumindest beim Onlineversand gehen die Händler soweit und schrauben die PC Titel (Neupreis!) auf unter 30 Euro und packen noch zahlreiche Extras drauf. DAS nenne ich einen hieb- und stichfesten Kopierschutz. Sollen sie noch eine bunte Drehscheibe hinzufügen und eine Ingame Abfrage wie den zu guten alten Monkey Island Zeiten. Aber das "Digital Rights Management" Prinzip ist voll für die Füße. Klar, in den Foren beschweren sich meist die Raubkopierer aber auch legitime Kunden (und wenn es nur einer ist) werden es sich beim Nachfolger zweimal überlegen einen Kauf zu tätigen. Die Entwickler und Verleger müssen aufhören den PC künstlich auf ein Plateau zu heben und akzeptieren das es nicht mehr das "goldene Zeitalter" ist.

Aufrüstwahn für was? Die meisten Spiele werden immernoch auf der Unreal 3 Engine von 2006 programmiert und die Konsole (selbst ein altersschwaches Modell wie die Xbox 360) macht vor wie mit sauberer und vor allem ressourcensparender Arbeit Ergebnisse erzielt werden. Ich gebe zu, die Voraussetzungen sind nicht die gleichen. PC Programmierer haben mit mehr Variablen und Abhängigkeiten zu kämpfen. Ein Grund mehr warum über kurz oder lang (spätestens in der nächsten Generation) der PC schlussendlich für Anno, MMOs und Pornospielchen herhalten muss.

Ich habe vor mehr als 2 Jahren meine PC in Frührente geschickt und seitdem kein Problem mit Speichererweiterung, Festplattenspeicher oder GrafiktreiberUpdate jonglieren müssen. Hin und wieder zocke ich aus Nostalgiegründen alte DosSpielchen in der DOSBox, alte Emulatortitel oder Indie-Titel und dafür reicht meine Mühle dann noch dicke.
 
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