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Don't Switch to Zelda - Laberthread

Zornica

Aushilfe der Essenausgabe
ja, 2.0. eigentlich ist es wie ein klassisches PC addon, das das alte grundspiel massiv erweitert und umschreibt. so werde ich es jedenfalls sehen
 

Hotze

Pförtner des Altenheims
Pikmin hat eine Doomsday Clock am laufen?!? interessant - Gleich mal von Wishlist streichen.

Vielen Dank :)
 

Chibiterasu

Frührentner
ja, 2.0. eigentlich ist es wie ein klassisches PC addon, das das alte grundspiel massiv erweitert und umschreibt. so werde ich es jedenfalls sehen

Ich verstehe die Ansicht schon und hab sie in Teilen auch so gefühlt (bei ein paar der tollsten Höhlen und spannendsten Momenten im Himmel oder unter der Erde), aber die ganze Welt, die sie für BotW mit sehr viel mehr Sorgfalt gebaut haben, die man sich durch das Klettern und genaues Erkunden erarbeitet und die dadurch lebendig wird, wird in TotK durch den ganzen Busy-Kram, Copy und Paste Feeling (vor allem im Himmel und unter der Erde) sowie der viel schnelleren Fortbewegung irgendwie weit mehr zur Hintergrundkulisse, die nur an einem vorbeizieht.

Das wird mich an TotK immer stören und weshalb ich dabei bleibe: BotW war das spannendere und besser durchdachte Spielerlebnis.
 
Zuletzt bearbeitet:

Krulemuk

Frührentner
Ich spiele gerade TotK (bin bei ca. 45 Stunden), nachdem ich im Januar BotW inklusive DLC beendet habe. Für mich haben sich dabei ein paar Punkte bestätigt bzw. relativiert:
  1. TotK macht BotW nicht überflüssig. TotK ist ein typischer Nachfolger und lebt davon, dass man die Welt bereits kennt und neugierig ist, was sich in der Zeit zwischen den beiden Spielen verändert haben könnte. TotK versucht dabei hier und da noch eins drauf zu setzen und den Spieler zu überraschen, was ihm meisterlich gelingt.
  2. Einige Aspekte von BotW (wie physikbasierte Experimente (die nicht Teil von Rätseln sind; also sowas wie Feuer legen)) verlieren bei wiederholten Durchläufen ziemlich stark an Bedeutung und sind einfach "da".
  3. BotW schlägt sich im direkten Vergleich spielerisch besser als gedacht. Auch dort sind die Schreine stark designt und die Fähigkeiten machen Spaß (Ich hätte gedacht, sie fallen deutlich gegenüber TotK ab). Auch die Titanen waren cool und fast auf Augenhöhe mit den "Dungeons" aus TotK. Mit den Tempeln aus älteren Zeldaspielen können ohnehin beide Spiele nicht mithalten (haben dafür mehr gute Rätsel in der Breite in den kurzen Portal-esken Rätselräumen (Schreinen), die ich wirklich fantastisch finde)
  4. Das Bauen in TotK begeistert mich im zweiten Durchgang leicht weniger als beim ersten Mal - der Aha-Effekt ist nicht mehr derselbe.
  5. Das Kombinieren von Monstermaterialien mit Waffen in TotK ist extrem motivierend und für mich ein großer Pluspunkt von TotK (BotW hat kaum motivierende Progression und am besten geht man einfach allen Kämpfen aus dem Weg). Gleichzeitig sorgt es aber auch dafür, dass man eigentlich permanent mehr als genug gute Waffen hat - der Aspekt knapper Ressourcen kaputtgehender Waffen verliert dadurch deutlich an Bedeutung. Die übrigen Fähigkeitsänderungen sind für mich eher Geschmackssache, auch wenn ich sagen würde, dass TotK mit dem Bauen von coolen Vehikeln hier leicht die Nase vorne hat (aber es ist eben kein Klassenunterschied, wie von mir gedacht).
  6. TotK ist weniger "Rummelplatz“ als oft behauptet (auch von mir). Zu sagen, BotW hätte weniger Busywork oder weniger Copy-Paste-Content, halte ich für falsch. Auch dort gibt es gleichermaßen genretypische Wiederholungen. Beide Welten sind sehr liebevoll gestaltet. TotK bietet in seiner Welt sogar eher noch mehr konzeptionelle Variation.
  7. Trotzdem ist TotK näher am Vorgänger, als ich ursprünglich dachte. Das ursprüngliche, prägende Spielerlebnis dieser Art bleibt BotW. Diese Pionierleistung muss man einfach anerkennen.
  8. Der Untergrund und der Himmel in TotK sind wahsinnig gut designed mit vielen Überraschungen und Aha-Erlebnissen.
  9. TotK hat etwas stärkere Story-Momente, wenn man danach sucht (aber auch mehr absurden Trash ^^)

Fazit:
Für mich sind beide Spiele absolut auf Augenhöhe. Wenn man nur eins von beiden spielen kann, würde ich aber den OG BotW empfehlen. Wenn jemand eines der beiden deutlich schwächer findet, obwohl sie sich so ähnlich sind, liegt das meiner Meinung nach entweder daran, dass man mit einer zentralen Mechanik nicht warm wird (z. B. dem Bauen in TotK oder den kaputtgehenden Waffen in BotW) - oder dass man zur falschen Zeit mit der falschen Erwartungshaltung eingestiegen ist. Manchmal ist es eben weniger eine objektive Qualitätsfrage als vielmehr die eigene Stimmung oder eine gewisse Übersättigung nach dem ersten Erlebnis.
 
Zuletzt bearbeitet:

Krulemuk

Frührentner
Was nicht schlecht ist, weil das BotW weder gebraucht noch geholfen hat. Es war einfach nur nervig und ohne jeglichen Mehrwert. Ressourcenknappheit passt in ein Resident Evil, aber nicht in BotW.
Da würde ich widersprechen. Limitationen der Spielfigur und knappe Ressourcen sind zentraler Bestandteil auch anderer Genres. Die Ausdauer in BotW/TotK ist zb die knappste Ressource und beste (& simpelste) Mechanik und macht das Klettern und das Erkunden der Spielwelt so belohnend. Wenn es diese Limitierung nicht gäbe, wäre es witzlos und es würde eine zentrale Progressionsmechanik fehlen.

Die zerbrechenden Waffen muss man subjektiv nicht mögen. Aus Designperspektive sehe ich darin aber einen klaren Mehrwert: Man wird gezwungen zu experimentieren und kann sich nicht dauerhaft hinter seiner Lieblingswaffe verschanzen. Das fördert auch die spielerische Freiheit und die Bereitschaft, mit Physik und Chaos zu arbeiten.

In BotW musste ich deutlich häufiger improvisieren - etwa indem ich Metall gezielt platziert habe, um einen Blitzschlag auf Gegner zu lenken, oder indem ich Feuer als taktisches Mittel eingesetzt habe. In TotK kommt das seltener vor, weil man durch die starke Grundversorgung mit mächtigen Waffen viel seltener in echte Engpässe gerät.

Problem ist für mich - wie gesagt - eher, dass man bei BotW nicht für die Kämpfe belohnt wird und sie im Prinzip nur Zeit und Ressourcen kosten, weswegen man ihnen am besten weitgehend aus dem Weg geht, wenn man kann.
 

Chibiterasu

Frührentner
Fazit:
Für mich sind beide Spiele absolut auf Augenhöhe. Wenn jemand eines der beiden deutlich schwächer findet, obwohl sie sich so ähnlich sind, liegt das meiner Meinung nach entweder daran, dass man mit einer zentralen Mechanik (z. B. dem Bauen in TotK) nicht warm wird - oder dass man zur falschen Zeit mit der falschen Erwartungshaltung eingestiegen ist. Manchmal ist es eben weniger eine objektive Qualitätsfrage als vielmehr die eigene Stimmung oder eine gewisse Übersättigung nach dem ersten Erlebnis.

Da bin ich sicherlich schuldig. Ich habe vom Himmel und den Höhlen (dass es eine ganze Unterwelt gibt, wusste ich ja vorher noch nicht) wesentlich mehr Varianz in Sachen Ökosystemen, Tieren, Gegnern und sogar neue Völker, Städte etc. erwartet. Vermutlich mein Fehler - aber auch nicht ganz absurd, bei der langen Entwicklungszeit.

Am Anfang habe ich das doch teilweise bekommen. Schöner Start auf einer Himmelsinsel, erster Tauchflug runter, neues kleines Lager, die ersten Höhlen, zum ersten Mal in die Tiefen runter. Alles toll. Von den Höhlen waren einige durchaus besonders schön gestaltet und auch ans jeweilige Biom angepasst.
Auf Dauer im Himmel und den Tiefen jedoch deutlich zu wenig, mMn.
Da kann ich einfach nicht mit, dass sich die nicht mehr nach Copy + Paste anfühlen als so ziemlich Alles in BotW.
Keine Ahnung.

Ich habe auf der Map schon gesehen, was mich auf der nächsten Gruppe an Himmelsinseln erwartet.
Eine Construct Arena, ein Katapult, diese kleinen Steintafel-Inselchen, einen Teilespender usw.
Ästhetisch war auch alles sehr ähnlich gehalten. In der Unterwelt noch mehr.
In BotW habe ich mich bis zum Schluss an fast jeder Stelle der Map gefragt, was sich da wohl nach der nächsten Kurve befindet. So richtig vertraut und strukturierend waren nur die Ställe, Türme und Schreine. Das war's.
Diese Neugierde war bei meinem Spieldurchlauf in TotK nach den ersten 20 bis 30 Stunden nur mehr an wenigen Stellen da, leider.


Mir ist aber natürlich klar, dass es anderen offensichtlich sehr anders ergangen ist. Freut mich auch für die.
Trotzdem wehre ich mich wegen meiner Erfahrung gegen das "Obsolet"-Narrativ. Auch weil ich fünf Freunde/Bekannte habe, denen es allen genau gleich bzw. eher schlechter wie mir ergangen ist. Genau eine Person davon hat TotK durchgespielt, der Rest hat nach ca. einem Drittel bis Hälfte abgebrochen.
Die haben alle BotW geliebt.


---
Ich stimme übrigens im Grunde ansonsten all deinen Punkten zu! Auch, dass TotK insgesamt mehr Variation bietet. Das ist natürlich in vielen Bereichen ein erweitertes BotW (Gegner, Landschaft, Fertigkeiten, Physikspielereien, etc.). Jedoch schreibe ich den Teil, den bereits BotW auf den Tisch gebracht nicht TotK zu.

Trotzdem. Es bleibt eine wahnsinnig mutige Erweiterung der Möglichkeiten für so eine Art von Spiel. Einen Nachfolger wie in so ziemlich allen anderen Action-Adventure Serien zu bauen, wäre wesentlich einfacher gewesen (neue Welt, neue Gegner, selbes Gameplay) und hätte weit weniger Risiko gefordert.
Ich muss hier wahrscheinlich nur zugeben, dass ich das sogar bevorzugt hätte.
 

Kindra

Frührentner
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Würde auch sagen, dass es sich hauptsächlich um eine Scheinlimitierung handelt. Im Rahmen des Plateaus (Tutorials) funktionieren diese Systeme nahezu perfekt, außerhalb davon stetig "weniger" (das klingt jetzt negativ, ist aber gar nicht so gemeint ... so funktioniert nun mal Progression).

Die größte Limitation beim Klettern war das Wetter, wenn man mal wieder kurz den Regen abwarten musste :ugly:
 
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