Genre: Action
System: Xbox/PC/PS
Preis: ca 30 Eur
Homepage
Steam Link
Beim seit kurzem erhältlichen Deliver At All Costs schlüpft ihr in die Rolle von Winston Green, einem glücklosen Kurierfahrer in einer fiktiven amerikanischen Stadt Ende der 1950er Jahre. Wie genau Winston, der sich eigentlich viel mehr für die Raumfahrt interessiert, überhaupt da gelandet ist, bleibt zunächst im Dunkeln und wird erst nach und nach aufgedeckt.
Spielerisch kann man sich das ganze ein wenig wie ein klassisches GTA 1 oder 2 vorstellen. Die grafische Perspektive ist hier mehr isometrisch gehalten, grundsätzlich kann man sich aber auch hier recht gut austoben. Man kann in eigentlich jedes Fahrzeug einsteigen, die Welt aber auch zu Fuß oder gar per Fahrrad absuchen, was vor allem während der Missionen möglich ist. Vor allen kann man wirklich fast alles zerstören.
Hier liegen auch meiner Meinung nach die Stärken des Spiels. Die Welt ist schön gestaltet und bietet ein richtig gutes 1950er Jahre Flair. Es macht Spaß diese in einzelne Kartenteile aufgeteilte Welt zu durchsuchen, bei der es einige Nebenmissionen und Sammelbares zu erkunden gibt.
Leider halten da andere Teile des Spiels nicht ganz mit. Da wäre beispielsweise die Steuerung, wobei ich das eher auf meine Fahrkünste münze. Es gibt zwei Steueungsvarianten, aber selbst nach einigen Stunden hatte ich die nicht wirklich verinnerlicht. Das ist zum Teil, wenn man beispielsweise einen riesigen Fisch der noch zappelt im Truck durch die Welt fahren muss, auch so gewollt.
Problematisch wird das aber, zumindest für mich, bei den Missionen. Denn die sind gerne mal zeitbasiert. Auch hier mag es an meinen Fähigkeiten liegen oder an nachlassenden Reflexen, aber für mich werden die Missionen relativ schnell eher frustrierend. Die Zeitlimits sind meist knapp bemessen und wie ich finde teils unfair. Auch wenn hier die Rücksetzingspunkte absolut fair gesetzt sind, ich hätte mir hier eine Easy Funktion oder eine abschaltbare Zeitangabe gewünscht.
Dazu kommt, dass bei der gewählten Darstellungsart leider auch die Kameraperspektive nicht immer übersichtlich ist. Man kann hier lediglich aus zwei Sichtwinkeln wechseln, was gerade hinter Gebäuden zu einem Problem wird. Ein Rein- und Rausscrollen der Kameraperspektive gibt es leider nicht.
Das ist umso mehr schade, da das Spiel sonst einiges richtig macht. Die Welt ist wie gesagt sehr stimmig, wobei ich mir bei den Autos, der Musik und den Ansagen gern mehr Abwechslung gewünscht hätte. Die Missionen sind abwechslungsreich, wobei ich, siehe oben, eher die ohne Zeitdruck präferiere. Gerade die Mission mit den Ballons fand ich richtig gut, leider sind solche aber eher bisher in der Unterzahl.
Die Story geht bisher in Ordnung. Nichts besonderes, weckt aber grundsätzlich Interesse. Die Sprachausgabe ist in Englisch, die deutschen Texte sind gut lesbar. Spielrelevante Bugs hatte ich bisher nichts.
Insgesamt denke ich, Deliver At All Costs ist keinesfalls ein schlechtes Spiel, welches aber Potenzial liegen lässt. Gerade bei den Missionen, die man hätte fairer gestalten können. Einen Teil nehme ich da auf meine spielerischen Fähigkeiten. Nur sollte man da schon Frustpotenzial haben.
System: Xbox/PC/PS
Preis: ca 30 Eur
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Beim seit kurzem erhältlichen Deliver At All Costs schlüpft ihr in die Rolle von Winston Green, einem glücklosen Kurierfahrer in einer fiktiven amerikanischen Stadt Ende der 1950er Jahre. Wie genau Winston, der sich eigentlich viel mehr für die Raumfahrt interessiert, überhaupt da gelandet ist, bleibt zunächst im Dunkeln und wird erst nach und nach aufgedeckt.
Spielerisch kann man sich das ganze ein wenig wie ein klassisches GTA 1 oder 2 vorstellen. Die grafische Perspektive ist hier mehr isometrisch gehalten, grundsätzlich kann man sich aber auch hier recht gut austoben. Man kann in eigentlich jedes Fahrzeug einsteigen, die Welt aber auch zu Fuß oder gar per Fahrrad absuchen, was vor allem während der Missionen möglich ist. Vor allen kann man wirklich fast alles zerstören.
Hier liegen auch meiner Meinung nach die Stärken des Spiels. Die Welt ist schön gestaltet und bietet ein richtig gutes 1950er Jahre Flair. Es macht Spaß diese in einzelne Kartenteile aufgeteilte Welt zu durchsuchen, bei der es einige Nebenmissionen und Sammelbares zu erkunden gibt.
Leider halten da andere Teile des Spiels nicht ganz mit. Da wäre beispielsweise die Steuerung, wobei ich das eher auf meine Fahrkünste münze. Es gibt zwei Steueungsvarianten, aber selbst nach einigen Stunden hatte ich die nicht wirklich verinnerlicht. Das ist zum Teil, wenn man beispielsweise einen riesigen Fisch der noch zappelt im Truck durch die Welt fahren muss, auch so gewollt.
Problematisch wird das aber, zumindest für mich, bei den Missionen. Denn die sind gerne mal zeitbasiert. Auch hier mag es an meinen Fähigkeiten liegen oder an nachlassenden Reflexen, aber für mich werden die Missionen relativ schnell eher frustrierend. Die Zeitlimits sind meist knapp bemessen und wie ich finde teils unfair. Auch wenn hier die Rücksetzingspunkte absolut fair gesetzt sind, ich hätte mir hier eine Easy Funktion oder eine abschaltbare Zeitangabe gewünscht.
Dazu kommt, dass bei der gewählten Darstellungsart leider auch die Kameraperspektive nicht immer übersichtlich ist. Man kann hier lediglich aus zwei Sichtwinkeln wechseln, was gerade hinter Gebäuden zu einem Problem wird. Ein Rein- und Rausscrollen der Kameraperspektive gibt es leider nicht.
Das ist umso mehr schade, da das Spiel sonst einiges richtig macht. Die Welt ist wie gesagt sehr stimmig, wobei ich mir bei den Autos, der Musik und den Ansagen gern mehr Abwechslung gewünscht hätte. Die Missionen sind abwechslungsreich, wobei ich, siehe oben, eher die ohne Zeitdruck präferiere. Gerade die Mission mit den Ballons fand ich richtig gut, leider sind solche aber eher bisher in der Unterzahl.
Die Story geht bisher in Ordnung. Nichts besonderes, weckt aber grundsätzlich Interesse. Die Sprachausgabe ist in Englisch, die deutschen Texte sind gut lesbar. Spielrelevante Bugs hatte ich bisher nichts.
Insgesamt denke ich, Deliver At All Costs ist keinesfalls ein schlechtes Spiel, welches aber Potenzial liegen lässt. Gerade bei den Missionen, die man hätte fairer gestalten können. Einen Teil nehme ich da auf meine spielerischen Fähigkeiten. Nur sollte man da schon Frustpotenzial haben.