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Zuletzt gesehener Film

Zäpp

Rat der Weisen
War am Montag für Frankenstein im Kino. Guillermo del Toro möchte ich mir einfach wenn möglich auf der großen Leinwand anschauen. Leider hatte ich mir da optisch aber doch ein bisschen mehr versprochen. Der Film hat schöne Bilder, aber dann auch zwischendurch häßliches CGI. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich das Gefühl hatte, dass dem Ganzen irgendwie dieses gewisse etwas von Del Toro fehlt. Zumindest im Look. Das Acting ist zum Glück aber über den ganzen Film toll. Wie die Geschichte erzählt wird ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Die beiden Perspektiven unterscheiden sich inszenatorisch doch merklich. Wobei das irgendwie auch ganz gut passt. Muss man sich drauf einlassen.
Insgesamt hat es sich schon gelohnt den im Kino gesehen zu haben. Aber das gilt ja irgendwie für die meisten Filme.
 

Hotze

Altenpfleger
Gestern Abend mal wieder Flucht aus Alcatraz.

Ich habe etwas zum einzuschlafen benötigt, da ist dieser alte Eastwood Schinken absolut für geeignet.
Denn nach gut 40 Minuten im Film bin ich weggepennt.
 

L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Mutafukaz

Ein französisch-japanischer Zeichentrickfilm von 2017, der auf einem gleichnamigen Comic basiert. Man stelle sich so ungefähr vor, als hätt nen rebellischer Teenager aus den 2000ern, der zig Gangstafilme gesehen, Tupac und Boondocks Poster im Zimmer hängen und auf seiner PS2 viele Stunden mit GTA San Andreas und Kingdom Hearts verbracht hat, nen Zeichentrickstreifen so halb im Animestil produziert.
Der Film folgt im wesentlichen den zwei Cartoonbuddies (wortwörtlich, der eine ist ein schwarzes Strichmännchen und der andere hat nen brennenden Schädel wie so'n Skateboardlogo) Angelino und Vinz aus der fiktiven kalifornischen Großstadt DMC (Dark Meat City), wie sie unversehens in ein Abenteuer rund um Gangs in der Hood, den Favelas, der CIA, den Men in Black und Aliens geworfen werden, und um den Klimawandel geht es am Rande auch noch.
Der Plot war teilweise echt sehr wirr, aber das ganze hatte viel Tempo und Witz, und zwischen dem ganzen Gangsta Slang und der Vulgärsprache gab es auch ein bisschen was für's Herz.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pingu

Sonntagsfahrer
Ich hab gestern Frankenstein gesehen und fand ihn unterhaltsam und gut. Aber auch mal wieder zu lang. 30 Minuten weniger hätten es auch getan.

Mir hat "das Monster" sehr gefallen und der Rest war soweit okay aber auch nichts für mich herausragendes. Ne gute 7/10.
 

Zäpp

Rat der Weisen
Habe gestern Bugonia im Kino gesehen. Mit Lantimos, dem starken Cast und der Prämisse konnte der nur gut werden. Toll inszeniert und toll gespielt. Das einzige Problem war, dass in einer Kinosendung ein wichtiger Punkt in der Story gespoilert wurde und mir das die ganze Zeit durch den Kopf ging. Sehr schade, aber da kann der Film nix für. Hatte trotzdem meinen Spaß.
 

schockbock

Frührentner
Sponsor
Jau, mit sowas trendet man (nicht nur) hier nicht besonders, aber hey, ich bin ja auch maximalst untrendy.

Wehrlos - Die Tochter des Generals

Ob man's glaubt oder nicht: Den hatte ich nie komplett gesehen, obwohl er seit wahrscheinlich einem Jahrzehnt immer wieder auf der öffentlich-rechtlichen Resterampe unterwegs ist. Fragmentarisch kannte ich den Film, wobei mir quasi der komplette Mittelteil und auch ein Handlungsdreh fehlte.

Jau, kann man schon machen. Travolta macht gute Arbeit, Stowe ist so ein bisschen das immer nett lächelnde - aber dann doch stellenweise tough auftretende - Weibchen nebenan, was aber wohl mehr ein Problem ihrer Figur ist.
Jedenfalls ist der Film wirklich schön bebildert, hat eine (roman-basiert) gut geschriebene Story, die an den richtigen Stellen Häppchen serviert und wo sich das Gesamtbild hübsch organisch nach und nach entfaltet - allerdings mit einer relativ antiklimaktischen halben Stunde "Exploitation-Explosion" am Ende. Ganz nachvollziehbar ist ebenfalls nicht immer, warum so viele Figuren freimütig ausm Nähkästchen plaudern, wenn der Travolta nur mal böse guckt.

Kritisiert werden muss die sehr over-the-top Inszenierung an handlungskritischen Stellen, auf die ich hier nicht eingehe. Das ist halt selbst für 90er-Verhältnisse etwas drüber.

Insgesamt spannender Krimithriller mit (nicht über-)komplexer Handlung und zumeist gutem Pacing.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Mission Impossible VII und VIII
Wieso man den Titel "Dead Reckoning - Part One" zu "The Final Reckoning" machte, wird auch für immer als Geheimnis untergehen, aber die letzten zwei Tage habe ich dann genutzt um mir das (epische) Doppelfinale der mittlerweile bald 30 Jahre alten Actionreihe anzusehen.
Während "Dead Reckoning - Part One" den Initialfunken gibt, die Antagonisten erklärt und das Team auf die Jagd nach dem Schlüssel für den Quelltext der Entität schickt, wird in "The Final Reckoning" dann die Entität selbst gejagt. Dabei kehrt der Film unter einigem, ballastartigen Exposition Dumping teils an den Anfang der Filmreihe zurück und überfährt den Zuschauer erst einmal mit Querverweisen und ewiger Erklärung.

Ohne viel spoilern zu wollen, sind natürlich beide Teile wieder Vehikel für Tom Cruise zu rennen und waghalsige Stunts abzuliefern, die einen an die Grenzen des Machbaren erinnern sollen. Während "Part One" noch von Zeit zu Zeit das klassische Motiv des Rollentauschs mithilfe von Masken und Identitätenwechsel zelebriert, bietet "The Final Reckoning" gar nichts mehr von alldem, sondern will nur noch Action, Action und noch mehr Action zeigen. Was aber beim ersten ganz gut funktioniert, funktioniert beim zweiten nicht mehr überall.
Schuld daran ist vor allem die Lauflänge beider Filme. Während "Part One" mit gut 150 Minuten schon sehr lang ist, ist "The Final Reckoning" mit 170 Minuten nochmals deutlich länger. Und das merkt man.

Ganz schlimm ist nämlich das erste Drittel von "The Final Reckoning", der sich in so dermaßen extremem Over-Expositioning verliert, dass man als Zuschauer irgendwann aus der Sache aussteigt, der Handlung folgen zu wollen. Da werden Rückblenden zu den Vorgängerfilmen gezeigt, Macguffins aus einem anderen Film werden nun endlich (unnötigerweise) aufgelöst, aber vor allem wird das alles nur erzählt. Hier verstößt der Regisseur also gegen die goldene Regel des Filmemachens: Show, don't tell!
Was man hier auch an Zeit hätte straffen können, weil irgendeine Figur immer wieder den Erklärbären mimt, nervt nur noch. Die wahre Handlung wird damit total in den Hintergrund geschoben. Bis es dann endlich mal zu einer wirklich sehenswerten Actionszene kommt (in der vor allem auch mal 20 Minuten überhaupt nicht gesprochen wird), vergeht schon mal gut eine Stunde. Wenn nicht mehr. Das macht der Film ja gut - er streut immer mal wieder irgendeinen Handlungsstrang dazwischen, der einen davon abhält auf die Uhr zu gucken. Man verliert dann tatsächlich das Zeitgefühl.
Wenn es dann aber wieder mit Erklärungen weitergeht und die Doomsday Clock unaufhörlich anfängt zu ticken, kommt aber tatsächlich mal wieder Spannung auf, um dann aber in einem Finale zu münden, das ich einerseits schon gut fand (handwerklich sehr solide), es dann aber doch viel zu lang war und in einer so lächerlichen Szene mündete, dass man sich echt die flache Hand vor die Stirn schlagen kann.

Licht und Schatten gaben sich im Finale dann doch zu oft die Hand, so dass am Ende zwar ein guter Film herauskam, der aber stellenweise einfach noch besser hätte sein können, wenn man bei vielen Szenen, Handlungssträngen und generell bei der Story mal den Rotstift angesetzt hätte. Das liegt halt auch an den bekloppten Antagonisten, die einfach keinen Sinn ergeben.
Auch waren beide Finalfilme zu groß angelegt, spielten an zu vielen Handlungsorten und vor allem ging dann doch immer zu viel Glück und Zufall mit, was einen Nägel kauen ließ, wenn man mehr als zwei Minuten drüber nachdachte, was man da gerade für einen Quark guckt. Die Szene direkt nach dem Tauchgang war so eine. Wer denkt sich sowas aus??

Actionfans kommen bei beiden Filmen wohl auf ihre Kosten, aber im Vergleich mit anderen Teilen der großen Reihe sind "Dead Reckoning - Part One" und "The Final Reckoning" eigentlich ein enttäuschender Abschluß. Aber klar, dass sie nicht an die starken Teile vier, fünf und sechs heranreichen würden. Das gab das Setting schon im Vornherein nicht her. (KI als Gegenspieler? Pah, lasst mal die Kirche im Dorf!)

Part One: 7/10
The Final Reckoning: 7/10
 

X30 Trucase

Moderator
Team
BlacKkKlansman
Endlich mal nachgeholt und in der OV beim roten N geschaut.
So eine aberwitzige Geschichte kann man sich gar nicht ausdenken, weil nur die Realität manchmal doch noch verrückter sein kann.
Kurzum: ein schwarzer Undercovercop infiltriert Ende der 70er in den USA den Ku Klux Klan und kann so mehrere Monate lang die inneren Kreise und Methoden kennenlernen. Da anfangs die Kommunikation nur per Telefon erfolgt, geht noch alles gut, aber als der KKK den Beamten kennenlernen und anwerben will, wird es plötzlich knifflig. Denn sein Gesicht zeigen kann er ja schlecht.

Was nach einer verrückten Komödie klingt, ist in Wahrheit ein von Spike Lee nahezu perfektes Drama, das durchaus witzig, aber eben auch sehr tragisch ist. Denn die verwirrten Männer verstehen keinen Spaß und bald gerät das Double in Gefahr, als es bei der Initiationsfeier als Polizist wiedererkannt wird.
Die beiden genialen Hauptrollen teilen sich John David Washington und Adam Driver und beide sind toll.
Überhaupt macht der Film vieles richtig und fängt den Zeitgeist nahezu perfekt ein. Über zwei Stunden kommt keinerlei Langweilige auf.
Das Ende des Films jedoch ist ein brutaler Schlag in die Eingeweide, denn gezeigt werden reale, rechte Demonstrationen, die 2017 in Charlottesville stattfanden und bei der damals eine Person starb. Dann sind Bilder vom damaligen US-Präsidenten Trump zu sehen, und was dessen Äußerungen für einen Skandal auslösten.
Der Film könnte also gerade kaum aktueller sein, auch wenn seitdem schon wieder sieben Jahre seit Erscheinen vergangen sind.
Sollte man nicht verpassen.
9/10
 

Wulgaru

Aushilfe der Essenausgabe
Flight Risk

Nach 10 Minuten fiel mir ein, dass ich den Trailer gesehen habe und das ist halt das Hauptproblem des Films bzw. der einzige Twist wurde da auch sofort verraten.

Es geht darum das ein Federal-Marshal nen Mafiazeugen in Alaska festnimmt und mithilfe ner Propellermaschine nach Seattle oder New York bringen soll (da schien sich der Film selbst nicht ganz sicher zu sein). Eventuell geht das nicht ohne Hindernisse ab. Guck sogar ohne Twist verraten. Ich mag eigentlich so Flugzeugthriller, aber das Problem ist halt, dass die eigentlich nur in den großen Passagierflugzeugen funktionieren können, weil es nur dort Raum für Versteckspiele und Sachen zum kaputtmachen gibt. Klar das ist hier für Hollywoodverhältnisse Low Budget, aber man kann eben nur so viele Sachen machen in so einem kleinem Raum. Gleichzeitig kann der Film sich nie ganz drauf einigen ob er serious sein will oder eben ne Actionklamotte mit Sprüchen.

Kann man sehen, weil er halt auf Prime ist, muss man aber nicht. Mein Highlight ist Michelle Dockery (der Marshal), die ich in solchen Rollen einfach sehr glaubwürdig finde. Die finde ich immer phantastisch, wenn sie mal aus Downton Abbey ausbricht. Die Serie hat sie sicherlich reich und berühmt gemacht, aber mehr Auftritte wie hier oder der Netflixserie Godless hätte ich mir bisher gewünscht. Vielleicht ja jetzt, wo DA anscheinend endgültig vorbei ist.
 

OldRooster

Aushilfe der Essenausgabe
Fantastic Four – First Steps

Hm, wahrscheinlich der bisher beste FF Film ... aber was heißt das schon? Ich fand das alles insgesamt ziemlich okay. Er trifft auf jeden Fall gut den Ton der alten FF Comics: fluffige Sci-Fi-Abenteuer rund um die Familiendynamik des Teams. Allerdings war mir die Handlung ein bisschen zu sehr „by the numbers“.

Und obwohl ich es gut finde, dass Pedro Pascal einen sehr überlegten und ruhigen Reed Richards spielt, wirkt er dadurch leider auch etwas blass. Seine Stretch Fähigkeit wurde zudem brutal generft! 😄

Nettes Retro-Design, ein paar weniger gelungene Effekte, ein okayer Cast … kann man schon anschauen.
Superman ist trotzdem besser. :ugly:
 
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