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StephanKo

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Frührentner
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Hm, das Problem daran ist aber im Endeffekt auch "hausgemacht"; sprich, es finden sich immer welche, die sowas nutzen und/oder kaufen. Ähnlich wie damals mit den DLCs, ich nehme da mal das berühmte Pferderüstungsbeispiel aus Oblivion; da saß wahrscheinlich jemand kurz in seiner Pause dran, dann wurde es überteuert im Store angeboten...und selbst wenn das nur eine Handvoll gekauft hätte, im Endeffekt hats dem Entwickler wohl Gewinne eingebracht.

Das gleiche lässt sich auch solche Sachen wie Fifa Ultimate Team, Onlinecasinos in GTA oder - vor allem - Handyspielen rüberbringen; die zusätzlichen, käuflich zu erwerbenden Inhalte werden zumindest wohl soweit gekauft, als das der Entwickler damit Gewinne macht. Warum sollte man als Hersteller darauf verzichten?

Das solche Sachen wie Lootboxen inzwischen durchaus von einigen Ländern kritisch hinterfragt werden, mag ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber dann wirds halt andere Sachen geben. In erster Linie müsste hier ein Umdenken der Zielgruppe - also uns Käufern - stattfinden. Wenn da keine Gewinne mehr erwirtschaftet werden, würde das ganze wohl uninteressanter für die Unternehmen werden.
 
N7 Kosh Kenobi

N7 Kosh Kenobi

Frührentner
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Hm, das Problem daran ist aber im Endeffekt auch "hausgemacht"; sprich, es finden sich immer welche, die sowas nutzen und/oder kaufen. Ähnlich wie damals mit den DLCs, ich nehme da mal das berühmte Pferderüstungsbeispiel aus Oblivion; da saß wahrscheinlich jemand kurz in seiner Pause dran, dann wurde es überteuert im Store angeboten...und selbst wenn das nur eine Handvoll gekauft hätte, im Endeffekt hats dem Entwickler wohl Gewinne eingebracht.

Das gleiche lässt sich auch solche Sachen wie Fifa Ultimate Team, Onlinecasinos in GTA oder - vor allem - Handyspielen rüberbringen; die zusätzlichen, käuflich zu erwerbenden Inhalte werden zumindest wohl soweit gekauft, als das der Entwickler damit Gewinne macht. Warum sollte man als Hersteller darauf verzichten?

Das solche Sachen wie Lootboxen inzwischen durchaus von einigen Ländern kritisch hinterfragt werden, mag ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber dann wirds halt andere Sachen geben. In erster Linie müsste hier ein Umdenken der Zielgruppe - also uns Käufern - stattfinden. Wenn da keine Gewinne mehr erwirtschaftet werden, würde das ganze wohl uninteressanter für die Unternehmen werden.
Solange jeden Morgen jemand aufsteht der dafür Geld ausgibt wird sich auch nix ändern.
Alleine FIFA ist das beste Beispiel. Da zahlt der Kunde seit gefühlt FIFA 14 jedes Jahr 70€ für nen Kader-Update, nur um dann wieder massig Kohle für FUT ausgeben zu können ... So ein Klientel wünscht sich doch jedes Unternehmen. Andere haben da Lunte gerochen und machen es ähnlich.
Aber wie gesagt, die Leute kaufen wie die Irren, warum sollte sich da was ändern ? Man investiert als Unternehmen 0,00 und bekommt die Kohle freiwillig für Nada in den Rachen geschmissen.

Mich wundert dann nur immer die Doppelmoral. Was wurde EA für Star Wars Battlefront 2 zerrissen aber bei FIFA wird brav und ohne Murren weiter gekauft. Manche Spiele bestehen fast nur aus Lootboxen...alles gut...

Auf der anderen Seite wird der Spieler auch immer anspruchsvoller. Der Charakter muss von der Wimpernlänge und Farbe bis hin zur Fußform und Nagelfarbe komplett individuell erstellt werden können. Drei Geschlechter, 100%ig sauber animiert, bestenfalls via Motion Capture. Letztes Beispiel, mal wieder EA. Wo man sich rechtfertigen muss warum der Charakter männlich ist und kein Alien usw usf.
Der Entwickler sagt das ist die Story, das ist der Charakter, fertig. Umkehrfall, schon wieder EA, Battlefied 5. Die Meute am Murren, warum denn da Frauen bei sind. 🤦‍♂️ Weil es so ist und Punkt. Ales Entwickler musst du es heute jedem recht machen und dabei stets die Bedürfnisse aller Geschlechter, Geschmäcker, Randgruppen usw. berücksichtigen.
Was ich damit sagen will, Spiele sind mir neben dem extrem gestiegenen Kommerz absolut viel zu viel politisch geworden ! Ich möchte in Spielen von dem ganzen politische Alltag etc abschalten und mich nicht damit befassen müssen ob Geschlecht w, m oder d benachteiligt wird.

Genau wie in Odyssey der Aufschrei groß war dass man ein Kind bekommen hat. Die Spieler würden das gerne selbst entscheiden. Als ich das gelesen hatte dachte ich mein Träcker huppelt. Gehts denn noch ganz bei einigen ?

Teilweise vergeht mir anhand dessen nicht selten die Lust am Zocken. Wenn man da mal auf News-Seiten schaut wird man immer wieder mal von solchen belanglosem Mist überhäuft.

Positive Abwechslung ist echt das Forum hier und die Community.
So, jetzt konnte mal richtig rumheulen. Genau mein Thema im Moment:p:cool::)
 
Chief Brody 01

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Frührentner
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Die Mentalität der Leute von heute ist leider erst mal nörgeln (warum, warum, warum, ist das so und nicht so wie ich es will). Sich mit etwas gegebenem abzufinden wird heute ja leider nur noch sehr selten vermittelt. Z.B.: Mit unterirdischen Zeugnis sitzen zu bleiben, keinen Handyempfang bzw. free Wifi zu haben, Arbeitszeiten sind mir zu blöd, etc. (Liste fast unendlich)
Spontan fällt mir zu den wirren Sachen noch die Serie GoT ein, als die Fans mit dem Ende nicht "zufrieden" waren und per Petition ein neues Ende gefordert haben. OMG🙄
 
AlterZockherr

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Ich hab das Gefühl, die Gamingindustrie braucht jetzt wirklich mal so richtig eins auf's Maul!
Sorry für die harten Worte, aber was da mittlerweile in Teilen abgeht, erinnert wirklich eher an die Glückspiel-Mafia als an Anbieter von Videospielen. Gerade wie Kinder und Jugendliche manipuliert, abgerichtet und ausgenommen werden (sollen), ist einfach nur noch widerwärtig. 🤨
 
zen

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Ich hab das Gefühl, die Gamingindustrie braucht jetzt wirklich mal so richtig eins auf's Maul!
Sorry für die harten Worte, aber was da mittlerweile in Teilen abgeht, erinnert wirklich eher an die Glückspiel-Mafia als an Anbieter von Videospielen. Gerade wie Kinder und Jugendliche manipuliert, abgerichtet und ausgenommen werden (sollen), ist einfach nur noch widerwärtig. 🤨
Ein trauriges Thema.
Es gibt sogar lootbox Mechaniken, die viel Käufer eher belohnen und Gelegenheitskäufer leer ausgehen lassen.
Das Ist wirklich der größte Mist, der jemals in der Geschichte der Videospiele erfunden wurde. Wenn lootboxen schon nicht verboten werden, soll doch wenigstens eine monatliches Limit eingeführt werden.
 
AlterZockherr

AlterZockherr

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Es wundert insofern übrigens auch nicht, dass der Mobile-Sektor von vielen Unternehmen so gepushed wird, kommt man doch da viel einfacher an Kinder und Jugendliche heran. Aber dieser Lootboxen-Scheiss ist wirklich eine Pest geworden und hier erwarte ich entsprechende Verbote von der Politik. Eltern können diese Kontrolle schlicht nicht leisten, aber die Kinder muss man einfach vor diesen Raubtier-Kapitalisten schützen!
 
X30 Neo

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Forzaisti
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Es wundert insofern übrigens auch nicht, dass der Mobile-Sektor von vielen Unternehmen so gepushed wird, kommt man doch da viel einfacher an Kinder und Jugendliche heran. Aber dieser Lootboxen-Scheiss ist wirklich eine Pest geworden und hier erwarte ich entsprechende Verbote von der Politik. Eltern können diese Kontrolle schlicht nicht leisten, aber die Kinder muss man einfach vor diesen Raubtier-Kapitalisten schützen!
Das sag mal den Machern von Coin Master und ähnlichen! Das sind Glücksspiele, die das Taschengeld von Kindern abzocken, deutschlandweit beworben von Promis wie Dieter Bohlen oder Daniela Katzenberger!

Für Lootboxen bekommt man wenigstens noch einen, wenn auch fragwürdigen, Gegenwert. Aber Maschen wie die von Coin Master existieren seit Jahren und niemand schreit nach Verboten, weil bis heute keiner weiß wie das System funktioniert. Oder die Eltern interessieren sich nicht dafür.
Die Politik unternimmt dagegen jedenfalls genauso wenig wie gegen die Glücksspiel-Casinos, mit denen Teile von Bezirken der ärmeren Bevölkerung unserer Großstädte wie mit Pestbeulen übersät sind.
Dadurch wird Glücksspiel eher gefördert als verboten. Erwachene machen das vor, was für Kinder schon längst normal ist.
 
AlterZockherr

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Das sag mal den Machern von Coin Master und ähnlichen! Das sind Glücksspiele, die das Taschengeld von Kindern abzocken, deutschlandweit beworben von Promis wie Dieter Bohlen oder Daniela Katzenberger!

Für Lootboxen bekommt man wenigstens noch einen, wenn auch fragwürdigen, Gegenwert. Aber Maschen wie die von Coin Master existieren seit Jahren und niemand schreit nach Verboten, weil bis heute keiner weiß wie das System funktioniert. Oder die Eltern interessieren sich nicht dafür.
Die Politik unternimmt dagegen jedenfalls genauso wenig wie gegen die Glücksspiel-Casinos, mit denen Teile von Bezirken der ärmeren Bevölkerung unserer Großstädte wie mit Pestbeulen übersät sind.
Dadurch wird Glücksspiel eher gefördert als verboten. Erwachene machen das vor, was für Kinder schon längst normal ist.
Ich sehe das Ganze als Teil einer sehr besorgniserregenden Gesamtentwicklung, die seit Jahren und Jahrzehnten läuft und wo sich der Staat immer mehr zurückzieht um den global agierenden Geschäftemachern das Feld zu überlassen. Da muss imho unbedingt was geschehen!
 
Eredon

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Es wundert insofern übrigens auch nicht, dass der Mobile-Sektor von vielen Unternehmen so gepushed wird, kommt man doch da viel einfacher an Kinder und Jugendliche heran. Aber dieser Lootboxen-Scheiss ist wirklich eine Pest geworden und hier erwarte ich entsprechende Verbote von der Politik. Eltern können diese Kontrolle schlicht nicht leisten, aber die Kinder muss man einfach vor diesen Raubtier-Kapitalisten schützen!
Das hat ehrlich gesagt weniger etwas mit "einfacher an Kinder und Jugendliche herankommen" zu tun, es liegt schlicht und einfach an der schieren Menge an Mobile Devices. Und um ehrlich zu sein, auch Erwachsene fallen auf die Praktiken herein, es handelt sich immerhin um feinste Psychologie. Die funktioniert nicht anders als dein Besuch beim einkaufen wo du mit Gerüchen beeinflusst wirst oder du unterbewusst mittels Musik manipuliert wirst. Eltern sind die einzigen die die Kontrolle leisten können, immerhin sind sie für Ihre Kinder verantwortlich und deren Erziehung. Der Großteil der Eltern sind schlicht nicht willens etwas dafür zu tun, es gibt ja immerhin Kindergarten, Schule und sonstige öffentliche Einrichtungen die für die Erziehung zuständig sind [sic]. ich für meinen Teil benötige keine zusätzliche Kontrolleure die mir sagen was rechtens ist und was nicht. Die Bundesregierung sollte sich um andere, wichtigere Dinge, kümmern und nicht um Lootboxen. In den Regierungen sitzen eh keine Personen die Ahnung von der Materie haben .... Da kann nichts gutes bei rumkommen

Und die Spieleindustrie entwickelt sich eben auch normal, sie suchen nach neuen Wegen Geld zu machen. Früher konnten Sie auf gute Umsätze hoffen egal welchen Schrott sie auf den Markt geworfen haben. Heute sind viele Spieler skeptischer und kaufen nicht mehr alles. Ich kann mich noch auf die riesigen Aufschreie erinnern ala: Allways-on - Das mache ich nicht mit. Ich boykottiere das Spiel XYZ oder Ich werde niemals einen DLC kaufen der das Spiel erst fertig macht. Wie sieht die Realität heute aus? Jeder Spiel wird als Service vermarktet und es gibt DLCs, Allways-on und Season Passes für teures Geld und alle machen mit. Ich kenne keinen der ernsthaft DLCs etc boykottiert ..

Wenn wir etwas erreichen wollen würden, dann müssten wir die Gesellschaft ändern und den Menschen andere Werte einimpfen aber so lange Geld, Auto und Pr0n an erster Stelle stehen wird sich da nichts ändern. Sieht man ja in den USA und hier in Deutschland ..
 
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AlterZockherr

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Das hat ehrlich gesagt weniger etwas mit "einfacher an Kinder und Jugendliche herankommen" zu tun, es liegt schlicht und einfach an der schieren Menge an Mobile Devices. Und um ehrlich zu sein, auch Erwachsene fallen auf die Praktiken herein, es handelt sich immerhin um feinste Psychologie. Die funktioniert nicht anders als dein Besuch beim einkaufen wo du mit Gerüchen beeinflusst wirst oder du unterbewusst mittels Musik manipuliert wirst. Eltern sind die einzigen die die Kontrolle leisten können, immerhin sind sie für Ihre Kinder verantwortlich und deren Erziehung. Der Großteil der Eltern sind schlicht nicht willens etwas dafür zu tun, es gibt ja immerhin Kindergarten, Schule und sonstige öffentliche Einrichtungen die für die Erziehung zuständig sind [sic]. ich für meinen Teil benötige keine zusätzliche Kontrolleure die mir sagen was rechtens ist und was nicht. Die Bundesregierung sollte sich um andere, wichtigere Dinge, kümmern und nicht um Lootboxen. In den Regierungen sitzen eh keine Personen die Ahnung von der Materie haben .... Da kann nichts gutes bei rumkommen
Natürlich fallen da auch Erwachsene darauf rein, aber Kinder sind in aller Regel leichtere Opfer, weil die oftmals wenig bis gar kein Verantwortungsfgefühl haben wenn es um Geld geht, da sie dies nicht selber verdienen müssen.
Je mehr Kinder aber durch diese Methoden abgezockt werden, umso näher rücken auch Verbote. Mag sein, dass du da niemanden brauchst, aber viele Eltern bräuchten da imho viel mehr Schutz, da sie selber oftmals gar keine Ahnung haben und man dies aufgrund der sehr komplexen Materie auch nicht von ihnen verlangen kann. Für solche Zwecke gibt es einen Verbraucherschutz!
 
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