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Welches Betriebssystem nutzt ihr zum Gaming am PC?

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Hello my Friends. Das Linux-Abenteuer geht in eine neue Runde. Jetzt hat es mich doch erwischt. Ich habe das getan, was jeder Linux-Nutzer irgendwann durchmacht. Distro-hopping. Heißt (obwohl ich vor kurzem noch das Gegenteil erzählt habe), ich habe die Distro gewechselt. Von Bazzite zu CachyOS. Von Fedora zu Arch. Warum? Weil ich doch etwas zu eingeschränkt war, in Sachen Anpassung. Durch meine 9070XT bin ich auf die aktuellsten Treiber und Kernel angewiesen, um das Optimum aus der Karte zu holen, aka FSR4.

Bazzite hat das noch nicht. CachyOS kann es jetzt schon benutzen, mit einem Hack. Irgendwie war es zwar mit Bazzite theoretisch möglich. Aber ich habe es um’s verrecken nicht hinbekommen. Nach der offiziellen Anleitung vom CachyOS Team hat es sofort funktioniert.


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Das coole ist, dass ich bei Cachy meinen Kernel und (CPU)Scheduler selber wählen kann, wenn ich will. Gleich nach der Installation, kann man das Gaming Packet installieren. Dann hat man praktisch das OS in eine „Gaming-Distro“ umgewandelt. Aber in Cachy hat man jetzt viel mehr Möglichkeiten, Sachen zu installieren, die in Bazzite nicht, oder nur umständlich zu machen sind und man hat auch die Möglichkeit es dadurch schneller zu zerstören. Da ich aber extrem smart bin, wird das nicht passieren :ugly:. Goverlay für Mangohud wäre da zu nennen. Das haben die Bazzite-Entwickler irgendwann entfernt, weil es Leute gab, die sich damit ihr System zerstört haben.

Ansonsten ist der Unterschied nicht allzu groß. Andere Befehle für’s installieren von Programmen und Systemupdates. KDE-Desktop ist der gleiche. Steam, Lutris, Heroic, LACT, etc. funktioniert alles gleich.

Manche Spiele unterstützen FSR4 gleich so nach dem Hack. Marvel Rivals macht das. Da kann man gleich FSR4 im Menü auswählen. Manche Spiele brauchen Optiscaler, um FSR4 zu injecten. Man macht praktisch das, was der Adrenalin oder Nvidia Treiber in Windows macht. Die alten Versionen, in die neuen umwandeln. Da es in Linux aber keine Adrenalin Software gibt, muss Optiscaler das machen. In Steam geht es einfach. Optiscaler nach Anleitung ins Haupverzeichnis kopieren. Dann das Game nach der Anleitung aus dem Link (oben) starten. Im Spiel kann man jetzt mit AMD Karten DLSS auswählen. Optiscaler „übersetzt“ das zu FSR. Weitere Einstellungen kann man jetzt mit der EINFG-Taste machen. Die öffnet ein Menü für Optiscaler, wo man FSR4 auswählt, inkl. Frame Gen.

Funktioniert hat es in Stellar Blade und Star Wars Outlaws. Guardians Of The Galaxy ist wohl zu alt. Dort konnte man kein FSR4 aktivieren. Zumindest aber konnte man FSR2 zu 3 machen. Wenn Mesa und AMD noch etwas ranklotzen, wird es auch bald ohne den „Hack“ und die ganzen Launch Commands funktionieren. AMD und die Spieleentwickler werden bald FSR4 direkt in ihr SDK und die Spiele einbauen. Um nochmal auf Stellar Blade zurück zu kommen. Das kann man auch schon modden mit Outfits usw. Sehr nice.

Ansonsten komme ich mit Linux immer besser klar. Windows hatte ich seit März 2x kurz gebootet. 99% der Zeit verwende ich Linux. ChatGPT war eine große Hilfe. Grüße gehen raus. Ohne das, hätte ich Star Wars Outlaws wahrscheinlich nicht zum laufen bekommen. Da ich das nur in Ubisoft Connect (größter SCHMUTZ seit es geschnitten Brot gibt) besitze, musste ich den Ubi Launcher zu Steam als Spiel hinzufügen. Mit einem speziellen Launch Command, was mit ChatGPT erstellt hat, ging dann auch Optiscaler.

Genau das gleich für LACT (Programm zum undervolting und overclocking). Das in Arch nicht so funktioniert wie in Fedora. Das Problem habe ich GPT erklärt. Ich hatte schon ein Lösung in einem Forum gefunden, mit der ich aber nichts anzufangen wusste. Habe die Erklärung noch angehangen und es hat mir einfach Schritt für Schritt erklärt wo und in welcher .cfg Datei ich was ändern muss. Hat tatsächlich funktioniert. Mit googeln hätte ich das nie herausgefunden. Oder weiß einer von euch aus dem Stegreif, wie man im Linux Kernel ein Bootparameter anhängt? Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit Cachy. Auch KDE ist ein sehr guter Desktop. Sehr gut anzupassen. Keine Ahnung, welche Probleme hier der ein oder andere mit KDE hat. Einfach mal Hyprland installieren.

Lünux.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

yopparai

Pförtner des Altenheims
Also für Kernelparameter hätt ich spontan mal in Grub geguckt, oder was auch immer man gerade für einen Bootloader auf dem System nutzt. Systemd-boot sollen ja auch einige verwenden (ich werde nie verzeihen, dass sie das umbenannt haben von seinem ursprünglichen Namen, Gummiboot).

Für die meisten Sachen guck ich grundsätzlich auch immer erst im Netz, das hat sich mittlerweile so festgesetzt bei mir und ist auch keine Schande. Manche Sachen wie /etc/fstab oder wie man Kernelmodule lädt, Dienste mit systemd verwaltet etc. merkt man sich irgendwann, aber das hängt auch davon ab wie oft man das tatsächlich braucht. Kann nicht jeder Sysadmin sein und genau deshalb gibt es ja die ganze Doku. Wissen heißt wissen wo’s steht.
Ich versuch zwar ein bisschen unabhängiger zu werden und konsultiere mittlerweile auch gerne mal zuerst die Manpages, aber die muss man teilweise auch erst lernen zu lesen. Als besonders hilfreich habe ich immer das Arch-Wiki empfunden - und zwar völlig unabhängig von meiner tatsächlich verwendeten Distribution.

Das Distrohopping hab ich mir jetzt endlich abgewöhnt, ich hab jetzt erstmal meinen Platz gefunden bei Fedora/KDE. Aber ich hab auch keine sonderlich großen Wünsche, bei mir langt eigentlich jede Distro, da meine Hardware jetzt nicht so der heißeste Scheiß ist, sondern ein Durchschnittslaptop zum Arbeiten (primär jedenfalls, Steam ist natürlich drauf). Wenn man natürlich Extrawünsche hat dann sieht das anders aus. Alles in allem ist das auch keine schlechte Sache mal mehrere Systeme zu testen, solange es einen selbst nicht nervt, denn man lernt wirklich ne Menge dabei.
 

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Die Lösung hatte ich auch im Arch-Wiki gefunden. Aber als Linux Noob habe ich nicht wirklich verstanden, was ich machen soll. Am Ende war es wirklich nur eine cfg Datei, die bearbeitet werden muss, die in einem random Ordner liegt, wo ich nicht mal wusste, das er existiert. Für solche Sachen eignet sich GTP sehr gut. Lösung wurde innerhalb von Sekunden angezeigt. Früher hätte man dutzende Anleitungen oder Wikis durchlesen müssen, um zu verstehen, was dort genau passiert. Oder man hätte die Frage im CachyOS oder irgendeinem Arch Forum gestellt und evntl. eine Antwort erhalten. Komme auch immer noch nicht drauf klar, dass die nette KI mir einfach so ein Steam Launch Command erstellt hat, das tatsächlich funktioniert hat. Crazy.

War auch kurz davor Hyprland zu installieren. Das sieht als Desktopumgebung sehr interessant aus. Mich hat nur abgeschreckt, dass es eigentlich mehr ein Tiling Manager ist, der größtenteils über Tastenkombinationen gesteuert wird. Am Ende wusste ich auch nicht, ob VRR dort wirklich so gut unterstützt wird wie mit KDE. Das es in Fedora gut funktioniert hat, habe ich mich dan doch wieder für KDE entschieden. Gnome finde ich total umständlich. Rest kenne ich nicht.
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Ja, Hyprland ist afaik kein klassisches Desktop Environment sondern einfach „nur“ ein Wayland-Compositor, der speziell auf Tiling ausgelegt ist. Ich hab auch mal mit dem Gedanken gespielt, aber letzten Endes bin ich zu faul Tastenkombis auswendig zu lernen. Wenn man es noch esoterischer mag und auf Wayland verzichten kann oder explizit auf X setzen möchte kann man auch dwm nehmen, den muss man gleich rekompilieren für seine Konfiguration…

Bestimmt super für manche User, genau wie ja auch einige originell zu bedienende Texteditoren (vim) ja ne riesige Fanbase haben. Also ich find’s wirklich gut, dass es das gibt. Aber die Lernkurven sind da doch steil.

Gnome ist was für Leute die nicht konfigurieren wollen und sich lieber an einen vom System vorgegebenen Weg halten… hat auch alles seine Berechtigung irgendwo.

Mit Gamescope wollte ich mich irgendwann nochmal auseinandersetzen um Fedora beizubringen direkt aus dem Displaymanager in den Steam Big Picture Mode zu starten, ohne Desktop Environment. Aber das ist optionales Gebastel fürs Wochenende wenn ich mal Zeit und Ruhe hab.
 

baum2k

Sonntagsfahrer
Wenn ich das alles so lese...bleibe ich vorerst bei Windows :D Auch weil ich ne NVIDIA Graka habe. Da ist das ja noch mehr Jefummle. Ich will zocken und nicht erstmal 4h nen Treiber suchen, 8h Proton-Versionen testen, um am Ende dann doch das Windows System hochzufahren :D

Solange das noch problematisch bleibt bei Linux, bleibe ich bei Windows. Weil eins muss man Windows halt leider lassen, in 95% der Fälle installierst du das Spiel, startest und es geht.
 

douggy

Pförtner des Altenheims
Sponsor
Keine Ahnung, welche Probleme hier der ein oder andere mit KDE hat.

Entweder man mag es oder nicht. Plasma ist wahrlich nicht so schlimm wie die älteren KDE Versionen. Aber ich werde damit nicht warm.

Bin aber auch ein ootb Mensch und da passt es mit Mint Cinnamon. Und meine Hardware ist auch nicht die neueste.
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Wenn ich das alles so lese...bleibe ich vorerst bei Windows :D Auch weil ich ne NVIDIA Graka habe. Da ist das ja noch mehr Jefummle. Ich will zocken und nicht erstmal 4h nen Treiber suchen, 8h Proton-Versionen testen, um am Ende dann doch das Windows System hochzufahren :D
GPU-Treiber installieren ist meist 1 Haken setzen im Installer. Außer natürlich man installiert irgendeine von den Obernerd-Distros, aber dann ist man selbst schuld bzw. will das genau so.

Aber ich weiß natürlich sehr genau was du meinst und werde dir jetzt nicht erzählen, dass jede Linux-Installation für jeden Anwendungsfall immer ne Sache von 15 Minuten ist und dann ist der Drops gelutscht. Meist hat man irgendein dummes Detail das eben doch nicht läuft, sei es die 15€ Billo-Webcam vom freundlichen Chinesen (oder der Apfelfirma in meinem Fall…), oder auch mal ein etwas esoterischer Fingerabdrucksensor oder was weiß ich. Da gibt es dann zwei Möglichkeiten, entweder man kauft den Rechner gleich nach Kompatibilität (hab ich gemacht, da sind es dann jetzt wirklich nur noch die 15 Minuten), oder man ignoriert es. Oder man hat Bock und Ehrgeiz (und Freizeit) das zu lösen. Das hab ich jahrelang gemacht. :)

Was in den Posts oben vermutlich etwas „Angst“ macht ist die Litanei an für die meisten Windows-*Anwender* zunächst unbekannten Begriffen. Linux ist halt nur ein Kernel. Für sämtliche anderen Komponenten wie Displaymanager, Windowmanager, Displayserver, Init-System etc. hat man immer mindestens drei Auswahlmöglichkeiten. Alleine das ist schon erstmal eine Hürde. Von daher vollstes Verständnis. Linux ist nix für jeden und wird es auch nie sein. Will es auch gar nicht.

Das lustige ist aber, wenn man die ziemlich steile Lernkurve irgendwann halbwegs hinter sich hat (ganz hat man die ja nie hinter sich) wird es nicht nur leichter, es wird irgendwann sogar leichter als Windows und auch macOS. Weil man (zwangsläufig) einigermaßen weiß, was der da im Hintergrund eigentlich treibt.

Das lernt man auch nicht unbedingt mit Gaming. Dass man auf Linuxsystemen jetzt überhaupt halbwegs gescheit zocken kann ist für mich ja auch noch relativ neu. Früher gab‘s Doom 3 und wenn man was anderes spielen wollte hatte man eben Pech. Was Valve da mit SteamOS macht ist für mich daher auch ein bisschen ein zweischneidiges Schwert. Gut ist natürlich, dass es Optionen eröffnet.

Aber dem Thema „Linux-Desktop“ wird es am Ende auch nicht mehr Nutzer bringen. Das ist halt ein weiteres Linux-Derivat, wie Android oder Chrome OS, nur etwas weniger zugenagelt. Mit den Hintergründen wollen sich die wenigsten Steam Deck Nutzer auseinandersetzen, die wissen meist nichtmal welchen der 50 Desktops Valve da für den Desktopmodus benutzt. Es fällt ja auch auf, wie immer nach Steam OS für Gaming-PCs geschrien wird, dabei gibt es das längst. Hat nur kein Valve-Logo beim Start. Aber genau diese Freiheit sich alle Komponenten aussuchen zu können/müssen wollen eigentlich nur die wenigsten, wenn wir ehrlich sind. Und das ist voll Ok.
 

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Wenn ich das alles so lese...bleibe ich vorerst bei Windows :D Auch weil ich ne NVIDIA Graka habe. Da ist das ja noch mehr Jefummle. Ich will zocken und nicht erstmal 4h nen Treiber suchen, 8h Proton-Versionen testen, um am Ende dann doch das Windows System hochzufahren :D

Solange das noch problematisch bleibt bei Linux, bleibe ich bei Windows. Weil eins muss man Windows halt leider lassen, in 95% der Fälle installierst du das Spiel, startest und es

Nein! Mache es es jetzt! Du spielst ja offensichtlich mit dem Gedanken. The time is now!

So umständlich wie ich es oben dargestellt habe, ist es nicht. Zumindest nicht, wenn man keine bleeding egde Hardware hat (in meinem Fall AMD) und diese Features (FSR4) unbedingt und so früh wie möglich nutzen will. Denke im Herbst haben AMD und Mesa Project (Open Source Grafik-Stack) dann FSR4 in Mesa komplett integriert und die gängigen rollenden Distros sollten das dann recht schnell in ihrem System haben. Bei AMD ist es eine Mischung aus der Community und AMD selbst die am Linux-Kernel und Mesa arbeiten. Es dauert dann immer etwas bis neue Sachen im Kernel und schlussendlich in der jeweiligen Distro sind. Das hat den Vorteil (da Open Source), dass Fehler schneller und auch mal von jemandem anders, als nur AMD selbst gefixt werden. Würde ich nicht so auf FSR4 abgehen und könnte mich mit FSR3 begnügen, würde es in Linux mit den Games auf so einfach funktionieren, wie du es oben beschreibst. Das liegt aber an mir und meinen Ansprüchen.

Bei NVIDIA sieht das anders aus. Da gibt es nur die proprietären Treiber von denen selbst. Die sind zur Zeit aber auch schon bei Version 570 irgendwas. Also recht aktuell. Die haben vor nicht allzu langer Zeit ihr Linux Team ausgebaut und sind recht schnell mit Bugs fixen. Das ist bei weitem nicht mehr so schlimm, wie noch vor einigen Jahren. Gibt genug Linux-YTer die GeForce benutzen und gut damit zurechtkommen. AMD hat in der Linux Welt nur einen besseren Stand, weil ihr Zeug Open Source ist, im Gegensatz zu NVIDIA. Aber DLSS4 müsste in den NVIDIA Linux Treiber schon drin sein. Aber nagel mich nicht darauf fest.

Ansonsten ist Linux Gaming keine Zauberei. Man braucht nur Proton (Kompatibilitäts-Layer für Windows Games), Steam, Lutris und Heroic (Launcher) und ProtonPlus oder ProtonUp-qt (Downloader), um custom Proton Forks (Proton Glorious Eggroll aka ProtonGE, CachyOS Proton, etc) in die Launcher zu laden. Die beiden letzten Launcher sind für GOG, EA, Ubi und so nen Kram. Alle nutzen aber schlussendlich Proton. Man installiert ein Game, wählt in den Eigenschaften die gewünschte Proton Version aus und das Spiel starte ganz normal, wie auch unter Windows. Singleplayer Titel (sowohl alt, als auch neu) funktionieren in 90% der Fälle einfach. Manchmal muss man eine custom Launch Option in Steam oder Lutris benutzen. Dafür gibt es aber Seiten. Links weiter unten. Probleme machen meist Spiele, die regelmäßig Updates bekommen, MMOs, Multiplayer, usw. Basically alle mit Anti Cheat kann Probleme machen. Muss es aber nicht. Aber wenn die auf Linux laufen, wird Proton immer sehr schnell geupdatet, damit die Spiele wieder laufen, falls ein Update die kaputt gemacht hat. Manche Spiele, wie Apex, Battlefield, Alles von Riot, Fordkneit, Call Of Daddy funktioniert leider überhaupt nicht, weil die Entwickler ***** sind. Falls man diese Art Spiele nicht spielt, kann man mit Linux sehr weit kommen. Funktionieren tut unter Linux zum Beispiel: Marvel Rivals (da gibt es sogar manchmal spezielle Linux fixes), Helldivers 2, The Finals, Warframe, The First Descendant, Hallo Infinite, usw….

Hier gibt es immer Info zum aktuellen Stand
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Ansonsten kann man problemlos jede Linux Distro zur Gaming Distro machen. Manche Distros sind dafür schon vorkonfiguriert. Bazzite, Nobara. CachyOS hat ein Gaming Packet, das man installieren kann. Da hat man dann auch alles was man braucht. Man sollte nur darauf achten, dass man eine Distro hat, die recht schnell aktualisiert wird und nicht ewig mit nem Ur-Alt Kernel daherkommt. Fedora und Arch sind da zu empfehlen. Oder alles was eins der beiden als Basis hat. Generell sind die Gaming Distros und CachyOS sehr schnell, was Updates und aktuelle Kernel angeht.

Man muss sich nur daran gewöhnen mit dem Terminal zu arbeiten um Sachen zu installieren, zu entfernen oder das System und alle Pakete zu aktualisieren. Aber das ist kein großes Ding. Jede Distro hat seinen eigenen Packetmanager. Flatpak, Pacman, Snap, DNF. Flatpak geht auch über GUI. Da hat’s nen Discover Store, über den
man einfach wie bei Win oder Mac Sachen klickt. Man kann bei Steam mal spaßeshalber als System das Steamdeck und Linux auswählen. Dann sieht man mal, was wirklich alles läuft. Selbst wenn Steam es als nicht Steamdeck kompatibel anzeigt, kann es unter Linux trotzdem laufen. Einfach als nächstes bei Protondb.com schauen. Wenn dort Silber, Gold, Platin oder Nativ steht, gehts. Wenn ich daran denke, was man bei Windows ölf alles machen musste, um die drecks Werbung, Bloatware und Telemetrie aka Überwachungsshit zu entfernen, um es halbwegs performant zu machen. Nur um bei jedem Update alles zu kontrollieren, ob es wieder aktiviert wurde. Mit dem drecks Recall shice, war es bei mir dann ganz vorbei. Da richte ich mittlerweile lieber Linux ein. Da bin ich drei Mal so schnell.

Wenn man halbwegs gängige Hardware hat wie PS-Xbox-Controller und andere Peripherie, hat man keine Probleme. Sogar meinen SoundblasterX G6 erkennt es ohne Probleme. Das ganze gängige Zeug wie Discord, Spotify, 1Password, Brave, etc… gibt’s bei Linux alles. Man kann bei
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schauen, um sich nen Überblick zu verschaffen. Was man auf jeden Fall machen sollte als Noob, ist ChatGPT bei Problemen zu verwenden. Hätte es nicht gedacht, aber das Teil ist erstaunlich gut darin solche Probleme zu erkennen und zu fixen. Einfach sagen, was man machen will, oder wie sich ein Fehler äußert und man bekommt eine Lösung, die meistens funktioniert.
 
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baum2k

Sonntagsfahrer
Ja aber wie du schon sagst, Spiele mit Anti-Cheat funktionieren gar nicht. Und ich bin jetzt kein großer Apex Spieler oder so, aber sollte demnächst mal ein Spiel rauskommen, was mich interessiert und es setzt auf Kernel Anti Cheat kann ichs zB nicht spielen.

Ich find die Entwicklung usw. geil mit SteamOS und Bazite und was es da nicht alles gibt. Verfolge ETA Prime welcher ja auf jedes Gerät SteamOS oder Bazite draufklatscht und zeigt wie die Spiele viel besser laufen als unter Windows.

Aber Linux ist eben Linux und wenns nen größeres Update zu einem Spiel gibt, wie neulich The Division 2, da haben die im Dev-Stream gesagt, dass es auf dem Steamdeck und Linux allgemein erstmal nicht laufen wird, weil die was am Anti Cheat geändert haben usw.

Mittlerweile läufts wieder aber Linux-Player haben am Updatetag erstmal in die Röhre geschaut und mussten glaub 3-4 Wochen länger warten, bis auch für die das Update da war. Und sowas geht für mich gar nicht. Wenn mein Lieblingsspiel nen großes Update bekommt, will ichs auch am Updatetag zocken und nicht 4 Wochen später.

Das sind alles so Dinge….mhm ne. Auch die Inkompatibilität mit NVIDIA. Ja es gibt NVIDIA Treiber und ja das geht auch alles….aber AMD Grafikkarten laufen nunmal besser unter Linux. Mit NVIDIA hast du nachweislich Performanceeinbußen unter Linux. Und das ist für mich ebenfalls ein No-Go. Kumpel von mir ist auch son Bastelfreak, der hatte jetzt 3 oder 4 Monate Linux aufm PC, ist aber wieder zu Windows zurück, weils einfach zu viel rumgespiele war teilweise, bis mal was so lief wies sollte. Auch 20x Distros gewechselt dies das. Am Ende sagt er, ist das leider alles noch nicht so, wie man sich das wünscht oder gerne hätte.

Von daher, sorry ne, the time is not now. Leider! Vlt. in so 2-3 Jahren mal. Wer weiß. Aber aktuell Windows > Linux was Gaming angeht.
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Von daher, sorry ne, the time is not now. Leider! Vlt. in so 2-3 Jahren mal. Wer weiß. Aber aktuell Windows > Linux was Gaming angeht.
Und als jemand der seit etwa 2000 immer wieder mal mit dem Thema gespielt und jetzt vor einigen Jahren den endgültigen Switch gemacht hat (allerdings mittlerweile vom Mac aus auf den ich im Studium gekommen war) würde ich sogar sagen: Die Zeit kommt möglicherweise auch noch lange nicht, vielleicht sogar nie. Nicht, weil das technisch nicht möglich wäre, sondern eben weil Spiele proprietäre Produkte sind mit geschlossenen Quellen die mit DRM und Anticheat verkauft werden und das beißt sich alles massiv mit dem generellen Ethos der Open Source Community. Softwareherstellern geht es immer noch ganz gut mit Windows. Hardwarehersteller haben da mittlerweile ein bisschen mehr Grund über den Tellerrand zu schauen, da der Servermarkt ja auch bedient werden will und da sind die Kräfteverhältnisse dann entsprechend ein wenig anders.

Wenn ich zwei Betriebssysteme nebeneinander liegen habe, von denen eines quasi alle Software unterstützt die ich besitze und benutze, und das andere 90% davon, manches besser, manches schlechter und ich habe noch eine Haufen Arbeit vor mir die neuen Begrifflichkeiten zu lernen die ich unter dem anderen schon kenne, dann ist die Entscheidung für eines der beiden Systeme eigentlich leicht. Dass es dennoch Menschen gibt, die sich für den (etwas) steinigeren Entscheiden hat dann meist noch weitere Gründe.

Bei mir ist es eine Mischung aus Neugier, Trotz, Wunsch nach Hoheit über die eigenen Daten und mittlerweile auch Nachhaltigkeit (wenn der noch völlig intakte Mac keine Updates mehr bekommt). Das sind die Dinge, die man mit Linux als Mehrwert bekommt. Wie man das gewichtet sieht aber für jeden anders aus.

Was sich jetzt ggü. früher geändert hat ist, dass man früher quasi komplett auf Gaming verzichten musste für diese Dinge und jetzt bekommt man eben die 90%. Und das feiere ich. Aber wenn wir ehrlich sind: Selbst wenn es 100% wären, für manch einen wären selbst die oben genannten Gründe kein Anreiz alles neu zu lernen.

Windows ist halt das System mit dem die meisten aufgewachsen sind und das einzige was das erschüttern kann ist eine neue Generation von Nutzern die auf etwas anderem aufwächst. Und ich glaube auch dass das auf lange Sicht die größere Gefahr für Windows ist als Desktop-Linux. Wenn Google z.B. irgendwann auf die Idee kommt, dass man die Welle der neuen ARM-Desktopprozessoren (inzwischen baut die nicht nur Qualcomm sondern auch Nvidia) auch für ein Desktop-Android nutzen könnte.

Aber bis dahin bin ich längst im Altenheim.
 
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