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Was lesen die Senioren so?

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Und noch eine Serie, allerdings Open-End. Bei den Perry-Rhodan-Silberbänden stand Nummer 139 auf dem Plan, Einsteins Tränen. Oder in Heften: Nummer 1165 sowie 1172-1176. Damit nähert sich der Zyklus der Endlosen Armada so langsam ihrem Ende und ich komme meinem persönlichen Ziel, Heft 1300 näher. Ein Ziel, dass ich mir vor 40 Jahren gesetzt habe.

Ach, schön mal wieder von Perry Rhodan zu hören. Die Bücher hatte mein Opa früher auch immer gelesen, ab und an habe ich da dann auch mal reingeschaut oder mir die Groschenromane vom Kiosk mitgenommen. So vor 26 Jahren oder so :D - erinnere mich da noch an eine Story über einen Fußballer, der super gute Flanken schlagen konnte, bis sich rausstellte das er ein Mutant ist, der die Bälle mit Telekinetic steuern konnte und dann gesperrt wurde.
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
@Marc Uwe Kling
Ich bin zwar eh nie ein Fan gewesen, aber ich glaube er hat das gleiche Problem wie Juli Zeh oder Sophie Passmann.....alles gute oder zumindest orignelle Autoren, die aber durch eigenen Willen oder diverse Umstände in ganz viele Formate reingekommen sind, wo sie sich viel zu oft zu Themen äußern die weit über das hinaus gehen was sie stark oder interessant macht als das was sie ursprünglich waren.

Bei Kling ist es mir an seinem Podcast aufgefallen, wo er zwar nicht immer, aber schon manchmal Leute zu Gast hatte, die einfach viel krasser sind als er und wo er sich dann durch und während des Gespräches auf deren Level bewegen will (siehe zum Beispiel die an sich sehr kreative Ausgabe mit Walter Moers). Klar gibt es immer Talente die sich durch alle Medienarten bewegen, aber Autoren können halt erstmal gut schreiben und dafür kennt man sie dann idealerweise.
 

Derpendja

Mildred Ratched
Sponsor
Als Landei hatte ich natürlich meinen Heidenspaß mit Unterleuten und Übermenschen. Danach habe ich allerdings nichts mehr von ihr gelesen.
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Als Landei hatte ich natürlich meinen Heidenspaß mit Unterleuten und Übermenschen. Danach habe ich allerdings nichts mehr von ihr gelesen.
Sie ist schon sehr mit diesem "ich bin eigentlich links, aber ich versteh auch rechts"-Ding unterwegs, sodass bei ihr die Grenzen verschwimmen und zwar nicht im guten Sinne bzw. in dem Sinne das die Literatur für die sie bekannt ist davon profitiert. Marc Uwe Kling ist wie gesagt, zumindest so wie er für mich rüberkommt, jemand der auch denkt das er bedeutendere Kunst schafft als sie möglicherweise ist und denkt sich daher zu Themen äußern zu müssen oder zu können, die darüber hinaus gehen. Beide ziehen witzigerweise an unterschiedlichen Enden dieses Spektrums, aber beide werden dadurch nicht sympathischer.
 
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