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Was ist ACTA?

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Ampersand

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Ich gehe am Samstag nach Freiburg auf ne Anti ACTA Demo. Wer auch Lust hat hier sind alle Demos aufgelistet. Einfach oben auf "Mehr anzeigen" klicken und schon kommen alle Städte.
 
Daddli

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Scheinbar ist dieser ACTA Müll bereits weit fortgeschritten. Abgenickt bzw. unterschrieben wurde es bereits im Januar diesen Jahres in Tokio und muss jetzt noch ratifiziert werden. Dreck!

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Ampersand

Ampersand

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Ich teile ja die Meinung dieses Herrn, nur informieren und Videos und Bilder teilen ist nicht angebracht. Denn jetzt hilft nur noch auf die Strasse gehen und zu zeigen das man dagegen ist. Kein Mensch wird ACTA stoppen nur weil 10.000 Bilder geteilt wurden oder weil sich 100.000 Menschen darüber informiert haben.

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Daddli

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Sicherlich richtig. Doch scheinbar muss man die "Massen" für diesen Thema erst sensibilisieren. Und da sind Videos und Bildchen so verkehrt bzw. zu wenig bestimmt nicht. "ACTA...hmmm, was'n das??" - kriegt man doch sehr oft zu hören.

Logisch, da dieses Thema bewusst unter der Decke gehalten wird und man die Internet Community besser heute als morgen vor vollendete Tatsachen stellen möchte.

Die große Frage, die sich mir stellt: Kann Acta überhaupt abgewendet werden? Und wenn ja - Wie?
 
X30 Tarkin

X30 Tarkin

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Am Samstag, 11.02.2012 ist in Zürich eine ACTA Demo die von der Piratenpartei organisiert wird.

Geht jemand von unseren Seniorenschweizern hin?
 
Ampersand

Ampersand

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Die große Frage, die sich mir stellt: Kann Acta überhaupt abgewendet werden? Und wenn ja - Wie?
Ich denke das es wirklich nur noch hilft aufzustehen und zu zeigen das man dagegen ist. S21 war ja schon zuspät weil niemand richtig darüber informiert war.
Ich kann mir nicht denken das man sowas durchbringen kann wenn viele sich vereinen und auserhalb des anonymen Webs zeigen das sie nicht alles mit sich machen lassen.

Dazu kommt das gerade wir hier betroffen sind von diesem Fall, keiner kann mehr Spielevideos verbreiten ohne das man sich die Erlaubnis von den Publishern einholt.
 
X30 Goloo

X30 Goloo

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Sicherlich richtig. Doch scheinbar muss man die "Massen" für diesen Thema erst sensibilisieren. Und da sind Videos und Bildchen so verkehrt bzw. zu wenig bestimmt nicht. "ACTA...hmmm, was'n das??" - kriegt man doch sehr oft zu hören.

Logisch, da dieses Thema bewusst unter der Decke gehalten wird und man die Internet Community besser heute als morgen vor vollendete Tatsachen stellen möchte.

Die große Frage, die sich mir stellt: Kann Acta überhaupt abgewendet werden? Und wenn ja - Wie?
nö kann es nicht ... weil die die das "beschliessen" völlig weltfremd sind und die einschläge nicht mehr merken.
 
Zsadist

Zsadist

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Ich bin mal so frei und zitiere mich mal selbst, da ich bereits in einem anderen Forum (GZ) mit Usern darüber geschrieben habe:


Im Bezug auf Internet-Regulierungen die das Urheberrecht schützen sollen, was per se erst einmal in Ordnung geht, gibt es schon jetzt nachhaltig anwendbare Optionen. Dafür braucht es die ACTA nicht, dafür gibt es bereits das TRIPS Abkommen. Die ACTA sieht in erster Linie und im ersten Schritt vor, das mit TRIPS geregelte Abkommen zu erweitern und noch mehr Staaten hinzu zu ziehen, damit die geistigen, immateriellen Eigentümer im Netz geschützt als auch Verstöße nachhaltig geahndet werden können UND das vor allem der Zensur die Tür weit aufgemacht wird. Wenn Proteste, dann auch gleich gegen TRIPS! Details dazu hier, was sich dahinter verbirgt:

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Kritiker, die schon eine ganze Weile TRIPS auf dem Kieker haben, werfen diesem Abkommen vor, extrem lobyistisch zu sein und Monopolstellungen bezüglich dem Urheberrecht konstruieren zu wollen (mit daran beteiligt ua. Pfizer [Medikamente], IBM, und andere).

Das jemandem grundsätzlich das Recht gewährt wird, seine zB. Erfindung zu schützen, seine Entwicklung, seine Komposition, sein Schriftstück, usw. ist legitim. Problematisch wird es aus meiner Sicht allerdings dann, wenn das ganze zentralisiert wird - sowie es die TRIPS in ihrem Reglement vorsieht - und damit dann auch der Konsument als solcher gegängelt wird, wenn nur noch wenige Stellen alles verwalten und darüber entscheiden was ich zu Gesicht bekomme, sehen, lesen, hören, mitbekommen, usw. darf.

Das sich wiederum mittels der ACTA weitere Staaten bereit erklären, urheberrechtliches Gut schützen zu wollen bzw. den jeweiligen Eigentümern Rechte zu zu sprechen, das ist, zumindest vom Grundsatz her, nicht verwerflich.

Infos zu ACTA
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Allerdings ist eben die Basis, dass ACTA auf besagtem TRIPS-Abkommen aufbaut absolut zu hinterfragen. Zumal es den potentiellen Vertragsparteien zwar zusätzliche Verpflichtungen auferlegt (generell in Ordnung), die aber erst einmal nicht die Schutzvoraussetzungen und den Schutzumfang, sondern vor allem die Durchsetzung der Immaterialgüterrechte betreffen. Das formuliert mit anderen Worten: Potentielle Maßnahmen werden ignoriert und man setzt auf die Durchsetzbarkeit und damit wird u.a. der potentiellen Zensur bzw. auch der Verhängung von Strafen Tür und Tor geöffnet.

Ich kann durchaus verstehen, dass es Erfinder, Schreiber, Dichter, Denker, Musiker, Spiele-Entwickler, usw. usf. gibt, die ihr "geistiges Eigentum" schützen wollen - am Ende verdienen sie auch damit, ABER:

Das Problem ist erst einmal die TRIPS und die darin schon verankerten Grundlagen zum Urheberrechtsschutz als auch die Optionen, welche schon jetzt zur Durchsetzung angewandt werden können! Wenn diese zudem noch verschärft werden und das vor allem vor dem Hintergrund, dass mehr und mehr Staaten und Länder der ACTA beitreten und damit auch TRIPS als Basis angenommen als auch anerkannt wird, dann wird das eine erschreckende Alternative, und zwar eine erschreckend Praktikable, welche selbst SOPA und PIPA wie einen Kindergeburtstag erscheinen lässt! Oder anders: Herzlich Willkommen, Internet-Zensur, schwarze Balken, nicht mehr erreichbare Seiten, usw. usw.!

Dazu folgendes Zitat der Kritiker; Sie stützen sich dabei auf bereits vorhandene Regelungen (TRIPS) als auch den geplanten Erweiterungen, die mittels dem ACTA Abkommen möglich werden sollen:

Zur Durchsetzung von Urheberrechtsansprüchen im Internet auf internationaler Ebene wurde unter anderem angedacht, dass auch die Internetdienstanbieter für von ihren Kunden begangene Urheberrechtsverletzungen als Störer haftbar gemacht werden können. Dieser Verantwortung hätten sie sich nur entziehen können, wenn sie sich verpflichtet hätten, den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen und ihnen gemäß dem umstrittenen Three-Strikes-Prinzip den Internetzugang nach drei Verstößen gegen das Urheberrecht zu sperren.

Ums klar zu sagen: Gegen den Schutz des Urheberrechts sagt niemand was - aber wenn das Ganze lasch, schwammig formuliert ist und letztlich eher nach gut Dünken als nach geltendem Recht umgesetzt werden kann, sprich jeder handhabt es auf Basis eines simplen Satzes wie er will, eben weil es die Formulierung zulässt, wird jedes ehrliche, stabile Bemühen, egal wie es formuliert wird, ad absurdum geführt und vor allem der Konsument als auch die berichtende Zunft, gleich welcher Sektor, gegängelt, vorgeführt und am Ende strikt "geimpft", da klar von nur noch wenigen Stellen definiert wird, was wie zum Endverbraucher gelangen darf und was nicht.

Ebenfalls kritisiert wird, aus meiner Sicht auch zu Recht - ZITAT:
dass das ACTA Abkommen (immer in Verbindung mit TRIPS) durch bewusst schwammige Formulierungen Rechtssicherheit vernichtet und nicht fördert! Zur Auslegung unklarer Begriffe sollen die Verhandlungsprotokolle zum Vertrag herangezogen werden, die jedoch noch nicht veröffentlicht worden sind. Daher – so ein weiterer Kritikpunkt – sei es momentan widersinnig, wenn die Parlamente über den Vertragsentwurf abstimmen würden, da sie den genauen Vertragsinhalt und seine Bedeutung nicht kennen.

Da bisher "nur" TRIPS in Kraft ist und die ACTA bis dato in keinem Staat ratifiziert ist, besteht noch Hoffnung. Ich denke, die Signale sollten sein, dass man das Urheberrecht achtet und auch dem Schutz dessen positiv gegenübersteht, allerdings nicht unter der Prämisse, dass wir als Konsumenten gegängelt werden und künftig alles vorgekaut, vorentschieden, zensiert, diktiert, usw. bekommen. Daher muss - jedenfalls aus meiner Sicht - konsequent gegen beides, TRIPS & ACTA, vorgegangen werden, da es ineinander greift bzw. aufeinander aufbaut.

Ergänzend sei dazu gesagt, dass z.B. Polen in Sachen Ratifizierung zurück gerudert sind und selbige aussetzen:
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Kurz darauf folgte auch Tschechien und gab an, ACTA nochmals genauer zu prüfen und setzt somit die Ratifizierung aus:
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Ein durchaus informativer und zusammenfassender Artikel von heute von Computer Bild:
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... und vom 6.2.2012 ein Beitrag auf Winfuture zum Thema:
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Passend dazu gibt es auch eine Petion:
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Zuletzt bearbeitet:
MUC

MUC

Pförtner des Altenheims
Mitglied seit
13. Februar 2009
Beiträge
837
:confused:

Ich oute mich jetzt mal als ACTA Dummie und geb schnell meinen Senf dazu: Teilen und verbreiten ist gar nicht so schlecht.
Ich habe soeben ZUM ERSTEN Mal davon gehört.
Und ich bin nicht viel weltfremder als andere, les jeden Tag bei Google die News usw.

ACTA wird anscheinend (absichtlich?) nicht an die große Glocke gehängt.
Ich denk doch mal, ich bin nicht die einzige, die das noch nie gehört hat...?!

Aber bevor ich ACTA an sich kommentiere, möchte ich mich erstmal weiter darüber informieren.

Wozu dieses Forum mal wieder gut war! :thumbsup:
 
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