• Wichtig für neu Mitglieder

    Aktuell haben wir das Problem dass Mail an GoogleMail nicht ankommen. Wenn du dich registrien möchtest gib bitte keine GoogleMail an.

    Euer Forenteam

  • Herzlich Willkommen bei den Konsolen-Senioren!

    Wir sind eine deutschsprachige Community, die Spielern über 30 Jahren seit 2007 ein Zuhause im Internet bietet, in dem sie sich mit gleichgesinnten und erwachsenen Spielern über ihr Hobby austauschen und zu gemeinsamen Aktivitäten verabreden können.

    Entstanden aus den Xbox-Senioren (früher: XBL-Senioren) und den PSN-Senioren bieten wir mittlerweile eine konsolenübergreifende Diskussions- und Verabredungsplattform, bei der das respektvolle Miteinander und der Spaß am Hobby im Vordergrund stehen.

    Neben konsolenspezifischen Unterforen und Multiplattform-Spielethreads bieten wir auch eine Retro-Ecke und einen Bereich, in dem sich für die immer größer werdende Anzahl Spielen, die Cross-Plattform-Play unterstützen, verabredet werden kann.

    Egal, ob Du einfach nur über Spiele diskutieren möchtest, Dich mit anderen Spielern verabredet willst oder einfach nur Deine Spielerfahrungen mit anderen teilen möchtest, bist Du bei uns herzlich willkommen.

    Natürlich kannst Du auch einfach weiter passiv bei uns mitlesen, aber warum schnappst Du Dir nicht einfach Deine Tastatur, registrierst Dich bei uns und gestaltest die Community durch Deine Teilnahme aktiv mit?

    Wir freuen uns auf Dich!

Towers of Aghasba

Towers of Aghasba
Firmen
Dreamlit Entertainment
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

Feuerleitsystem

Jack of all trades
Ich vermute, ich bin zu etwa zwei Dritteln durch und kann mal ein kleines Zwischenfazit ziehen.

In der Story geht es um einen Stamm der nach Jahren des Exodus zu seiner Heimatinsel zurückkehrt, die von einer pestartigen Krankheit zerstört wurde. Die Insel soll nun renaturiert werden, wozu man sich die Unterstützung der Naturgötter verdienen muss. Das Spiel findet in einer Open-World statt, deren Regionen nach und nach freigeschaltet werden.

Klassisch beginnt die Reise mit Schiffbruch vor der Insel, was mich etwas an Skulls and Bones erinnert hat. Einen Oscar für das Drehbuch kriegt der Titel sicher nicht, im Prinzip besteht das ganze Spiel aus "Sammle x Material A". Auch eine Parallele zu Ubisofts 4A-Titel. Mit den gesammelten Materialien werden Werkzeuge, Waffen und Nahrung gecraftet, Biome wiederhergestellt, Naturgeister besänftigt und Dörfer aufgebaut. Theoretisch lohnt es sich alles aufzuheben, da alles verwertet oder mindestens ins Schrott, eine Art Währung, umgewandelt werden kann. Dem hat man mit dem immer viel zu knappen Inventarplatz einen Riegel vorgeschoben.

Der Aufbauteil ist relativ simpel, die Platzierung der Gebäude ist frei, die Art der Gebäude aber stark limitiert und quasi vorgeschrieben. Im ersten Dorf auf der Tutorial Insel baut man zum Beispiel eine Farm und eine Kompostieranlage. Im zweiten Dorf u.a. das Sägewerk, den Schmied und den Alchemisten und auch das dritte Dorf hat seine Spezialisierung. Das hat den Vorteil, dass keines der Dörfer seinen Nutzen verliert und gleichermaßen wichtig ist. Das Crafting der Waffen und Werkzeuge bleibt ebenfalls bedeutend, da die Teile sich relativ schnell abnutzen.

Grafisch ist das Spiel ok, der Artstyle geht nicht all zu sehr auf Details, die Tier- und Pflanzenwelt ist fantasievoll. Wie in Zelda Breath of the Wild gibt es einen Gleiter, der schnelle und sichere Fortbewegung und fantastische Aussicht liefert. Das macht richtig Spaß! Das Klettern an Ruinen und Felsen ist nur durch die eigene Ausdauer begrenzt und ist eigentlich auch ganz angenehm. Schwimmen und Tauchen funktioniert mit Ausdauer- und Sauerstoffleiste und sieht auch schön aus, wenn man erstmal die Kamera unter die reflektierende Wasseroberfläche bekommt.

Wenn die Lebensleiste auf 0 geht, stirbt man und wird im nächsten Dorf mit 50% Lebensenergie respawnt. Da es sonst keinerlei Nachteile wie kaputte oder fehlende Ausrüstung gibt, ist es eine valide wenn auch nicht immersionsfördernde Strategie sich in entlegenen Winkeln nach Erreichen der Missionsziele einfach töten zu lassen. Dazu stehen einem Gegner, Carnivoren, hohe Felsen oder tiefe Gewässer zur Verfügung.

Die Besonderheit des Spiels ist, dass das Töten von Tieren, auch von gefährlichen in Notwehr sowie das Fällen von Bäumen mit Kosten einer Währung namens Verbundenheit sanktioniert wird. Das Pflanzen von Bäumen, Füttern und Heilen von Tieren füllt das Konto wieder auf. Das zusammen mit der Abnutzung der Waffen führt dazu, Kämpfe eher zu vermeiden.

Man merkt dem Spiel seinen Early-Access-Status an manchen Ecken noch ziemlich deutlich an. Manche zufällige Sammelquests sind nicht übersetzt oder sogar ganz ohne Text. Es gibt gelegentlich Clipping-Fehler vor allem beim Klettern und manchen Objektplatzierungen. Drei bis vier Abstürze hatte ich auch. Das Autosave funktioniert aber ziemlich gut und nichts ist Gamebreaking.

Auch wenn es gelegentlich seine Längen hat, komme ich doch immer wieder gern zurück und denke darüber nach, welche Rohstoffe im nächsten Schritt am Sinnvollsten sind und wo ich die am effizientesten herbekomme.
 
Oben