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Story of Seasons - Pioneers of Olive Town

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Story of Seasons: Pioneers of Olive Town
Firmen
Marvelous, Marvelous Europe Ltd., Marvelous USA (XSEED)
Genres
Role-playing (RPG), Simulator
StephanKo

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Das neue Story of Seasons erscheint am 26.03.21, kosten wird es 49,99 EUR.

Auf Eurogamer ist bereits ein Testbericht vorhanden, hier scheint man im Gegensatz zu Harvest Moon - One World scheinbar einiges besser gemacht zu haben. Ich denke an Stardew Valley wird es immer noch nicht ran kommen, könnte aber durchaus eine gute Alternative darstellen. Mein Exemplar dürfte hoffentlich Freitag eintreffen :)
 
Seb007

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schade dass es nicht für die Xbox kommt, dazu dann noch Multiplayer, ich würds mir kaufen
 
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mrldog

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Hat jemand eine Idee, inwiefern das Spielkonzept mit Time of Portia vergleichbar ist?
 
StephanKo

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Hat jemand eine Idee, inwiefern das Spielkonzept mit Time of Portia vergleichbar ist?
Es ist ähnlich :)

Ohne hier zu weit auszuschweifen, im Endeffekt hat dieses Genre mit Harvest Moon auf dem SNES seinen Ursprung genommen. Dank einiger Namensquerelen ist die heutige Story of Seasons Reihe das eigentliche Harvest Moon der urpsprünglichen Entwickler, die "neueren" Harvest Moon Titel wiederrum haben nur den Namen und das ähliche Spielprinzip, sind aber meist einfach schlechter.


Im Gegensatz zu My Time at Portia bist du bei Harvest Moon ein wenig mehr mit dem eigentlichen Farmen beschäftigt; also Gemüse anpflanzen, sich um die Tiere kümmern, Rezepte kochen; typische Farmarbeiten halt. Hier hatte My Time at Portia ja mehr den Aspekt auf die Herstellung von Dingen, das ist eigentlich auch der Hauptunterschied. Ansonsten erkundest du bei beiden die Welt, freundest dich mit den Dorfbewohnern an, heiratest, gehst in die Mine (was hier aber eher einfacher gehalten ist) und sammelst Rohstoffe.


Mach dir das grunsätzliche Spielprinzip solcher Spiele Spaß, dürfte dich auch Story of Seasons nicht enttäuschen, da gibts auf der Switch mehrere Teile. Oder Rune Factory, welches aber noch ein wenig mehr "japanischer" von den Figuren her ist. Auf der Switch gibts da ja auch noch Stardew Valley und einige Titel mehr.

Hinsichtlich des Herstellungssystems ist My Time at Portia wiederum recht einzigartig. Solltest du dies eher bevorzugen wäre wahrscheinlich der bereits in Entwicklung befindliche Nachfolger "My Time at Bedrock" für dich interessant, wobei hier ein Release erst 2022 angedacht ist :)
 
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mrldog

Neuankömmling
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Wow, danke für die ausführliche Antwort. Da mach ich mich doch direkt mal schlau :)
 
StephanKo

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Wow, danke für die ausführliche Antwort. Da mach ich mich doch direkt mal schlau :)
Gern :) Wenn du da noch Fragen zu hast, immer her damit. Es gibt auf einen allgemeinen Thread über Spiele dieser Art, welcher hier zu finden ist :)
 
StephanKo

StephanKo

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So..wie üblich mal ein erster Eindruck, nachdem ich mich gestern knapp drei Stunden in Olive Town herumgetrieben habe.

Es ist schon ein recht klassisches Farming Spiel, wobei es versucht einige Elemente, wie beispielsweise das Herstellen von Sachen, mehr in den Vordergrund zu setzen. Das Hauptaugenmerk liegt weiterhin im Bereich des Farmens und der Interaktion mit den Dorfbewohnern. Sprich, ihr pflanzt weiterhin an, geht Fischen, kümmert euch um eure Tiere, kocht und versucht euch mit den Dorfbewohnern anzufreunden..und vielleicht auch eurer passendes Gegenstück in Olive Town zu finden :)

Natürlich gibts auch eine Mine, die auch in typischer Story of Seasons Manier gehalten ist. Also eher einfach mit einigen Rohstoffen und kleineren Bereichen, nicht so umfangreich wie Stardew Valley.

Eher neu ist der Bereich mit der Weiterverarbeitung von Gütern. Roholz könnt ihr beispielsweise durch Maschinen zu Bauholz verarbeiten, Roherze zu Barren. Dies geht ähnlich wie in My Time at Portia vonstatten, es braucht also eine gewisse Zeit bis die Güter verarbeitet sind. Das ist aber zumindest von zu Beginn nicht so umfangreich wie in My Time at Portia.

Eure Farm selbst könnt ihr recht individuell gestalten, auch werdet ihr anfangs recht gut in die Spielmechanik eingewiesen, was eher für Neulinge von Belang ist. Es gibt täglich kleinere und größere Aufgaben zu erledigen, meist aber eher kleinere Sachen wie das Sammeln von Gegenständen,Stardew Valley lässt hier grüßen.

Im Gegensatz zu Harvest Moon - Licht der Hoffnung passt hier auch die Dauer des jeweiligen Tages besser. Überhaupt ist mir Story of Seasons da bisher in einigen Belangen besser gelungen, sei es jetzt von der grafischen Aufmachung oder der eher (zumindest am Anfang) eher klein gehaltenen Welt; von euer Farm wechselt ihr beispielsweise direkt nach Olive Town.

Nicht ganz so gut gelöst ist es, das man die Figur hinter Gegenständen oder Bäumen nicht wirklich sieht, hier hätte man die Objekte dann besser durchsichtig gemacht. Etwas unsicher bin ich auch mir dem Umfang. Man bekommt hier beispielsweise die erste Erweiterung des Hauses sehr schnell, dafür dauert es ähnlich lang wie bei Time at Portia im sich mit den Leuten im Dorf anzufreunden. Wie lang die eigentliche, typische Farming Geschichte (du erbsr die Farm, mach was draus und hilf uns das Dorf aufzubauen) dauert, kann ich noch nicht abschätzen.


Alles in allem bleibt Marvelous hier bei ihrer bewährten Art. Story of Seasons hat weder den Umfang eines Stardew Valley, noch das freie Land wie My Time at Portia. Es ist ein eher gemütliches Farming Spiel, die einzelnen Bereiche wie Minen oder Fischen sind nicht wirklich komplex und die Gegend (bisher) vom Umfang überschaubar.

Viel mehr hatte ich auch nicht erwartet und dies macht das Spiel von der Umsetzung auch wirklich gut. Bei der Wahl zwischen diesem Spiel und dem ähnlichen Harvest Moon - One World würde ich Story of Seasons definitiv eine Qualitätsstufe höher setzen.

Es macht Spaß, seinen Tag in Olive Town zu verbringen :)
 
StephanKo

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Nach knapp 40 Stunden und dem Abschließen der eigentlichen Haupftstory bleibt es in etwa bei meinem Fazit.

Story of Seasons ist ein schön aufgemachtes Farmspiele, welches vieles richtig macht, gerade zu Anfang auch unheimlich motiviert, allerdings auch einige kleinere Schwächen hat.

Mir denen möchte ich auch anfangen. Die Hauotstory beispielsweise. Eine Farming Sim braucht diese nicht wirklich, und hier ist sie auch eher Beiwerk und relativ belanglos. Wenn ich aber schon eine kleines Dorf so ausbauen soll, dass dort Luxusschiffe halten, dann sollte das etwas besser dargestellt werden. Man ist zudem auch immer nicht recht schnell damit fertig, zumindest habe ich bei mir noch mehr als genügend auf der eigenen Farm zu tun. Da hätte man die Hauptstory etwas besser an den Fortschritt anpassen können..wobei sie wirklich nicht relevant ist. Oder mna hätte die abzugebenen Gegenstände etwas erhöhen können, so das es mehr fordert.

Das Museum ist eine super Idee, erinnert etwas an das Gemeindehaus in Stardew Valley. Hier ist es aber schade, dass ich für die abgegebenen Gegenstände außer zu erwerbenen Repliken nicht wirklich etwas erhalte.

Und manchmal übertreibt es das Spiel mit den Ressourcen ein wenig, wobei hier einige relativ egal sind, andere umso wichtiger. Fischen fand ich beispielsweise von den Gewinnen her etwas zu gering, hier zählen mehr die angebauten Sachen und vor allem Edelsteine. Das ist relativ realistisch, ja, aber diesen Aspekt legt man dann auch eher zur Seite, gerade da es wenig Anreize gibt wirklich alle Fische zu sammeln. Ähnlich sieht es beim Pflanzen von Bäumen aus, die nur zweimal pro Monat Früchte geben und gerade zu Anfang überteuert sind.

Genug gemeckert. Im Kern macht Story of Seasons eine ganze Menge richtig. Die Karte selbst ist recht klein, beinhaltet eigentlich auch nur die Stadt sowie die erweiterbare Farm und einige Spezialbereiche. Das kommt dem Spielfluss zugute, auch wenn die Ladezeiten gerade in die Stadt hinein merklicher ausfallen.

Als Farmer hat man mehr als genug zu tun, dafür sorgen allerhand Tiere, anpflanzbare Sorten von Obst, Gemüse und Pflanzen, vor allem aber wurde hier recht viel Wert auf ein Herstellungsmanagement gelegt. Viele Rohstoffe müssen weiterberaerbeitet werden, hier ist man wirklich genug beschäftigt. Drei unterschiedliche Minen gibt es natürlich auch.

Nebenbei freundet man sich mit der Stadtbevölkerung an, baut seinen Hof aus und kann natürlich auch wieder Heiraten. Es gibt über 30 Bewohner, welche bei gestiegenen Freundschaftswert mehr von sich preis geben und jeweils kleinere, meist eher witzigere Geschichten von sich geben. Später kommen auch Gnome, die euch mit Sachen hilfreich unterstützen und spezielle Bereiche hinzu, die u.a. Minispiele beinhalten.

Unterteilt ist das ganze wieder ein vier Jahreszeiten mit unterschiedlichen Anpflanzungsmöglichkeiten sowie je zwei Festaktivitäten pro Monat. Wer neue Fische, Schätze oder Wildtiere photografiert, der darf sie ins Museum bringen und sich hiernach Repliken für die eigene Farm kaufen.

Das ist auch eine große Stärke des Spiels, die Farmgestaltung. Diese darf man größtenteils frei nach Lust und Laune verwalten und da gibt's auch einige durchaus nette Sachen für. Die comicartige Grafik ist sehr charmant, die Steuerung beim Hacken oder plazieren leider nicht allzu genau, bei "Luftschlägen" verliert man aber zumindest keine Energie.


Alles in allem ist Story of Seasons ein Farming Spiel alter Machart, verfeinert mit einigen Sachen wie dem Herstellungspart aus My Time of Portia oder dem Gemeindehaus (Museum) aus Stardew Valley. Das macht das ganze abwechslungsreicher, da es mehr als genügend zu tun gibt und auch die täglich nutzbare Zeit und Energie gut angepasst wurde. In diesem Bereich ist es deutlich besser als das ähnlich gelagerte Harvest Moon One World, was auch für das Gesamtergebnis gilt.

Für (reguläre) 19,99 Eur gibt es zudem noch einen Season Pass zu erwerben, der neben neuem Anziehsachen auch drei neue Gebiete mit insgesamt 12 neuen Charakteren, größtenteils aus älteren Story of Seasons Spielen, bietet. Das ganze wird in monatliche Häppchen aufgeteilt, bis Ende August die letzten Inhalte folgen.

Es ist übrigens auch durchaus ein schönes Spiel für kleinere Kinder ab 6 bis 8 Jahren. Wirkliche Gewalt bis auf das Kloppen einiger maulwurfsartiger Wesen in der Mine gibt es nicht, auch die eigentlichen Dialoge sind kindgerecht. Die einzelnen Herstellungsprozesse können aber ein wenig Einübungszeit erfordern.


Fazit: Ein gut und liebevoll aufgemachtes Farming Spiel der alten Schule mit einigen sinnvollen Neuerungen und massig zu tun, auch wenn es hinsichtlich Umfang hinter Stardew Valley bleibt. Story und Museum hätten etwas ideenreicher gemacht werden können, insgesamt aber ein gelungenes Faremerlebnis.

82% :)
 
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