Croco
Pförtner des Altenheims
Endlich darf ich mich auch dem erlauchten Kreis der Finalisten eingliedern. War ein hartes Stück Arbeit. Ja, richtig! Arbeit, kein Spiel mehr. Spaß ja, aber kein Spiel mehr. Das hatte richtig Substanz, möchte ich behaupten. Auch wenn ich mich seit Ontario wiederhole, dass die Seasons seither durchwegs besser wurden, dann ist das nicht unbegründet - subjektiv gesehen natürlich.
Auch Mexiko ist da keine Ausnahme. Aber der Reihe nach:
Die Karte:
Wieder eine Meisterleistung. Ganz klar eine der besten Karten überhaupt. Landschaftlich ein Augenschmaus, im Detail gibt es viele Deja-Vu's der letzten Regionen, wenn man genau schaut. Es ist fast ein Sammelsurium aus den letzten Seasons, mit dem nötigen Touch Karibik. Anfangs haben mich die Piepmätze extrem angesprochen, später im Verlauf des Spieles haben sie dann genervt. Die kamen aus dem nichts, und verschwanden ebenso auch wieder dorthin. Da wäre weniger mehr gewesen. So sah einer aus wie der andere, nur kleiner oder größer. Sie flogen direkt in den Truck, durch ihn hindurch oder geradewegs in eine Felswand hinein. Schwupps weg, nur um dann wie durch Magie aus dem Wasser aufzutauchen, oder irgendwo aus dem Cargo zu schlüpfen. Bitte, was soll das?
An Wasser mangelt es nicht, sehr ansehlich die Wasserfälle. Mit den richtigen Trucks kann man fast überall durchs Wasser waten. Aber eben nur fast. Da hilft es genau zu schauen - und seine Trucks zu kennen.
Gameplay:
Schwieriger Einstieg! Das kam mir schon bei der Staudammkarte unter, dass ich einfach nicht in die Gänge kam. Wo anfangen? Aus den Youtube Videos ist mir vor allem die Reparatur der Holzbrücke am Anfang bei der Werkstatt im Gedächtnis geblieben. Also hab ich die mal als erstes gemacht. Hier hab ich mal ein wenig geschummelt, indem ich die nötigen Holzpaletten aus einer anderen Region importiert habe. Ja, ich weiß. Asche auf mein Haupt. Ich wollte nicht wieder ein halbes Jahr nach meiner Motivation suchen, die Season anzufangen. Ich war schon ein wenig demotiviert, dass weder Anhänger, noch irgendeine Ressourcenquelle am Anfang in Sicht war. Überall stand man da an und kam nicht weiter. Verdammte Worksites. Mit der reparierten Holzbrücke bin ich dann beim Scouten auf die Sägemühle gestoßen und siehe da, da waren auch 3 Holzpaletten. Hätte man die Brücke nicht schon vorher gemacht, könnte man nun mit einem kleinen Trick endlos Paletten produzieren - ja hätte man nicht ...
Aber die vorhandenen Paletten waren genau die, die man am Anfang für die Verbindungsbrücke zur Tankstelleninsel braucht, wo es dann auch den Anhängershop gibt. Von nu an gings bergauf. Es empfiehlt sich doch, anfangs zu versuchen, die Roadblocks weitestgehend zu entfernen, da ist man ohnehin ne Weile beschäftigt. Ich für meinen Teil, habe dann die erste Karte weitestgehend fertigbearbeitet, das macht so rund 40 Stunden aus, die Aufträge nicht mitgerechnet, für die man Tetrapoden aus der andern Karte anliefern muss, die natürlich erst gecraftet sein sollen. 12 Stück werden davon gebraucht, 6 sind auf der Karte versteckt. Und Holzstämme - wie könnte es anderes sein. Ich hab den verdammten Holzplatz nicht gefunden, obwohl die Karten schon aufgedeckt waren. Ganz klar war der letztlich am denkbar entferntesten Punkt der 2. Karte. Hier rate ich zu einer weisen Entscheidung, wie ihr die Holzaufträge angeht. Sprit ist jedenfalls Mangelware auf der 2. Karte, das ändert sich eher erst gegen Ende der ganzen Season. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Die 2. Karte ist ohnehin ein ganz anderes Kaliber. Während auf Karte 1 doch viele Fahrten rasch über die Teerbahnen flott laufen, ist davon auf der anderen Karte kein Meter vorhanden. Abschneider sind Mangelware, ich sage aber nicht, dass es sie nicht gibt. Wer sich mit der Übersichtskarte beschäftigt, wird wohl bemerkt haben, dass die Fahrwege unterschiedlich gefärbt sind. Die dunkelbraunen sind relativ gut befahrbar, auch mit größeren Trucks und längeren Hängern. Die gelben sind mit Vorsicht zu genießen. Da lauern zahllose Fallen und Abgründe. Der eine oder andere Absturz wird wohl nicht zu vermeiden sein. Besonders nervig sind die Querbrüche auf den Fahrwegen, die fast allen Trucks, auch den Big Wheelern, oft quer im Magen liegen. Aber es gibt zumindest 2 Rep-Stationen auf Karte 2. Immerhin.
Eine neue Teufelei sind die kollabierenden Brücken, die beim Passieren einbrechen und dann mit entsprechenden Trucks nur mehr in einer Richtung befahren werden können. Wozu das wohl gut war?
Vielleicht ein kleiner Hinweis: Plant Eure Auftragsabarbeitung sorgfältig, sonst gibts böse und vor allem weitläufige Überraschungen. Manche Aufträge sollten nicht zu früh erledigt werden, auch wenns in den Fingern juckt. Das ist eine Aussage aus eigener Erfahrung.
Trucks:
Ich hab mir natürlich die Beiträge zuvor schon angesehen und die Empfehlungen bzgl. der Truckwahl. Vorweg: Ja, kleine, wendige Trucks mit kleinem Anhänger sind jedenfalls von Vorteil. Aber beachtet auch den Nachteil. Nennenswert Überladen ist nicht! Und grade auf Karte 2 werden doch ne Menge Ressies benötigt. Und auf die kleinen Trucks bekommt ihr auch keine großen Rohre. Davon braucht ihr auch ne Menge drüben. Zumindest 6, wenn nicht mehr. Und dafür ist schon mal ein 4er Hänger nötig. Die großen XL Unterkünfte passen nur auf breite Anhänger zum verladen. Da ich versuche Leerfahrten und Mehrfahrten zu vermeiden, müssen bei mir jedenfalls die großen Jungs ran. Elephant, Avenhorn und der 6er Anhänger mit dem Extrasprit sind eine gute Wahl. Aber nicht auf jedem Pfad, das ist auch klar. Auch der Chimera hat bei mir gute Dienste geleistet. Den Atom hab ich sowohl mit 3er Plattform als auch später mit dem großen Wassertank verwendet. Klare Empfehlung. Sprittrucks sind ein absolutes Muss, oder zumindest Hänger an strategischen Stellen.
Letztlich kann ich zu S19 mit Sicherheit sagen, dass hier keine Notwendigkeit besteht, diese Karte je im Hardmode zu spielen. Vieles daran ist bereits im Standardspiel hard enough. Aber als Fazit bleibt mir eine schöne Erinnerung. Eine tolle Karte, stimmige Aufgaben und ein gut gewähltes Thema.
Auch Mexiko ist da keine Ausnahme. Aber der Reihe nach:
Die Karte:
Wieder eine Meisterleistung. Ganz klar eine der besten Karten überhaupt. Landschaftlich ein Augenschmaus, im Detail gibt es viele Deja-Vu's der letzten Regionen, wenn man genau schaut. Es ist fast ein Sammelsurium aus den letzten Seasons, mit dem nötigen Touch Karibik. Anfangs haben mich die Piepmätze extrem angesprochen, später im Verlauf des Spieles haben sie dann genervt. Die kamen aus dem nichts, und verschwanden ebenso auch wieder dorthin. Da wäre weniger mehr gewesen. So sah einer aus wie der andere, nur kleiner oder größer. Sie flogen direkt in den Truck, durch ihn hindurch oder geradewegs in eine Felswand hinein. Schwupps weg, nur um dann wie durch Magie aus dem Wasser aufzutauchen, oder irgendwo aus dem Cargo zu schlüpfen. Bitte, was soll das?
An Wasser mangelt es nicht, sehr ansehlich die Wasserfälle. Mit den richtigen Trucks kann man fast überall durchs Wasser waten. Aber eben nur fast. Da hilft es genau zu schauen - und seine Trucks zu kennen.
Gameplay:
Schwieriger Einstieg! Das kam mir schon bei der Staudammkarte unter, dass ich einfach nicht in die Gänge kam. Wo anfangen? Aus den Youtube Videos ist mir vor allem die Reparatur der Holzbrücke am Anfang bei der Werkstatt im Gedächtnis geblieben. Also hab ich die mal als erstes gemacht. Hier hab ich mal ein wenig geschummelt, indem ich die nötigen Holzpaletten aus einer anderen Region importiert habe. Ja, ich weiß. Asche auf mein Haupt. Ich wollte nicht wieder ein halbes Jahr nach meiner Motivation suchen, die Season anzufangen. Ich war schon ein wenig demotiviert, dass weder Anhänger, noch irgendeine Ressourcenquelle am Anfang in Sicht war. Überall stand man da an und kam nicht weiter. Verdammte Worksites. Mit der reparierten Holzbrücke bin ich dann beim Scouten auf die Sägemühle gestoßen und siehe da, da waren auch 3 Holzpaletten. Hätte man die Brücke nicht schon vorher gemacht, könnte man nun mit einem kleinen Trick endlos Paletten produzieren - ja hätte man nicht ...
Aber die vorhandenen Paletten waren genau die, die man am Anfang für die Verbindungsbrücke zur Tankstelleninsel braucht, wo es dann auch den Anhängershop gibt. Von nu an gings bergauf. Es empfiehlt sich doch, anfangs zu versuchen, die Roadblocks weitestgehend zu entfernen, da ist man ohnehin ne Weile beschäftigt. Ich für meinen Teil, habe dann die erste Karte weitestgehend fertigbearbeitet, das macht so rund 40 Stunden aus, die Aufträge nicht mitgerechnet, für die man Tetrapoden aus der andern Karte anliefern muss, die natürlich erst gecraftet sein sollen. 12 Stück werden davon gebraucht, 6 sind auf der Karte versteckt. Und Holzstämme - wie könnte es anderes sein. Ich hab den verdammten Holzplatz nicht gefunden, obwohl die Karten schon aufgedeckt waren. Ganz klar war der letztlich am denkbar entferntesten Punkt der 2. Karte. Hier rate ich zu einer weisen Entscheidung, wie ihr die Holzaufträge angeht. Sprit ist jedenfalls Mangelware auf der 2. Karte, das ändert sich eher erst gegen Ende der ganzen Season. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Die 2. Karte ist ohnehin ein ganz anderes Kaliber. Während auf Karte 1 doch viele Fahrten rasch über die Teerbahnen flott laufen, ist davon auf der anderen Karte kein Meter vorhanden. Abschneider sind Mangelware, ich sage aber nicht, dass es sie nicht gibt. Wer sich mit der Übersichtskarte beschäftigt, wird wohl bemerkt haben, dass die Fahrwege unterschiedlich gefärbt sind. Die dunkelbraunen sind relativ gut befahrbar, auch mit größeren Trucks und längeren Hängern. Die gelben sind mit Vorsicht zu genießen. Da lauern zahllose Fallen und Abgründe. Der eine oder andere Absturz wird wohl nicht zu vermeiden sein. Besonders nervig sind die Querbrüche auf den Fahrwegen, die fast allen Trucks, auch den Big Wheelern, oft quer im Magen liegen. Aber es gibt zumindest 2 Rep-Stationen auf Karte 2. Immerhin.
Eine neue Teufelei sind die kollabierenden Brücken, die beim Passieren einbrechen und dann mit entsprechenden Trucks nur mehr in einer Richtung befahren werden können. Wozu das wohl gut war?
Vielleicht ein kleiner Hinweis: Plant Eure Auftragsabarbeitung sorgfältig, sonst gibts böse und vor allem weitläufige Überraschungen. Manche Aufträge sollten nicht zu früh erledigt werden, auch wenns in den Fingern juckt. Das ist eine Aussage aus eigener Erfahrung.
Trucks:
Ich hab mir natürlich die Beiträge zuvor schon angesehen und die Empfehlungen bzgl. der Truckwahl. Vorweg: Ja, kleine, wendige Trucks mit kleinem Anhänger sind jedenfalls von Vorteil. Aber beachtet auch den Nachteil. Nennenswert Überladen ist nicht! Und grade auf Karte 2 werden doch ne Menge Ressies benötigt. Und auf die kleinen Trucks bekommt ihr auch keine großen Rohre. Davon braucht ihr auch ne Menge drüben. Zumindest 6, wenn nicht mehr. Und dafür ist schon mal ein 4er Hänger nötig. Die großen XL Unterkünfte passen nur auf breite Anhänger zum verladen. Da ich versuche Leerfahrten und Mehrfahrten zu vermeiden, müssen bei mir jedenfalls die großen Jungs ran. Elephant, Avenhorn und der 6er Anhänger mit dem Extrasprit sind eine gute Wahl. Aber nicht auf jedem Pfad, das ist auch klar. Auch der Chimera hat bei mir gute Dienste geleistet. Den Atom hab ich sowohl mit 3er Plattform als auch später mit dem großen Wassertank verwendet. Klare Empfehlung. Sprittrucks sind ein absolutes Muss, oder zumindest Hänger an strategischen Stellen.
Letztlich kann ich zu S19 mit Sicherheit sagen, dass hier keine Notwendigkeit besteht, diese Karte je im Hardmode zu spielen. Vieles daran ist bereits im Standardspiel hard enough. Aber als Fazit bleibt mir eine schöne Erinnerung. Eine tolle Karte, stimmige Aufgaben und ein gut gewähltes Thema.