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steelheart

steelheart

Frührentner
Mitglied seit
17. März 2010
Beiträge
1.881
Hallo Senioren,

Da wir bald in ein Eigenheim umziehen, wollte ich mal nachfragen ob sich hier Jemand mit Smart-Home Aufrüstung auskennt, bereits hat oder sonst wie Empfehlungen abgeben kann..?
Es geht um eine Umrüstung der bestehenden elektrischen Einrichtung (Schalter, Lampen, Storen, Sonnenschutz, …) auf ein Smart-Home System.
Der Markt ist da ja relativ breit und ich habe mir mal oberflächlich die Syteme von Loxone (Miniserver) und Feller ZeptrionAir (WLAN Basiert) angesehen.
Was habe ich im Sinn tun zu können:
- Lichtstimmungen erzuegen (Z.B. Abends zum TV gucken - Licht dimmen, Lamellenstoren senken)
- Sonnenstoren bei Sturm selbstständig einziehen
- Fernbedienung (IPhone) aller elektrischen Verbraucher von Überall
- Webcam
- ...
Was ich nicht möchte ist, die gesamte Elektrik neu verkabeln müssen. Dass es etwas kosten wird ist klar, aber in die Armut treiben sollte es uns auch nicht.

Ich bedanke mich schon mal für die zahlreichen Antworten.. :D
Haut rein
Gruss Sascha
 
C

Cornerlook

Jungspund
Mitglied seit
05. Februar 2014
Beiträge
40
Joa, also zum Thema Loxone kann ich eventuell beitragen.
Damit haben wir im vergangenen Jahr neu gebaut.
Für Nachrüster ist vielleicht auch LCN interessant.
 
U

ubit

Altenpfleger
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12. März 2018
Beiträge
267
Hi,

für private Nutzer passen bei solchen Ideen Kosten/Nutzen in der Regel nicht wirklich zusammen. Zudem ist es extrem mühsam als Privatmensch überhaupt an die notwendigen Informationen zu kommen. Teilweise ist es auch nicht einfach die Teile dann tatsächlich zu bestellen, weil die meisten Online-Shops nur an Firmen ausliefern.

Ich habe gemischte Erfahrungen mit dem ELV-Max!-System für die Heizungssteuerung gemacht welches ich bei mir nachgerüstet habe. Sowas ist definitiv sinnvoll - wenn auch eher für den Komfort als für die Energieersparnis (die ist deutlich geringer als man gemeinhin denkt). Lokal gesteuert mit FHEM läuft das hinreichend zuverlässig und der Austausch der Heizkörperventile war extrem simpel. Und es ist schon nett, wenn man bei einem "Kälteeinbruch" von unterwegs (Büro) aus mal schnell die Heizung hochdrehen kann.

Kabelgebundene Nachrüstung ist in der Regel extrem teuer und schwierig, wenn keine freien Leerrohre liegen. Daher habe ich bei der teilweisen Umrüstung vor Allem auf Funkmodule gesetzt.

Für die Beleuchtung im Wohnzimmer habe ich auf enOcean gesetzt. Da ist der ganz große Vorteil das die Aktoren (also "Lichtschalter") ohne Strom arbeiten. Die Energie wird stattdessen z.B. aus Piezo-Sensoren erzeugt. Das heißt, man kann solche Schalter nach Belieben "irgendwo" anbringen - sie müssen keine Verbindung zum Stromkreis haben und man muss auch NIE Batterien wechseln.

Ansonsten rate ich dazu sich mal mit den gängigen Open-Source-Paketen zu beschäftigen. FHEM und Co. ermöglichen grundsätzlich das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Komponenten auch mit völlig unterschiedlichen Produkten. Man kann sich dann darauf konzentrieren die bezahlbaren Komponenten einzusetzen und muss das dann "nur" in der Software irgendwie zusammenbasteln. Das ist auch insofern gut weil niemand wissen kann was da in Zukunft noch kommt bzw. wie lange welche Systeme von den Herstellern unterstützt werden.

Für FHEM braucht man nur einen kleinen PC (Ich glaube ein Raspi würde auch reichen) der halt dauerhaft läuft - und natürlich eine MENGE Einarbeitungszeit.

Ach ja: Und natürlich darf man an der Hauselektrik nicht wirklich selbst herumbasteln, wenn man kein Elektriker ist... Wenn was schief geht hat man ein Problem.

Ciao, Udo
 
scorpionmj

scorpionmj

Sonntagsfahrer
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09. Dezember 2011
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Ein Arbeitskollege hat das alles über nen raspberry laufen. Klappt wohl sehr gut. Näheres weiss ich da allerdings nicht.
 
U

ubit

Altenpfleger
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12. März 2018
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267
Bei mir läuft ohnehin 24/7 ein kleiner Stromspar-PC mit der im Wesentlichen als zentrale Festplatte dient und auf dem eben auch FHEM läuft. "Schön" ist FHEM halt standardmäßig nicht, aber es kann schon eine Menge.

Der große Vorteil von FHEM ist halt das praktisch alle marktverfügbaren Aktoren und Sensoren unterstützt werden und man beliebig "Quer" schalten kann. Die kommerziellen "Insellösungen" sind da meist deutlich beschränkter. Ggf. muss man halt noch die passenden Schnittstellen (z.B. Funkmodule) an den Steuerrechner hängen. Dann kann man aber sogar diese 10-Euro-Schaltsteckdosen aus der Grabbelkiste mit einbinden.

Ciao, Udo
 
steelheart

steelheart

Frührentner
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17. März 2010
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1.881
Dankemal für Eure Antworten. Ich habe mittlerweile noch etliche andere Hersteller gefunden. WAGO, KNOCKOUT, …
Scheint da unzählige Anbieter zu geben. Von der "Art" her sah ich jetzt WLAN basierte, Funk und... wie nennt sich das noch..? die digitale Variante, also wo über die vorhandenen Stromleitungen Datenpakete versendet werden.
Was mir aber sehr positiv aufgefallen ist: z.b. digitalStrom bietet einen grossen Support Bereich auf seiner HP mit vielen Anwendungsbeispielen und Installations Beispielen. Die Aktoren wie Ihr sie nennt, also Schalter, Steckdosen, Lampen, usw. will ich ja gröstenteil behalten da wir Feller Produkte intalliert haben und ich die genuch hübsch finde.
@Udo.. In der Tat sollte man nicht am Strom rum spielen wenn man sich damit nicht auskennt. Für mich sehe ich da keine Probleme, da ich mal Elektriker gelernt habe. Da sollte also das eine oder andere noch hängen geblieben sein.
 
steelheart

steelheart

Frührentner
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17. März 2010
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1.881
So, hier geht's ja richtig ab. :D Egal, scheint nicht so ein Thema zu sein. Der Einzug in unser Eigenheim liegt nun hinter uns, gibt immer noch viel zu tun. Ein Kästchen hier, eine Lampe da und noch ein Teppich dort...
Mein Sweet Smart Home hat allerdings noch nicht stattgefunden. Aber ich habe mir eben ein Philips Hue Starter-Set bestellt, weil ich einen 10.- Gutschein sowie einen 10.- Chashback via TWINT hatte. Da ist eine Bridge (Wlan Brücke) ein Schalter / Dimmer und drei Lampen bei. Das Ankleidezimmer meiner Liebsten wird dann als "Testlabor" missbraucht. Bin mal gespannt...
 
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