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Metal Master

Metal Master

Acta est fabula, plaudite!
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Ich wollte ja eigentlich nur dem Eddie antworten, aber das hätte den Rahmen gesprengt. Deshalb, [MENTION=2468]EdgarFr0g[/MENTION] und andere...
Edit: Ach nein, das war ja [MENTION=1676]Cuthred[/MENTION] und nicht Eddie...
Ich muss das jetzt ma aufklären: Ich habe mich hier angemeldet kurz nachdem ich mich bei der IHK zum "Industriemeister Metall" angemeldet habe. Und da man im Internet ja nicht seinen echten Namen preisgeben soll fiel die Wahl des Pseudonym auf...Überraschung... Metal Master.:eek:

Jepp, tut mir leid wenn ich die Illusion von einigen auf diese Weise so erbarmungslos zerstöre.:(

Zur Musik: Nachdem ich, durch zwei Schwestern in den achtzigern, an die Musik herangeführt wurde (von den Ärzten, NDW, Nena über DuranDuran, Tears for fears, Alphaville bis hin zu ... weis der Geier Sturzflug, EAV... zumeist jedoch "Englische Musik" wie meine Oma zu sagen pflegte), entwickelte sich Anfang bis Mitte der 90er der eigene Geschmack. Und der war von den Mitte Neunzigern bis Anfang 00er Jahre schwarz. HipHop. Straight.
Ich rede jetzt aber nicht von Puff Muddi o.ä., schon der gute Stoff!:zwinker:

Ja, schock schwere not, aber ich trug wirklich Baggy's (für die alten: Das sind diese Hosen die 17 Nummern zu groß sind und weswegen einige ihre Töchter wegsperren bzw. "10 Regeln" aufstellen:fettes Grinsen:, allerdings hiessen die da noch nicht Baggy's sondern...Hosen!), Base und Football Trikots habe ich jedoch zugunsten eines anständigen Hemdes, das ich unanständig trug, ausgelassen. Trikots waren früher schon peinlich!
Nicht nur Aufgrund meines Wohnortes (Mannheim!) kam ich dann zum deutschen HipHop.
STOP!!! Ich rede gewiss nicht von "Bushido", Sido oder anderen (sorry) Spasten!
Nein, eher Torch, Toni L, Boulevard Bou (Advanced Chemistry, Heidelberg eben), fand, bis auf genannte Ausnahmen, im allgemeinen den Norden interessanter als den Süden (Mongo Clique 13 mit 5 Sterne Deluxe, Doppelkopf, Eins Zwo und wie sie alle heißen und hießen).
Selbst auch etwas gerappt, Plattenspieler, Mischpult etc. zuhause. Viele Bekanntschaften geschlossen, viele wieder verloren.
Ob Aufgrund von Papa (JamesBrown Fan), meiner Herkunft, pseodo-coolness oder warum auch immer, es blieb erstmal schwarz. Schwenkte jedoch mehr und mehr zu gediegenerer Musik. Reggae. REGGAE. Vielleicht wissen es viele nicht, aber Reggae ist unheimlich vielseitig. Nix mit dauergekiffe (hm, naja...) und "happyhappy sunshine", sondern mit Sinn, verstand, viel Liebe und einer Extraportion "IRIE"! Im übrigen waren und sind mir Textinhalte und sinnigkeit nach wie vor unheimlich wichtig. Dumme Texte oder schlecht bis garnicht gereimte Sätze gehen (fast) garnicht, Genre-unabhängig.
Ja, und Reggea öffnete, oder besser gesagt ebnete, mir den Weg zu Toleranz. Nicht nur in der Musik!
Musik ist für mich mittlerweile mehr als gute Laune, es ist ein Gefühl, eine Lebenseinstellung. Musik ist für mich mehr als das, es ist eigentlich ein Gefühl, das sein an sich. Es gibt nichts, das keine "Musik macht. Alles "klingt"! Selbst in einem komplett Schalldichten Raum hört man sich atmen. Halte die Luft an und du hörst dein Blut rauschen.
Scheiße, sogar die Entstehung des Universums. Das allerallerallererste das es gab war was? Genau, der URKNALL. Wir sind aus einem klang entstanden. (sofern man dem glauben schenkt:fettes Grinsen:)
Ja, alles klingt!!!
Nun bin ich 36 und man sieht mich zuweilen durch die Stadt Cruisen, mit offenen Fenstern und laut gedrehter Anlage (Opel Zafira:shame:, vielleicht könnte mich jemand bitte erschiessen!) und beschalle meine Mitmenschen mit Bob Marley, Peter Tosh, Tupac, Bloodhound Gang, Republica, Dr. Dre, Snoop Doggy Dog, Credence Clearwater Revival, Busta Rhymes, Zentrifugal, Nylon, Zucchero, Nirvana, MelleMel, Junior Kelly, The Prodigy (MUSS ja nicht immer Text sein;) und jetzt wirds mir zu blöd alle meine CD's aufzuzählen!
Aber auch, und jetzt wirds hart, Hildegard Knef oder Edith Piaf!:boah:
Ich sag euch, wenn ihr an der Ampel steht und Piafs "no je ne regrette rien" läuft: Ihr könntet sofort jede Ü-58erin abschleppen!:fettes Grinsen:
Wobei ich an der Ampel in der Regel die Musik leise mache, aber manchmal ist man halt sooo drin...

Ja nun, das ist ja jetzt doch ein Satz mehr geworden als gedacht. Es gibt Themen bei denen ich den Absprung nicht schaffe. :O

Fazit: Hört der Metal Master Metal? Ratet mal!:p

Lasst doch mal was von eurer Musik "Karriere" hören.
 
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X30 Nemec666

X30 Nemec666

Frührentner
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Und so zerbröselt der Keks nunmal! :fettes Grinsen:

Ich bin geschockt! Geplatzt wie eine Seifenblase ist das jetzt. Ich hätte auch alles drauf gewettet das Du Metal hörst, durch und durch.
So leicht kann man sich in diesem "Internet" eben immer täuschen.

Mein Musikgeschmack ist 50/50 .... auf der einen Seite höre ich gern und viel Metal wie Killswitch Engage, Heaven Shall Burn etc.
Auf der anderen sind da die 80ies.... die sind irgendwie hängengeblieben in meiner Jugend und ich habe viele schöne Erinnerungen damit.

Passt ja auch ganz gut zusammen finde ich! :Banane:


 
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D

dollek74

Altenpfleger
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Endlich mal einer mit Musikgeschmack!!!!

Ich habe eine ähnliche Kariere hinter mir wie du, nur nicht ganz so extrem, also ohne selber reimen und ohne auffällige Bekleidung.

Aber ansonsten habe ich auch dem Hip Hop gefrönt und tue es teilweise immer noch. Die Klassiker von MasterP, DaBrat, Dayton Family usw höre ich immer noch gerne.
Aktuell bin ich begeistert von Tech N9ne aber meine große Leidenschaft ist Reggae!

Mein absolutes Lieblingslied und im Moment leider wieder sehr aktuell:

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X30 Neo

X30 Neo

Forzaisti
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Hmmm... Musikgeschmack, das ist immer so ein Thema. Aber gut, ihr habt es so gewollt! Um gleich die Bombe platzen zu lassen, wenn euch der Name Napalm Death etwas sagt, das geht schon so etwa in meine Lieblingsrichtung.

Aber wie kam es zu diesem Extrem? Schwer zu erklären, dazu gehörte sicher die Scheidung meiner Eltern, während ich mitten in der Pubertät steckte und blablabla. Ich begann zu rauchen, zu kiffen und Alkohol zu trinken. Zuhause hörte ich Motörherad, Iron Maiden und anderen Metal-Kram. Wenn wir sehr jungen Erwachsenen in den frühen 80ern uns im Park trafen, hatten wir immer einen Ghettoblaster dabei und hörten Extrabreit, Ideal, Fehlfarben usw. Nicht den weichgespülten NDW-Kram wie Nena, Münchner Freiheit oder Hubert Kah. Eher die härteren Sachen, zu denen ich auch immer mehr zum Punk fand. Die Dead Kennedys zählen heute noch zu meinen Lieblingsbands.

Da ich damals schon Metal mochte, bildete Metallica dann auch eine hervorragende Symbiose aus Metal und Punk. Lange Zeit folgte ich dem sogen. Thrashmetal. Bands wie Anthrax, Testament und Slayer gehörten zu meinen Favoriten. Nebenbei spezialisierte ich mich immer mehr auf auf Punk aus den USA (Bad Brains, Circle Jerks, Black Flag), denn der war oftmals sozialkritisch und zynisch genug, um sich in meinen Gedanken wiederspiegeln zu können.
Texte wurden mir immer wichtiger, denn man konnte auch britischen Punkbands Botschaften entnehmen, die sich in der Öffentlichkeit niemand zu sagen traut oder sozusagen politischer Sprengstoff ist (Discharge, Crass, Conflict).

Über einen Umweg landete ich dann beim Crust/Grindcore. Da ich schon länger Gitarre gespielt hatte, fand ich irgendwann in meine erste Punkband. Danach folgte die nächste und übernächste. Das ging so weit, dass ich einmal einen Auftritt in einer Vorgruppe von Rammstein hatte.
Inzwischen konnte ich auch Bass und etwas Schlagzeug spielen. Anregung holte ich mir bei Alternative-, Hardcore- oder Jazzcore-Bands (Jazzcore besitzt viele Ähnlichkeiten mit Grindcore (Napalm Death), auch wenn es viele nicht glauben können). Vom Jazzcore war es dann auch nur ein kurzer Weg zu den ganz extremen Klängen und Geschwindigkeiten. Heute mag ich Crustcore am liebsten, auch weil Bands wie Doom (Schweden), Ebola (Deutschland) oder Disorder (England/Japan) so gut wie kein Mensch kennt. Es ist unverbraucht und provokant, sollten solche Bands mal im Radio zu hören sein, dann höchstens bei einem kleinen Sender im Internetradio aus Chattanooga, Tennesse.

Die Bands kamen und gingen, die Musik blieb. Heute kann ich tatsächlich am besten mit Kopfhörern bei Crust- und Grindcore einschlafen. Je lauter sich der Frust aus der Seele "gegrunzt" oder gebrüllt wird, desto besser. Je mehr Synkopen, Triolen und Dissonanzen, desto interessanter. Was anderen die Klassik bedeutet, ist für mich die schnellste und brutalste Spielart des Metal.
Was nicht bedeutet, ich würde nichts anderes mehr mögen. Ab und zu höre ich auch Hip Hop, Electro oder den Gothic-Kram von meiner Freundin. Hauptsache nichts allzu kommerzielles. Songs aus den Charts laufen bei mir höchstens in der Halbzeitpause bei FIFA.
 
X30 Floki

X30 Floki

Rentenbezieher
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Alsoooooo.... Nenn dich gefälligst um, Metall und nicht Metal :D

Naja, HipHop ist sone Sache. Ich mag die ganzen Affen net, die auf dicke Hose, Moneten und Girls machen, dieser ganze US Gangsterkram... "früher" war das schon anders, aber HipHop heute? Uargh. Ich mochte damals, wie viele, Naughty by Nature oder auch die Latino Combo Delinquent Habits. Mit Eminem kann ich auch leben, der vereint HipHop mit interessanten Geschichten. Aber dann ist auch Feierabend.

Jugendsünden hatten alle mal (Dr. Alban und co. :D), aber seit 20 Jahren bevorzuge ich gitarrenlastige Musik. Das kann Placebo sein, Foo Fighters oder G'n'R - oder halt Metal. Wobei ich da auch Wert auf Musik lege und bei manchem Gegrowle die Musik für mich zu Krach wird.
Bin da sonst flexibel, egal ob melodischer wie mein Fave Nightwish, interessante Crossover wie Volbeat oder auch die netten Vikinger von Amon Amarth.

Ab und zu geht's aber auch mal entspannter, Country kann da ganz nett sein. Aktuell sind so manche Songs von Elle King interessant, empfehlen könnt ich da America's Sweetheart, rockig und rollig ;)
 
steelheart

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Frührentner
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Fazit: Hört der Metal Master Metal? Ratet mal!:p

Lasst doch mal was von eurer Musik "Karriere" hören.
oh, da muss ich mich grad erst mal setzen... ein Metal Master der kein Metal hört...

Nun ja, ein Outing Post, so gesehn... Ich glaube bei mir ging das irgend wie so: (Gewisse Dinge will man sich ja nicht wirklich erinnern). Als kleiner Bub mit Mam' unterwegs wurde ich eigentlich dauerbeschallt mit Hansi Hinterdemsee und allerlei Schlager. Irgendwie ist da heute doch ein klein wenig hängen geblieben.
Aber nun erst mal zurück: Als Ricola Teenager mit seinen jungs auch mal Bier saufen durfte war halt dann gerade der Glam / Hair Metal am laufen. Also jedenfalls da wo wir uns rumgetrieben haben. Also Mötley Crüe, Ratt, Bon Jovi, Poison Helloween und so das ganze Repetrottoire. Da schwelge ich dann auch ganz gerne heute noch.
Wenn ich mich so umschaue, so sind eigentlich all meine Freunde irgendwie bei Techno oder wie das so heisst abgewandert. Ich dagegen hab dann eher mal im Metal etwas nach links und rechts, oben und unten geschaut..
Und fand auch grossen Gefallen daran. So mag ich heute von Arch Enemy über Manowar, Sabaton, Finsterforst auch mal die Hammer Stimme von Hardline Gründer Johnny Gioeli und so Quer-Metal wie Volbeat. (was ich momentan sehr viel höre/mag)
Und dann gibt es da noch Vincent Rocco, von dem ich jemals nur eine CD kenn und die aber so genial finde, dass ich die immer und immer wieder hören könnte, wenn ich sie denn noch hätte!!!
Also, falls jemand die hat... BITTE - Haben will!!

So jetzt hab ich den Faden verloren - aus & bye bye

Ach so, ja... \m/ :D
 
Hellbrixx

Hellbrixx

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Ich bin hier ja hauptsächlich nur mitleser aber ich habe dich ja auch in meiner FL und dachte tatsächlich, dass du Metal hörst. Ein Weltbild bricht in sich zusammen. XD
 
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FlyingShadow666

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Oh, dachte auch das du Metal hörst, aber so kann man sich täuschen. Aber denke mal beim Zocken ist es eh egal, was wer hört, denn da steht ja das Game und der Spaß in Vordergrund. Gut über Mukke kann man trotzdem dabei reden, aber kommt wenig vor wie ich finde und merke.

Ich bin mit Gothic, Metal und Punk gross geworden und werde vermutlich auch mit dieser Musikrichtung inne Kiste gehen. Die Grufi Zeit in den 80er war schon echt Hammer *aber lang ist es her* :cool:

Mittlerweile kommt bei mir auch viel DeutschRock & NDH (Neue Deutsche Härte) dazu, da einige Bands sich jetzt zu dieser Musikrichtung bewegt haben bzw bewegt wurden.

Naja, jeder hört halt das was ihm oder ihr gefällt!
 
SIWOOOT

SIWOOOT

Frührentner
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@Metal Master

Mein lieber Markus, ich bin schockiert! :D

Natürlich assoziiert man in erster Linie die Musikrichtung "Metal" mit deinem selbst gewählten Namen, so ist die Überraschung natürlich groß das du erwartungsgemäß kein typischer "Langhaariger" bist, sondern mit viel Leidenschaft von meiner ersten Liebe erzählst. In vielerlei Hinsicht hört es sich so an, als wärst du mein Brother from another Mother. Bis ein paar Idioten all das was ich so sehr geliebt habe von Grund auf zerstörten in dem sie die Straßen der Hauptstadt mit den Straßen von Haarlem verwechselten, habe ich in etwa das Gleiche gehört. Doch mehr noch: wir haben eigene Hip Hop Jams veranstaltet (von denen ich in einer Schuhbox noch immer die gesammelten Flyer aufbewahre). Wir haben Torch gebucht. Und er ist tatsächlich für nur 800 DM in einem kleinen Raum vor unter 30 Leuten aufgetreten. Zum Vergleich - die Massive(n) Töne wollten im Jahr 2001 stolze 10.387€ für einen 45 Minütigen Auftritt sehen. Ich war Writer und habe ebenfalls auch selber gerappt. Die Beats haben wir selbst verständlich selber produziert. Die Anschaffung von MPC, SP12 und der meiner Meinung nach besten Drummachine aller Zeiten (die S950) hat zwar viel Zeit in Anspruch genommen und war relativ kostspielig, doch es hat sich definitiv gelohnt. Wir haben 2 komplette Alben aufgenommen. Mit Röhrenverstärktem Mic im eigenen Aufnahmeraum, einer ehemaligen Abstellkammer deren Wände mit Eierkartons ausgestattet war. Ich habe neben meiner Schulzeit in Dortmund im Trashmark gearbeitet, dem Laden von Lars Borowski (= Atom One / "Der Lange" von Too Strong) und da durch viele mehr oder minder bekannte deutsche Rapper kennen lernen dürfen. Dj Broke (mit dem ich mich super verstanden habe), die Jungs von RAG und ABS, aber ich habe auch Samy Deluxe kennen lernen dürfen nur um mal einige zu nennen. Das war noch zu einer Zeit, als Hip Hop keine Mainstream Chartmusik war und Sam einem Freund der ihn um ein Autogramm bat antwortete: "Digga warum willst denn mein Autogramm? Wenn du dein Blackbook am Start hast kann ich dir da gerne was rein malen..."

Ich erinnere mich nach wie vor gerne an die schöne Zeit die wir damals hatten, bevor leider alles aus einander brach.

Heut zu Tage höre ich nur noch sehr selten Rapmusik. Ich freue mich zwar wenn ich mal einen Lichtblick entdecke wie Apollos Sun (das Falling becomes Great Album ist der Hammer), aber das sind dann auch wirklich Ausnahmen. Raggae und Raggamuffin mochte ich auch sehr gerne, ich höre noch immer gerne Sizzla und Patrice. Aber auch nur noch eher selten.

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Andere Musikrichtungen habe ich leider erst viel zu spät schätzen gelernt. Und da meine alte Liebe heut zu Tage so tiefgründig wie ein Teelöffel ist, habe ich mich musikalisch gesehen neu verliebt. Ich besitze zwar nach wie vor eine anschauliche Plattensammlung (die ich auch niemals aufgeben werde), aber ich höre nur noch ab und zu mal was davon um in Erinnerungen zu schwelgen. Mit meinem alten Blackbook verhält es sich ähnlich. Es ist gut unter Verschluß und mein best behütester Schatz, aber aktiv bin ich nicht mehr. Manchmal fehlt mir all das sehr, doch ich kann mit steigendem Alter nicht mehr geau sagen ob es wirklich Hip Hop ist den ich vermisse oder einfach nur die gute alte Zeit. :senior: Und wenn man sich in musikalischer Hinsicht exakt diese Frage stellen muß - spätestens dann wird es Zeit nach vorne zu blicken und sich neu zu orientieren. Viele "Helden" meiner Jugend sind nun tot. Und spätestens nach Michaels unerwartetem Tod (= Galla von RAG) habe ich mit Hip Hop abgeschlossen. Ich möchte alles was ich erleben durfte nicht missen. Es war eine schöne Reise. Für mich ist es leider zu einer Reise ohne Wiederkehr geworden. Sowohl der Tod von deutschem Rap als auch viele private Dinge haben mich vor langem schon leise Abschied nehmen lassen. Um das alles zu erklären müßte ich weit ausholen, ich müsste dir von Tsychofix und meiner Becky erzählen, aber ihre Geschichten sind noch nicht an der Reihe.

Somit belasse ich es bei einem letzten Statement:

"When bad things happen, good people respond" :smile:

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