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game begrüßt geänderte Rechtsauffassung: Sozialadäquanzklausel kann ab sofort bei Games angewendet werden

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Daniel04

Daniel04

Frührentner
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Mit "Through the Darkest of Times" wurde nun das erste Spiel mit Blick auf die Neuerung gekennzeichnet:
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Bin schon sehr gespannt, wie es dann mit Titeln aussieht, die mehr fiktiv sind als dieser Teil, z.B. Wolfenstein. Wäre ja sehr schön, wenn man hier die Kunstform "Dystopie" auch anerkennen würde und das Spiel trotz der Symboliken die Freigabe ohne Änderungen bekäme.
 
Ronin

Ronin

Aushilfe der Essenausgabe
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"Die Darstellung der Kennzeichen im Kontext des Spieles erfüllte aus Sicht des unabhängigen USK-Prüfgremiums die Kriterien der Sozialadäquanz aufgrund der klaren Gegnerschaft zum NS-Regime, die das Spiel vermittelt. [...] Alle Handlungsoptionen im Spiel richten sich klar gegen das NS-Regime. "
Auf Grundlage dieser Begründung, wäre die Sozialadäquanz auch auf Shooter anwendbar.
 
BlutgruppeM

BlutgruppeM

Sonntagsfahrer
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Auf Shooter im allgemeinen mir sicherheit nicht!

Ob man z.B. Battlefield V (und analog dazu CoD WW2) diese sozialadäquanz wirklich zuschreiben kann halte ich doch für mehr als fragwürdig.

Die Singleplayer würden da wohl drunter fallen, aber spätestens wenn man im MP als Wehrmachtssoldat mit der MP40 durch die Reihen der Alliierten pflügt und alles niedermetzelt dürfte es das mit der kritischen Auseinandersetzung wohl gewesen sein.....

Ich erinnere mich noch gut an "Saboteur" für die 360er, wo man in einer grauen Spielwelt gegen das Naziregime ankämpft und mit stetigem Fortschritt gewinnt die Spielwelt langsam wieder an Farbe als Symbol für die Hoffnung. Dieses Spiel müsste anhand der Maßstäbe die man ansetzt zwingend mit Hakenkreuzen ausgestattet werden.

Grundsätzlich bin ich für die Freigabe in Spielen, aber die kritische Prüfung muss erhalten bleiben!
 
Daniel04

Daniel04

Frührentner
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Im Multiplayer wurden aber doch sowohl in Call of Duty als auch in Battlefield die Nazis niemals so explizit mit Hakenkreuzen dargestellt, oder?

Von daher sehe ich da nicht so große Probleme auf die Entwickler zukommen.
 
BlutgruppeM

BlutgruppeM

Sonntagsfahrer
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Ne, wurden sie nicht, ist ja auch bisher kategorisch verboten gewesen, aber könnten sie in Zukunft ja theoretisch, wenn die Maßstäbe, die man für die Verwendung ansetzt zutreffen würden.

Ein User vor mir schrieb, dass dies ja auf alle Shooter zutreffen würde (Thema kritische Auseinandersetzung und sozialadäquantz), daher mein Verweis das gerade die MP's der beiden genannten Spiele, als Beispiel, alles andere als eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema bieten und deshalb wohl eher keine Freigabe für die Verwendung erhalten dürften.

Ob dies überhaupt gewollt ist bleibt ja mal dahin gestellt.
 
jan43

jan43

Pförtner des Altenheims
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hallo! Vor dem Hintergrund der neuen Rechtslage muss ich schon schmunzeln, wenn bei einem Spiel wie “Through the darkest of times“ von einer uninformierten und in Sachen Gaming von jeden Kenntnissen unbefleckten Familienministerin Giffey reflexartig gerufen wird, Hakenkreuze haben grundsätzlich in Spielen nichts verloren.

Wie kann die so etwas erzählen, hat das Spiel doch das Ziel, sich innerhalb eines Widerstandes strategisch gegen das “Regime“ zu behaupten. Es ist doch genau hier sinnvoll, die Nazi Symbolik einzusetzen, lernt der Spieler doch hier dabei, welche Unmenschlichkeit mit diesen Zeichen verbunden sind, die er innerhalb des Spiels zu bekämpfen hat.

Bei Shootern sehe ich das etwas anders, denn für mich gibt es für ein Nachspielen von Exekutionen, Verstümmelungen oder sonst etwas keinen Grund, auch nicht gegen Nazis. Und wer Spass daran empfindet oder gar dafür belohnt wird, einem Gegner vor der eigentlichen Tötung die Extremitäten oder Geschlechtsorgane wegzuballern, der verhält sich virtuell in meinem Empfinden nicht besser als ein Nazi, auch wenn in einem betroffenen Spiel genau diese die Gegner sind.
 
Tilhelm Well

Tilhelm Well

Chef de Cuisine
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4.376
Die gute, alle "Killerspiel" Debatte.....:) nach Jahrzehnten des Konsums von grwaltfröhnenden Spielen und Spaß an brutalen Filmen ist aus mir immer noch kein sadistischen Killer geworden und meine empathische Ader für meine Mitmenschen hat auch nicht gelitten. Ich glaube bis heute ein Sadist wird sich im Charakter zeigen unabhängig davon, ob er Gewalt in Spiel und Film konsumiert, oder nicht. Andersherum kann jeder halbwegs psychisch gesunde Mensch problemlos zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden und wird daher auch nicht durch Doom oder Saw in seinem Verhalten beeinflusst. Bedenklicher ist da meiner Ansicht nach die Einstellung freudige Konsumenten solcher Spiele seien Monster und auch nicht besser als das Übel, welches sie in diesen Spielen bekämpfen.....:cool:
 
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