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Eine Kolumne zum Nachdenken (CoD, MoH & Co.)

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Thommysoft

Thommysoft

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Ich hab in letzter Zeit kaum einen so gut auf den Punkt gebrachten Artikel zum Thema Militärshooter, Gewaltdiskussion und Co. gelesen wie diese Kolumne von Simon Krätschmer (MTV Game One).

Endlich mal wieder jemand, der ziemlich exakt auf den Punkt bringt, was derzeit in Teilen der Spielebranche so alles falsch läuft.

Hut ab!

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ovwa

ovwa

Kaffeefahrtpendler
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Die Diskussion in der Sendung GameOne zum Spiel
Modern Warefare 2 hat mich abgehalten es zu kaufen.
Und auch dem oben verlinkten Artikel schließe ich mich an.
 
GSXR600K2004

GSXR600K2004

Pförtner des Altenheims
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22. Januar 2009
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Naja, da lässt der Autor aber ganz schön den Moralapostel raushängen...

Sicher muss einem nicht alles gefallen und jedem steht frei so ein Spiel zu kaufen oder nicht. Wem Kriegsspiele zuviel Realismus in der Gewaltdarstellung oder zuwenig Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung mit dem Thema bieten, der soll was anderes spielen.

Und neu ist das Thema ja nun auch weiss Gott nicht, das wird mit jedem neuen Shooter wieder rausgeholt - letztlich vermutlich nur aus Marketinggründen.
Denn an der gezeigten Gewalt kanns nicht liegen. Wer gelegentlich mal bei schnittberichte.com vorbeischaut und sich ansieht was es an kranken Folter- und Abschlachtfilmen gibt, dem muss ein aktueller Shooter wie Pinataschlagen auf nem Kindergeburtstag vorkommen.

Neu ist diesmal nur der aktuelle Bezug, seien es die spielbaren Taliban oder die Wikileak-Mission. Aber hier hat selbst der Autor erkannt, das die Aufregung dem eigentlichen Krieg gelten sollte und nicht dem "Spiel zum Krieg". Die Bundeswehr mag MoH "widerwärtig" finden, aber auf der gamescom einen Stand hinzustellen, um genau diese Klientel anzuwerben scheint mir hier viel widerwärtiger...
 
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hasigerhase

hasigerhase

Frührentner
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ich denke über dieses thema hat so jeder seine eigene meinung. ich werde gerne durch spiele unterhalten deshalb freue ich mich schon wie ein schnitzel auf gow3 da kann ich ein ticker sein :D habe natürlich auch cod im regal stehen, ist aber nit so meins ... und überhaubt ich erinner mich gerne an meine jugendzeit da haben wir cowboy und indianer gespielt im wald mit echten pfeil und bogen, einen von uns hat es erwischt ,pfeil im auge... videospiele sind zu einem wahnsinnsmedium geworden das man lieben aber auch verteufeln kann, die schönen zeiten im wald allerdings kommen wohl nicht wieder und schön wäre es wenn krieg und gewalt splatter und horror nur auf den konsolen zu hause wären.
 
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X30 Kusi CH

Guest
Wenn er von der Spielebranche so angewidert ist, wieso wechselt er nicht einfach seinen Job? Er kann sich ja als Wirtschaftsjournalist oder Kriegsberichterstatter betätigen, dann muss er sich nicht mehr vor "Nicht-Spielern" schämen. Motzen und nichts ändern ist auch nicht gerade konsequent.

Mal abgesehen davon kann ich auch in anderen Punkten seinen Standpunkt nicht teilen.

Jeder der heute online unterwegs ist stellt ja selber fest, dass sich immer mehr Kiddies in solchen Spielen rumtreiben. Das werfe ich aber nicht den Herstellern sondern den Eltern vor. Wo sind eigentlich die Eltern, die überwachen was ihre Kinder vor der Konsole und dem Bildschirm treiben? Wo sind die Eltern, die wissen wie man eine Altersbeschränkung der Konsole einstellt? Seien wir doch ehrlich: Viele Eltern sind doch einfach froh wenn zu Hause Ruhe herrscht, sie gemütlich vor dem Fernseher sitzen können und ihre Kinder beschäftigt sind. Kombiniert wird das Ganze mit der Unfähigkeit vieler Eltern mit modernen Medien, wie Computern und Konsolen, umgehen zu können. Wenn mir ein 13jähriger erzählt, dass ihm seine alleinstehende Mutter Cod5 kauft, nur damit er wegen der Scheidung seiner Eltern nicht mehr so traurig ist, dann stehen mir zwar nicht die Haare zu Berge, aber es juckt mich an meiner Glatze. Oder wenn mir ein 14-jähriger, der unter der Woche in einem Heim für schwer erziehbare Kinder wohnt und am Wochenende nach Hause darf, Samstags Nacht um halb eins beim Halo 3 Spiel über den Weg läuft und mir erklärt, dass es seine Mutter gar nicht interessiert, was er da eigentlich spielt , dann könnte ich *****n. Der Junge hat beim Spielen dermassen geflucht, dass mir fast die Ohren bluteten. In einem langen Gespräch habe ich ihn dann besser kennen gelernt und musste feststellen, dass er eigentlich ganz nett ist, aber einfach null Unterstützung und Beistand von seinen Eltern erhält. Seit bald zwei Jahren habe ich mit Luca telefonischen Kontakt und er ruft immer wieder mal an, wenn es ihm ******** geht. Gibt einem schon zu denken, wenn ein heute 16-jähriger lieber einen Fremden anruft als seine Eltern (oder seine Sozialpädagogen, die ihn betreuen).

Der Autor des Artikels hat ja schon recht wenn er bemängelt, dass die Hersteller die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten. Er hat auch Recht, wenn er kritisiert, dass diese Grenzüberschreitung mit fadenscheinigen Argumenten begründet wird. In meinen Augen macht er es sich aber mehr als einfach, wenn er das Problem mit den Kiddies auf die Hersteller abschiebt. Es sind immer noch die Eltern, die ihre Kinder beaufsichtigen. Und dazu gehört einfach, dass man sich mit Ihnen befasst, Ihnen auf die Finger klopft und - was für eine Zumutung - sich auch mit modernen Medien und deren Benutzung und Bedienung befasst. So gehören in dem Alter ein PC und eine Konsole grundsätzlich ins Wohn- und nicht ins Kinderzimmer.

Abgesehen davon vergisst der Autor auch, dass das Durchschnittsalter der Zocker bei weit über 20 Jahren liegt und somit die Mehrzahl der CoD- und MoH-Spieler alt genug sind selber zu entscheiden, ob Sie solche Spiele zocken wollen oder nicht. Bei mir ist es so, dass ich die SP-Kampagne von BFBC2 und CoD6 bis heute nicht fertig gespielt habe, weil mir dazu einfach die Motivation fehlt. Ich kaufe mir solche Spiele nur wegen dem MP.

Dass ihn das Helikoptervideo beschäfigt, kann ich ja nachvollziehen. Aber wenn er bei jeder Spielszene jetzt Bilder der Realität vor sich sieht, dann sollte er grundsätzlich die Finger von solchen Spielen lassen. Ich muss offen zugeben, ich weiss nicht genau was er will. Sollen Sie keine solchen Spiele mehr machen oder sollen sie so verzerrt dargestellt werden, dass man zu aktuellen Geschehnissen keinen Bezug mehr herstellen kann? Oder will er, dass die Spiele so realistisch sind, dass ich nach dem Durchspielen selber unter einem posttraumatischen Stresssyndrom leide? Wie soll seiner Meinung nach ein Ego-Shooter aussehen, der seinen ethischen und moralischen Vorstellungen entspricht?

Und wieso stört es ihn, wenn aktuelle Ereignisse dargestellt werden, nicht aber vergangene Ereignisse? Dann ist es also in Ordnung, wenn ein Spiel über den Afghanistan-Krieg der Sowjetunion gemacht wird und man dort die Mujaheddin spielen kann, aber es ist nicht in Ordnung den aktuellen Afghanistan-Krieg der Amerikaner, bzw. der Koalitionstruppen als Grundlage eines Games zu verwenden? Wo um Himmelswillen ist da die Logik?

Der Mann hat ein paar gute Ansätze, aber irgendwie ist mir der ganze Artikel dann doch zu scheinheilig.
 
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Fading

Fading

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Naja, da lässt der Autor aber ganz schön den Moralapostel raushängen...
Allerdings, zumal man ihn noch vor gar nicht allzulanger Zeit leidenschaftlich gern Battlefield Bad Company2 hat zocken sehen können. :D ist das nicht auch wenig opportun? Tja Simon, wird Zeit dass Du wieder Pokèmon züchten gehst :D. Der Zu Recht umstrittene Taliban Multiplayer Modus, wäre jetzt auch geschmacklich nicht meins, geb ich zu. Ich hol mir Medal of Honor sowieso nicht, allerdings nicht, weil der gute Simon mir ins Gewissen reden konnte, sondern weil ich sowieso lieber CoD spiele ;).
Und hier noch eine kleine Anekdote die ich bei Titanic gefunden habe:

"Der umstrittene Ego-Shooter "Medal of Honor" stößt aufgrund der Möglichkeit, als Spieler auf der Seite der Taliban gegen die Alliierten zu kämpfen, nun auch in der Bundesrepublik auf Kritik So nannte der Sprecher des Bundeswehrverbandes Wilfried Stolze es "widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben". Auch andere Spiele sind ihm ein Dorn im Auge: "Wie kann man 'Minesweeper' spielen, während in Afghanistan täglich Kinder Beine verlieren – oder 'Guitar Hero', solange die Taliban Musik verbieten?"
Empfehlen könne er aber mit "Panzer General" ein klassisches Spiel, bei dem man harmlosen Spaß haben und sich problemlos mit beiden Parteien identifizieren könne"

Zum Schluss sei gesagt, dass ich Simon Krätschmer für einen kleinen, verlogenen Doppelmoralisten halte.
Ich kann nicht auf der einen Seite ein Video von mir zur Verfügung stellen, indem ich voller Inbrunst einen
Shooter wie Battlefield Bad Company 2 zocke, indem massenweise Südamerikanern und Russen die Schädelplatten
weggefegt werden und auf der anderen Seite COD + MoH verteufeln.
Entweder ich bin gegen jede Art von Shootern, kann man ja sein, aber ich geifere nicht über Talibans und knall
dafür Chilenen im Dschungel ab.

Was mich aber noch viel mehr aufregt ist, in seiner Kolumne den Moralinsauren zu geben und dann für so einen Dreckssender
wie MTV zu arbeiten, der mit seinen dämlichen Doku-Soaps die Kids viel schlimmer beeinflusst als jeder Shooter es jemals könnte.


In diesem Sinne, allen Shooter- und Nichtshooter Fans
einen schönen Tag noch
 
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Fading

Fading

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Gebe dir Recht... der Multiplayer ist Marke CoD4, BFBC2, Modern Warfare usw
und ich weiß jetzt schon das ich wieder 30 Minuten zur Eingewöhnung
brauche, um mich dann permanent über Gegner und meine Unfähigkeit
aufzuregen.... ich glaube ich leihe mir das Spiel erstmal aus ;)
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....hahaha... ja so ein Teufelswerk diese pösen-pösen Shooter Spielchen.
Ich dachte Game-One hat Dich moralisch zu einem besseren Menschen gemacht??? :D .... in diesem Sinne


[youtube]http://www.youtube.com/v/3or-juDF7p8?fs=1&amp[/youtube]
 
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FaiR Volkmar

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wer Erwachsen ist spielt was er will - Minderjährige haben bei Erwachsenen Spiele eigentlich nichts zu suchen, das ist uns allen klar.
 
Saksa2000

Saksa2000

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So, so...der kleine Simon möchte jetzt erwachsen werden. Da ist die Phase, in der man die ganze Welt verbessern will, ein nur allzu natürlicher Zwischenschritt. Üblicherweise bringt man Ereiferungspamphlete wie dieses dann in der Schülerzeitung unter, wo es auch stilistisch besser aufgehoben wäre.
 
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