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Der Fall von Blizzard

Baumzebra

Baumzebra

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Deinen von gestern Abend, den ersten im Thread hier oder? Doch schon. Ist auch nicht als Provokation gemeint, jedoch meine Haltung. Kann man mögen, muss man aber nicht. Bedauerlich wenn dir die Spiele von denen nicht mehr zusagen, jedoch machen die ihr Geld, ob wir das jetzt gut finden oder nicht. Möglicherweise hätte ein weniger "ClickBait"mäßiger Titel geholfen.
Das Problem hat natürlich zwei Seiten aber ich kennen keinen im Forum der Aktionär von einer Spielefirma ist, in erster Linie sind wir Spieler und aus der Sicht der Spieler (wir) richtet sich Blizzard gerade zu Grunde. Ob sie damit Geld machen oder nicht ist den meisten Spielern erstmal egal. Warum? Weil wir Spieler von dem Geld nichts haben, wir (die Spieler) wollen "gute" Spiele und keinen steigenden Aktienkurs.
 
Zäpp

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Deinen von gestern Abend, den ersten im Thread hier oder? Doch schon. Ist auch nicht als Provokation gemeint, jedoch meine Haltung. Kann man mögen, muss man aber nicht. Bedauerlich wenn dir die Spiele von denen nicht mehr zusagen, jedoch machen die ihr Geld, ob wir das jetzt gut finden oder nicht. Möglicherweise hätte ein weniger "ClickBait"mäßiger Titel geholfen.
Ok, dann hast du ihn offenbar nicht verstanden. Es geht nicht darum ob mir ein Spiel gefällt oder dass Blizzard Geld macht. Es ging um ein persönliches Bedauern über den Werdegang einer Firma. Was hätte ein anderer Titel denn geholfen?
 
Threatcon

Threatcon

Frührentner
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Ok, dann hast du ihn offenbar nicht verstanden. Es geht nicht darum ob mir ein Spiel gefällt oder dass Blizzard Geld macht. Es ging um ein persönliches Bedauern über den Werdegang einer Firma. Was hätte ein anderer Titel denn geholfen?
Danke dir für das Feedback. Ich werde an meinem Leseverständnis arbeiten.
 
buca.grk54

buca.grk54

Neuankömmling
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Das was "Blizzard" sich geleistet hat, ist eine absolute Frechheit! Die Sache mit den Mods ist unterirdisch. Die Inhalte des Spiels rausschneiden
und immer noch damit werben. Fehler und Bugs gehören heute zum guten Ton. Schon sehr lange bringen die Hersteller halbfertige Spiele
auf den Markt, lassen sie von den Spielern testen und dann gibt es Patches.
Das alte Warcraft 3 ist für mich eines der besten Spiele, die ich gespielt habe und ich habe mich auf "Reforged" richtig gefreut. Leider ist
das Spiel von ca. 20.000 Spieler als das schlechteste Spiel aller Zeiten bewertet worden mit 0,5 Punkten.

Viele erinnern sich auch an die Sache vor ein paar Monaten mit dem politischen Statement von "blitzchung". Da hatte sich "Blizzard" auch
nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
 

Anhänge

Birdie

Birdie

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Nichtsdestotrotz ist Blizzard immer noch die Hausnummer, welche in kurzer Zeit zwei MS/Xbox Urgesteine mit Mike Ybarra (20 Jahre MS) und Rod Fergusson (>15 Jahre MS) sicher auch mit Geld, aber vorrangig ihrem Namen an- oder aka abwerben konnten.
 
GismoX

GismoX

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Kann ich teilweise nachvollziehen aber Blizzard macht doch vieles richtig. Overwatch, Diablo, selbst WoW laufen noch. Ok nen Handygame so zu promoten 😉 Als alle den Diablo Killer erwartet haben, war wohl ein Fehler. Ich denke mal die Firmen wandeln sich, ob das uns gefällt oder nicht.

Der Vergleich mit dem Erfolg von PoE ist etwas schräg. Das ist für mich so ein Vergleich mit dem was ich in D3 gern hätte. D3 ist für mich das klassische Hack and Slay. Keine große Einarbeitung sofort rein ins Geschnetzel. So war das halt vor Jahren noch. Heute sind die Anforderungen wohl andere. Umfangreiche Charplanung im Sheet, dann vielleicht zocken. Blizzard kann da an D3 nix ändern, mal sehen was D4 bringt.

Bei D4 werden die Veteranen dann rummosern, Open world ist Mist, Dungeons sind doof, das Spreadsheet für die Charerstellung ist zu klein. ....

Und am Ende laufen die Blizzard Games doch ...
 
Darth Caedus

Darth Caedus

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Ich denke mit dem Mobile-Diablo wird ein vielfaches eines "normalen" Konsolen-Diablos verdient und mit klarer Ausrichtung auf den asiatischen Markt. Wenn ich sehe was dort für Umsätze gemacht werden kann man die Konsolensparte bald als reines Anhängsel sehen ....

Wenn Nintendo allein nur mit Fire Embleme Heroes fast einer halben Milliarde Umsatz kreiert muss man das nur mal ins Verhältnis setzen und kann vieles einfach besser einordnen in der eigenen "kleinen" Welt des Gamings .....

Ich bin auch kein Freund dieses Trends Richtung Mobile, aber wenn man dann sieht was dort umgesetzt wird gehört jeder geschlagen der dort nicht mitmischen möchte.
 
StephanKo

StephanKo

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Mhm, schwierig.

Ich bekomme das ganze nur nebenbei mit. Auch wenn ich seinerzeit Diablo, Starcraft 1 und gerade Warcraft III sehr gerne gemocht habe, weder haben mich die Nachfolger noch das Hauptflagschiff World of Warcraft je in den Bann gezogen. Was ich mitbenkommen habe ist, dass wohl das Warcraft III "Remake" unter aller Kanone bzw. den Erwartungshaltungen lief.

Es ist denke ich ein Problem zweierlei Art: Einerseits der Erwartungshaltung der Fans, andererseits der Interessen der Unternehmen.

Schaut man sich den Markt momentan an, so könnte statt dem "Fall von Blizzard" auch "der Fall von Bethesda/Bioware, etc." reinschreiben. Es sind allesamt Spielefirmen, die zu einem gewissen Zeitpunkt in der Spieleära Spiele und Marken geprägt haben. Fallout 76 - was ich im Grunde als kein schlechtes Spiel halte, hat die Fans enttäuscht, ebenso Anthem von Bioware. Zugegeben, bei ersterem hat Bethesda sich das mit dem Marketing selbst versaut, und auch bei Bioware lief das ganz ähnlich.

Wenn ich da das Feedback aufgreifen darf: Die Einzelspieler nörgeln über zu wenig Inhalte oder Geschichten, wie es in den vorherigen Spielen war, die Multiplayer fragen sich, warum überhaupt groß Einzelspielerinhalte und tolle Geschichten, ich will meinen Spaß ohne solche Inhalte. Der Multiplayer war seinerzeit als Klassiker wie Fallout 3, Warcraft 3 oder Mass Effect entstanden bei weitem nicht so ausgeprägt, heute müssen die Entwickler zig Zielgruppen anvisieren, um Gewinn zu machen. Und darum geht es nun mal den Firmen in erster Linie, seien wir mal ehrlich.

Ich sehe das Problem aber nur teilweise bei den Herstellern, ich sehe es eher bei der Zielgruppe. Beispiel Fifa: Jeder jammert über gestrichene Inhalte oder Monetarisierung; dreimal darf man aber raten, welches Spiel sich jedes Jahr am besten verkauft. Zig Hersteller bringen heutzutage unfertige Spiele raus, es wird aber akzepiert, Erstkäufer meist noch bestraft dafür das sie direkt bei Beginn zugeschlagen haben. "Früher" gab es das nicht, die Spiele hatten danach keine zig Patches zur Verfügung.

Und so ist es doch beispielsweise ähnlich im Fall des Warcraft III Remaster: Man hat ein Spiel rausgebracht was vielen nicht gefällt, womit die Fans - wahrscheinlich auch zurecht - unzufrieden sind. Also wird nachgepatcht, bis sich der Sturm gelegt hat. Das ist heutzutage Gang und Gäbe und da kann auch nach Jahren noch was Gutes bei rumkommen, siehe No Mans Sky. Oder Mikrotransaktionen; überalls verrufen, Spiele wie Fifa oder NBA 2K erreichen dennoch Bestmarken; weil es die Masse nun mal kauft und es Gewinne verspricht.

Ich denke daher eher, es ist nicht unbedingt der Fall gewisser Softwarehersteller. Es geht da heutzutage um viel Geld, man möchte also so viele potenzielle Spieler wie möglich errreichen. Und die spielen heutzutage online basierte Spiele, wo die Geschichte gerne mal vernachlässigt wird oder halt über Mikrotransaktionen. Da geht es meist eher um das schnelle Geld, aber es finden sich anscheinen mehr als genügend Käufer. Und diese akzeptieren heutzutage nun mal, das Spiele nicht mehr fertig sind oder den Erwartungen die sie darin haben nicht entsprechen.

Ändern kann an diesem Geschäftsmodell im Endeffekt nur einer, die Kundschaft - also wir! Gute Beispiele gibt es doch genug, sei es Star Wars - The fallen Order oder The Outer Worlds. Wenn da die Verkaufsahlen, abseits von Gamepass, PS Now, Epic Store, etc. stimmen, dann werden solche Spiele auch gefördert.

Kurz: Wenn man mit Spielen, wie sie in vielen Fällen dargeboten oder mit Mechanismen wie Miktrotransaktionen nicht einverstanden ist, dann sollte man dessen Kauf auch boykottieren. Man kann nicht gleichzeitig "mobile nein" oder "Mirkrotransaktionen nein" schreien und gerade diese Services durch Kauf unterstützen. Beispielsweise würde ich gerne meinen eigenen Fallout 76 Server nutzen, werde dafür aber monatlich nicht die Gebühren zahlen, die Bethesda dafür verlangt. Um beim Beispiel Warcraft III Remake zu bleiben; kauft es nicht, lasst den Entwickler aber auch wissen warum nicht.
 
scorpionmj

scorpionmj

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Ich hab mir gestern die Folge von Game Two auf youtube zu dem Thema angeschaut. Besonders lachen musste ich bei der sinngemäßen Aussage, dass bei EA wahrscheinlich täglich die Sektkorken knallen, weil sie nicht mehr alleine "die Bösen" sind. 😂

Und ja, nur die Käufer können was ändern. Solange der "Schei.ss" gekauft wird, solange wird es das am Markt geben.
Ich weiss noch, als damals zu PGR2 die ersten beiden DLCs rauskamen. Damals neu auf Konsolen. Einer in der Liga hat ganz laut gewettert, wir sollen es doch sein lassen das zu kaufen, da das dann Schule machen wird. Tja, was daraus wurde weiss jeder. Mal aussen vor, dass man für gute DLCs durchaus bereit ist, was zu zahlen. Aber die Publisher und Entwickler möchten Geld verdienen und somit wird das bedient, was läuft. Und da wird auch ausprobiert. Siehe Battlefront II. Der Aufschrei der Community hat was bewirkt. Heutzutage ist es ein tolles Spiel.
 
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