Letztendlich bastelt sich tatsächlich jeder seine eigene Lösung, aber für 300€ bekommst Du eben auch einen Mac Mini PLUS ein Drobo 5 und hast damit einen wesentlich (!) leistungsstärkeren Server plus Platz für 5 Laufwerke inkl. Ausfallschutz und höherer „Speicherplatzeffizienz“, sprich: bei einem RAID mit 5 Laufwerken gehen dir für die Ausfallsicherung (Pi mal Daumen) etwa 20% Speicherplatz verloren. Bei einem (oder mehreren) 2Bay-RAIDs dagegen 50%! So sparst du also nochmal enorme Kosten für Festplatten!Und bezüglich Preis (festhalten). Ich habe für meine Ugreeen DXP2800 pro Stück 300.- bezahlt (ohne HDD). Klar, ein ausrangierter Rechner und Unraid drauf wäre weiiiiiiiit günstiger. Ich wollte es klein, kompakt und plug&play. Das war die beste Lösung für mich, ich bin happy, kein Gebastel (da fehlt mir echt die Zeit), einfach hinstellen, füttern, fertig. case closed.![]()
Davon ab: wenn dir in einem Standard-RAID eine HDD abraucht, brauchst Du EXAKT die gleiche HDD wieder, was sich je nach Alter sogar problematisch darstellen kann! Bekommst du so eine nicht mehr gekauft, mußt du ALLE HDDs austauschen! Keine Ahnung, wie Du das mit dem Datentransfer anstellen willst, um das wieder herzustellen. Beim Drobo kannst du eine (nahezu) x-beliebige HDD für die defekte einsetzen und Dein RAID läuft wieder. Einzige Bedingung: die Platte muss mindestens die gleiche Kapazität haben
Ein NAS macht im Vergleich dazu nur DANN Sinn, wenn Du Multiuser-Support benötigst. Das geht zwar auch auf einem Mac Mini, ist aber zumindest unter macOS recht tricky. Das ist aber auch der einzige Fall, wo ein herkömmliches NAS Sinn ergeben könnte! Auf den alten 2012er Minis kannst du aber auch problemlos und nativ Windows oder ein Linux installieren, bspw unraid. Auch ein Volumio-Server oder rockOS (mit USB-LAN-Adapter) laufen darauf nativ! Und Docker geht ebenso! Ich hatte sogar mal Nextcloud darauf zu laufen (unter Docker auf macOS 10.15). Da geht ergo alles drauf. Ganz feines Stück Hardware, das Apple da gezaubert hat
Und wer eh im „Mac-Universum“ unterwegs ist findet definitiv keine bessere Lösung, weil alles „Mac like“ ist. Wenn man Server und Desktop dann noch via TB-Bridge verbindet, hat quasi sogar noch 10GBit-LAN direkt mit an Board, nur in besser. Zumindest für die direkte Verbindung. Plexen im LAN läuft natürlich weiter via GBit-LAN, aber da wohl niemand Filme in 10facher Geschwindigkeit schaut (oder 8 Filme parallel) ist das ein Kriterium, das nie zum Tragen kommt.
Du kannst ja gerne mal eine Rechnung aufmachen, was ein 5Bay-NAS mit 10GBit-LAN, 8GB RAM, 256GB flash und der Performance eines M1 kosten würde. Vom Stromverbrauch und dem Geräuschpegel ganz zu schweigen (va wenn man die HDDs komplett ausschalten kann)! Vom Gefühl wirst Du da weit (!) über 1000€ liegen, aber ich glaube kaum, dass es sowas überhaupt gibt!
Das war die beste Lösung für mich, ich bin happy, kein Gebastel (da fehlt mir echt die Zeit), einfach hinstellen, füttern, fertig. case closed.
Aber wie gesagt: jeder bastelt seine eigene Lösung und wenn man damit zufrieden ist: super